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4 AZR 219/23 ECLI:DE:BAG:2024:200324.U.4AZR219.23.0 KI-generiert

Collective agreement classification under TV AL II and entitlement to wage differentials

Geschäftsnummer 4 AZR 219/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage geteilt

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Labour Court partially reversed the regional appellate decision, ruling in favor of the employer by reducing the employee's entitlement to underpayment of wages, while rejecting the employee's cross-appeal. The dispute concerned a declaratory claim for proper tariff classification and a monetary claim for past wage differentials arising from the employer's alleged failure to correctly classify the employee's position under the collective agreement for the second industry sector (TV AL II). The court determined that the employee was entitled to Vergütungsgroup A 4-7, resulting in an order for the employer to pay a net compensation of €1,733.22 plus statutory interest for the period from February to October 2021, while dismissing the remainder of the claims. The decisive legal basis involved the interpretation of collective agreement provisions regarding professional classification and the calculation of resulting wage deficits, with the appellate and first-instance courts having previously granted broader relief.

Legislator-Regeste

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Collective agreement classification under TV AL II and entitlement to wage differentials: Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger ab dem 1. Oktober 2021 eine Vergütung nach der Vergütungsgruppe A 4-7 TV AL II zu zahlen.

Schlagwörter

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Tarifvertrag Lohnanspruch Tarifierung Nettolohn Geldentschädigung Teilklage
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Volltext

I. Die Anschlussrevision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 30. Juni 2023 - 1 Sa 51/22 - wird zurückgewiesen.

II. Auf die Revision der Beklagten wird - unter deren Zurückweisung im Übrigen - das Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 30. Juni 2023 - 1 Sa 51/22 - teilweise aufgehoben.

Auf die Berufung der Beklagten wird - unter deren Zurückweisung im Übrigen - das Urteil des Arbeitsgerichts Kaiserslautern vom 18. Januar 2022 - 3 Ca 733/21 - teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

1. Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger ab dem 1. Oktober 2021 eine Vergütung nach der Vergütungsgruppe A 4-7 TV AL II zu zahlen.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.733,22 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 192,58 Euro seit dem 1. Februar 2021, dem 1. März 2021, dem 1. April 2021, dem 1. Mai 2021, dem 1. Juni 2021, dem 1. Juli 2021, dem 1. August 2021, dem 1. September 2021 und dem 1. Oktober 2021 zu zahlen.

3. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

III. Die Beklagte hat die Kosten der I. Instanz zu tragen. Die Kosten der Berufung und der Revision haben die Parteien je zur Hälfte zu tragen.