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2 AZB 27/23 ECLI:DE:BAG:2024:160124.B.2AZB27.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of complaint against labor court’s final fee assessment for appeal proceedings under § 68 GKG

Geschäftsnummer 2 AZB 27/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The complaint was dismissed as inadmissible, and no court costs were incurred for the proceedings before the Federal Labour Court, leaving the lower court's determination of the dispute value for appeal fees in force. The dispute concerned a legal challenge to a decision by the Regional Labour Court fixing court fees for the appeal proceedings under § 63 Abs. 2 GKG, where the appellant argued the fee assessment was erroneous. The Federal Labour Court held that such a complaint is statutorily inadmissible under § 68 Abs. 1 Satz 5 in conjunction with § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG, which explicitly precludes legal remedies against decisions on fee assessment; consequently, the lower court was required to reject the complaint as inadmissible rather than rendering a non-remedial decision and referring the matter upward, and the Federal Labour Court waived its own court fees pursuant to § 21 GKG due to the lower court's procedural error in treating the complaint as a valid appeal.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of complaint against labor court’s final fee assessment for appeal proceedings under § 68 GKG: Die Beschwerde der Prozessbevollmächtigten des Klägers gegen den Streitwertbeschluss des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 5. Oktober 2023 - 6 Sa 64/23 und 6 Sa 446/23 - wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen. Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht werden nicht erhoben.

Schlagwörter

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Anwaltskosten Arbeitskampf Kostenfestsetzung Streitwert Festsetzung der Busse Verzicht auf Lohnansprüche
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Volltext

Unstatthafte Beschwerde gegen Beschluss des Landesarbeitsgerichts zur Festsetzung der Gerichtsgebühren für das Berufungsverfahren - unzulässige Vorlage an das Bundesarbeitsgericht

[TENOR]

Die Beschwerde der Prozessbevollmächtigten des Klägers gegen den Streitwertbeschluss des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 5. Oktober 2023 - 6 Sa 64/23 und 6 Sa 446/23 - wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen. Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht werden nicht erhoben.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Prozessbevollmächtigten des Klägers gegen den Beschluss des Landesarbeitsgerichts, mit dem dieses den Wert der Gerichtsgebühren für das Berufungsverfahren nach § 63 Abs. 2 GKG festgesetzt hat, ist - wie das Berufungsgericht noch zutreffend erkannt hat - gemäß § 68 Abs. 1 Satz 5 iVm. § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG unstatthaft. Das Landesarbeitsgericht hätte sie deshalb auf Kosten der Beschwerdeführer (die in § 68 Abs. 3 Satz 1 GKG bestimmte Gebührenfreiheit gilt nur für statthafte, nicht gesetzlich ausgeschlossene Beschwerden, vgl. BGH 23. März 2022 - I ZB 12/22 - Rn. 3; 9. Dezember 2020 - I ZB 75/20 - Rn. 2) als unzulässig verwerfen müssen. Für einen Nichtabhilfebeschluss nebst anschließender Vorlage an das Bundesarbeitsgericht war kein Raum. Wegen der fehlerhaften Sachbehandlung durch das Landesarbeitsgericht werden Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht nicht erhoben (§ 21 GKG).

Koch

Schlünder

Niemann