Recovery of specific wage components and default interest despite employer's contested remuneration calculations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe BAG 10th Senate partially granted the plaintiff's revision, overturning the appellate and first-instance judgments to order the employer to pay €1,740.00 and €1,760.00 in gross wages with default interest, while dismissing the remainder of the revision; the lower courts' cost allocations were adjusted, with the defendant bearing all costs for the appellate and revision proceedings. The dispute concerned a claim for unpaid wage components, specifically challenging the employer's calculation of gross remuneration for two distinct periods. The decisive legal basis rested on the statutory wage claim and the entitlement to interest under German civil law, establishing that the specific calculated amounts were due and that the lower courts had erred in their partial rejection of the wage claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertRecovery of specific wage components and default interest despite employer's contested remuneration calculations: Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg - Kammern Freiburg - vom 12. Oktober 2021 - 11 Sa 33/21 - unter Zurückweisung der Revision im Übrigen teilweise aufgehoben.
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KI-generiertVolltext
I. Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg - Kammern Freiburg - vom 12. Oktober 2021 - 11 Sa 33/21 - unter Zurückweisung der Revision im Übrigen teilweise aufgehoben.
II. Im Umfang der Aufhebung wird das Urteil des Arbeitsgerichts Villingen-Schwenningen vom 13. April 2021 - 3 Ca 242/20 - auf die Berufung des Klägers abgeändert.
1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.740,00 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 11. Juli 2020 zu zahlen.
2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.760,00 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 11. Dezember 2020 zu zahlen.
III. Von den Kosten des Rechtsstreits erster Instanz haben der Kläger 28 % und die Beklagte 72 % zu tragen. Die Kosten der Berufung und der Revision hat die Beklagte zu tragen.