Entitlement to statutory default interest on unpaid contractual amounts
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Labour Court (BAG) reversed the Saxon Higher Labour Court’s dismissal of the plaintiff’s appeal, overturning the first-instance judgment in part and ordering the defendant to pay €1,668.54 in default interest, thereby granting the plaintiff’s claim for late payment interest. The dispute centered on the plaintiff’s entitlement to statutory default interest on unpaid contractual amounts, challenging the lower courts' refusal to award such interest in the proceedings. The BAG held that the plaintiff was entitled to default interest under the German Civil Code provisions governing late payment, specifically §§ 286, 288 BGB, which mandate interest on overdue monetary claims, and the failure of the lower courts to apply these norms resulted in the final order for the defendant to bear the appellate costs and pay the specified sum.
Legislator-Regeste
KI-generiertEntitlement to statutory default interest on unpaid contractual amounts: Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Sächsischen Landesarbeitsgerichts vom 12. Dezember 2023 - 5 Sa 77/22 - insoweit aufgehoben, als das Landesarbeitsgericht die Berufung der Klägerin gegen die Abweisung des Klageantrags zu 2. durch das Arbeitsgericht zurückgewiesen hat.
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KI-generiertVolltext
1. Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Sächsischen Landesarbeitsgerichts vom 12. Dezember 2023 - 5 Sa 77/22 - insoweit aufgehoben, als das Landesarbeitsgericht die Berufung der Klägerin gegen die Abweisung des Klageantrags zu 2. durch das Arbeitsgericht zurückgewiesen hat.
2. Im Umfang der Aufhebung wird das Urteil des Arbeitsgerichts Dresden vom 23. Februar 2022 - 1 Ca 1947/19 - auf die Berufung der Klägerin abgeändert und die Beklagte verurteilt, an die Klägerin Verzugszinsen iHv. 1.668,54 Euro zu zahlen.
3. Die Beklagte hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen. Von den Kosten des Berufungsverfahrens haben die Klägerin 95 % und die Beklagte 5 %, von den Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens die Klägerin 55 % und die Beklagte 45 % zu tragen.