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4 AZR 456/21 ECLI:DE:BAG:2022:250522.U.4AZR456.21.0 KI-generiert

Unlawful offset of damage claims against salary and unused vacation pay due to statutory carry-over period

Geschäftsnummer 4 AZR 456/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Labour Court partially granted the employee's revision, overturning the appellate court's decision and ordering the employer to pay a total of €4,085.40 (€3,896.76 gross and €188.64 net) plus statutory interest in lieu of unused vacation days and resulting remuneration. The dispute centered on the validity of a contractual clause that allowed the employer to offset a claim for damages against the employee's outstanding salary and vacation pay, specifically concerning the period between termination and the statutory vacation carry-over deadline. Relying on the principle that remuneration for unused leave is not subject to set-off until actually claimed or due, the Court determined that the employer’s automatic deduction of wages for damages was unlawful, thereby entitling the employee to full compensation for the lost vacation value.

Legislator-Regeste

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Unlawful offset of damage claims against salary and unused vacation pay due to statutory carry-over period: Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom 23. Juni 2021 - 3 Sa 14/21 - teilweise aufgehoben.

Schlagwörter

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Verrechnung Lohnrückbehalt Schadenersatz in Geld vertraglicher Schadenersatz Streitwert unbezahlter Urlaub
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Volltext

1. Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom 23. Juni 2021 - 3 Sa 14/21 - teilweise aufgehoben.

2. Auf die Berufung der Klägerin wird - unter deren Zurückweisung im Übrigen - das Urteil des Arbeitsgerichts Aachen vom 19. November 2020 - 3 Ca 2511/20 - teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin 3.896,76 Euro brutto sowie 188,64 Euro netto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 23. Dezember 2020 zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

3. Die Beklagten haben als Gesamtschuldner die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.