Tariff-based seniority credit and individual allowance entitlements for fixed-salary casino employees under the Entgeltrahmentarifvertrag
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Labour Court partially reversed the lower courts' decisions, largely upholding the plaintiff's claims. The court ordered the defendant to recognize the plaintiff's service time dating back to December 1, 2014, for calculating seniority under Pay Grade 8 of the applicable collective bargaining agreement for fixed-salary employees in gaming technology and cash desk operations. Additionally, the defendant was ordered to pay back wages totaling €3,000 gross (comprising €1,800 in arrears with interest and €1,200 in additional claims) and to pay a monthly individual allowance of €200 gross effective September 1, 2016. The plaintiff’s remaining claims and the defendant’s cross-appeals were dismissed, with cost allocation favoring the plaintiff. The dispute concerned the correct classification of the plaintiff’s role and the resulting entitlement to specific tariff-based seniority benefits and allowances. The decisive legal basis involved the interpretation and application of the specific collective agreement for fixed-salary employees at the defendant's casino, particularly regarding the calculation of service time for pay grade progression and the enforceability of individual supplemental allowances.
Legislator-Regeste
KI-generiertTariff-based seniority credit and individual allowance entitlements for fixed-salary casino employees under the Entgeltrahmentarifvertrag: a) Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, die Zeit ab dem 1. Dezember 2014 als Beschäftigungszeit des Klägers in der Entgeltgruppe 8 des Entgeltrahmentarifvertrags für die festvergüteten Arbeitnehmer/innen der Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG in der Spieltechnik und in der Kasse idF vom 12. Oktober 2012 zu berücksichtigen.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
1. Auf die Revisionen des Klägers und der Beklagten wird - unter deren Zurückweisungen im Übrigen - das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 11. Oktober 2017 - 2 Sa 1297/16 - teilweise aufgehoben.
2. Auf die Berufung der Beklagten wird - unter deren Zurückweisung im Übrigen - das Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund vom 1. September 2016 - 4 Ca 3104/15 - teilweise abgeändert und zur Klarstellung insgesamt wie folgt neu gefasst:
a) Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, die Zeit ab dem 1. Dezember 2014 als Beschäftigungszeit des Klägers in der Entgeltgruppe 8 des Entgeltrahmentarifvertrags für die festvergüteten Arbeitnehmer/innen der Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG in der Spieltechnik und in der Kasse idF vom 12. Oktober 2012 zu berücksichtigen.
b) Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.800,00 Euro brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 100,00 Euro seit dem 11. Dezember 2014, seit dem 13. Januar 2015, seit dem 11. Februar 2015, seit dem 11. März 2015, seit dem 11. April 2015, seit dem 12. Mai 2015, seit dem 11. Juni 2015, seit dem 11. Juli 2015, seit dem 11. August 2015, seit dem 11. September 2015, seit dem 13. Oktober 2015, seit dem 11. November 2015, seit dem 11. Dezember 2015, seit dem 12. Januar 2016 sowie aus jeweils 200,00 Euro seit dem 11. Februar 2016 und seit dem 11. März 2016 sowie weitere 1.200,00 Euro brutto zu zahlen.
c) Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, an den Kläger neben der Festvergütung des Entgeltrahmentarifvertrags für die festvergüteten Arbeitnehmer/innen der Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG in der Spieltechnik und in der Kasse idF vom 12. Oktober 2012 seit dem 1. September 2016 eine individuelle Zulage in Höhe von 200,00 Euro brutto monatlich zu zahlen.
d) Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
3. Die Beklagte trägt die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens zu 66 % und der Kläger zu 34 %. Die Kosten des Berufungs- und des Revisionsverfahrens tragen die Beklagte zu 90 % und der Kläger zu 10 %.