Transfer pay calculation: No entitlement to supplement transfer wage subsidy to reference gross salary or release from resulting disadvantages
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Labour Court dismissed the employee's revision, upholding the lower courts' decisions that rejected his claims, thereby leaving the initial dismissals in force. The dispute centered on the correct calculation of transfer pay within a transfer employment relationship and the associated statutory rights to wage statements and release from tax liabilities; the plaintiff argued that his gross transfer salary must equal a reference amount based on his previous income, with short-term transfer wage subsidy deducted to preserve his net take-home pay. The court held that there is no legal entitlement to supplement transfer wage subsidy up to the full reference gross salary, that Section 108(1) of the Factory Constitution Act (GewO) does not grant a right to wage statements prior to payment, and that since the employer's calculations were legally correct, no release from liability or compensation for resulting disadvantages was owed.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 97 Abs. 1 ZPO; Transfer pay calculation: No entitlement to supplement transfer wage subsidy to reference gross salary or release from resulting disadvantages: The dispute centered on the correct calculation of transfer pay within a transfer employment relationship and the associated statutory rights to wage statements and release from tax liabilities; the plaintiff argued that his gross transfer salary must equal a reference amount based on his previous income, with short-term transfer wage subsidy deducted to preserve his net take-home pay. The court held that there is no legal entitlement to supplement transfer wage subsidy up to the full reference gross salary, that Section 108(1) of the Factory Constitution Act (GewO) does not grant a right to wage statements prior to payment, and that since the employer's calculations were legally correct, no release from liability or compensation for resulting disadvantages was owed.
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KI-generiertBasis for the procedural order requiring the plaintiff to bear the costs of the revision.
Volltext
1. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts München vom 23. Juli 2014 - 11 Sa 225/14 - wird zurückgewiesen.
2. Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen.
[TATBESTAND]
Die Parteien streiten über die Höhe des Entgelts im Transferarbeitsverhältnis (Transferentgelt) sowie über Abrechnung und Freistellung.
Der Kläger war bis zum 31. August 2012 bei der N S N GmbH & Co. KG (im Folgenden NSN) in deren Betrieb Region O beschäftigt. Die beklagte N S N Tg mbH (NSN TG) ist eine von NSN finanzierte Transfergesellschaft, zu der der Kläger seit dem 1. September 2012 in einem Transferarbeitsverhältnis stand. Die Beklagte berechnete für den Zeitraum der Bewilligung von Transferkurzarbeitergeld das monatliche Transferentgelt des Klägers so, dass die Summe von Transferkurzarbeitergeld und Zuschuss dem Betrag entsprach, den der Kläger auf Basis des Referenzbruttoentgelts (75 vH des 13,5-fachen Betrags des zuletzt bei NSN bezogenen Bruttomonatseinkommens dividiert durch zwölf) nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen als Nettoentgelt erhalten hätte.
Mit der Klage verlangt der Kläger ein Bruttotransferentgelt in Höhe des Referenzbruttoentgelts. Hiervon dürfe das bezogene Transferkurzarbeitergeld in Abzug gebracht werden. Wegen ihres vertragswidrigen Verhaltens sei die Beklagte verpflichtet, ihn von den Nachteilen freizustellen, die ihm durch die unzutreffende Berechnung und Zahlung der Vergütung entstünden.
Der Kläger hat, soweit für die Revision von Bedeutung, zuletzt sinngemäß beantragt, die Beklagte zur Zahlung des von ihm errechneten Differenzbetrags, Erteilung entsprechender Abrechnungen und Freistellung von Nachteilen zu verurteilen.
Im Ergebnis haben die Vorinstanzen die Klage abgewiesen. Mit der vom Landesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger seine Klageforderungen weiter.
[ENTSCHEIDUNGSGRUENDE]
Die Revision des Klägers ist unbegründet.
I. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Aufstockung des Transferkurzarbeitergeldes auf das monatliche Referenzbruttoentgelt. Dies hat der Senat in seinem am heutigen Tag ergangenen Urteil in einem Parallelverfahren (- 5 AZR 567/14 - Rn. 10 ff.) entschieden, auf dessen Begründung verwiesen wird.
II. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Erteilung weiterer Lohnabrechnungen. Abrechnungen über geleistete Zahlungen hat die Beklagte erteilt. Einen Abrechnungsanspruch „vor Zahlung“ begründet § 108 Abs. 1 GewO nicht.
III. Da die Beklagte die Zahlungsansprüche des Klägers zutreffend berechnet hat, stehen ihm die erhobenen Freistellungsansprüche nicht zu. Auch insoweit wird zur Begründung auf die vorgenannte Senatsentscheidung vom heutigen Tag (- 5 AZR 567/14 - Rn. 37 ff.) verwiesen.
IV. Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO.
Biebl
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Volk
Zoller
Jungbluth