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5 AZR 584/14 ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR584.14.0 KI-generiert

Transfer wage calculation: net equivalence of reference gross income and transfer short-time allowance

Geschäftsnummer 5 AZR 584/14
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Labour Court (BAG) rejected the plaintiff's appeal, upholding the lower court's dismissal of his claims and ordering him to bear the litigation costs. The dispute concerned the calculation of the transfer wage in a transfer employment relationship following the plaintiff's transfer from an original employer to a funded transfer company; the plaintiff argued that his gross transfer wage should be set at the reference gross income, with short-time work allowance deducted, whereas the defendant calculated the wage as the net equivalent of the reference gross income. The court ruled that the plaintiff had no legal claim to have the short-time work allowance topped up to match the reference gross income, nor was the defendant liable for additional pension insurance contributions, thereby affirming the lower court's decision and the validity of the defendant's wage calculation method.

Legislator-Regeste

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§ 97 Abs. 1 ZPO; Transfer wage calculation: net equivalence of reference gross income and transfer short-time allowance: The dispute concerned the calculation of the transfer wage in a transfer employment relationship following the plaintiff's transfer from an original employer to a funded transfer company; the plaintiff argued that his gross transfer wage should be set at the reference gross income, with short-time work allowance deducted, whereas the defendant calculated the wage as the net equivalent of the reference gross income. The court ruled that the plaintiff had no legal claim to have the short-time work allowance topped up to match the reference gross income, nor was the defendant liable for additional pension insurance contributions, thereby affirming the lower court's decision and the validity of the defendant's wage calculation method.

Schlagwörter

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Rentenberechnung Übergang des Arbeitsverhältnisses Bruttolohn Beitragsüberweisung Reineinkommen Arbeitszeugnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 97 Abs. 1 ZPO

Cited in the operative part to determine the allocation of litigation costs to the losing party.

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Volltext

1. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts München vom 5. August 2014 - 9 Sa 249/14 - wird zurückgewiesen.

2. Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen.

[TATBESTAND]

Die Parteien streiten über die Höhe des Entgelts im Transferarbeitsverhältnis (Transferentgelt).

Der Kläger war bis zum 30. April 2012 bei der N S N GmbH & Co. KG (NSN) in deren Betrieb „St-Straße M“ beschäftigt. Die Beklagte ist eine von der NSN finanzierte Transfergesellschaft, zu der der Kläger seit 1. Mai 2012 in einem Transferarbeitsverhältnis stand. Die Beklagte berechnete für den Zeitraum der Bewilligung von Transferkurzarbeitergeld das monatliche Transferentgelt des Klägers so, dass die Summe von Transferkurzarbeitergeld und Zuschuss dem Betrag entsprach, den der Kläger auf Basis des Referenzbruttoentgelts (80 vH des 13,5-fachen Betrags des zuletzt bei NSN bezogenen Bruttomonatseinkommens dividiert durch zwölf) nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen als Nettoentgelt erhalten hätte.

Mit der Klage verlangt der Kläger ein Bruttotransferentgelt in Höhe des Referenzbruttoentgelts. Hiervon dürfe das bezogene Transferkurzarbeitergeld in Abzug gebracht werden.

Der Kläger hat, soweit für die Revision von Bedeutung, zuletzt sinngemäß beantragt,

1. die Beklagte zu verurteilen, an den Kläger für die Monate Mai 2012 bis April 2013 175.113,76 Euro brutto abzüglich gezahlter 104.655,17 Euro netto nebst Zinsen in gestaffelter Höhe zu zahlen;

2. hilfsweise, die Beklagte zu verurteilen, für den Zeitraum vom 1. Mai 2012 bis 31. Dezember 2012 der deutschen Rentenversicherung weitere Bruttomonatsbezüge in Höhe von 2.873,00 Euro unter Angabe der Versicherungsnummer des Klägers (Versicherungsnummer) zu melden und entsprechende Abführungen auf das Versicherungskonto des Klägers mit der Versicherungsnummer zu tätigen.

Die Vorinstanzen haben die Klage abgewiesen. Mit der vom Landesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger seine Klageforderungen weiter.

[ENTSCHEIDUNGSGRUENDE]

Die Revision des Klägers ist unbegründet.

I. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Aufstockung des Transferkurzarbeitergelds auf das monatliche Referenzbruttoentgelt. Dies hat der Vierte Senat des Bundesarbeitsgerichts in seinem Urteil vom 15. April 2015 in einem Parallelverfahren (- 4 AZR 796/13 - Rn. 78 ff.) entschieden, auf dessen Begründung zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird. Dem entspricht die Entscheidung des Senats vom heutigen Tag (- 5 AZR 567/14 - Rn. 10 ff.), auf die ebenfalls verwiesen wird.

II. Der Hilfsantrag ist unbegründet. Die Beklagte hat die aus dem dreiseitigen Vertrag resultierenden Pflichten nicht verletzt. Der Kläger hat unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt Anspruch auf Entrichtung weiterer Rentenversicherungsbeiträge.

III. Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO.

Biebl

Weber

Volk

Zoller

Jungbluth