Employment termination during pregnancy: Effectiveness of dismissal under maternity protection statutes
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Labour Court reversed the Hessian Regional Labour Court’s ruling and partially modified the first-instance decision, declaring that the employment contract between the plaintiff and the first defendant was not terminated by the dismissal dated December 24, 2009, thereby allowing the plaintiff to prevail on her appeal against that defendant. The dispute concerned the legal effectiveness of a termination notice issued to a female employee, where the lower courts had dismissed her action for a declaration of non-termination. The court’s decisive legal basis relied on the protection of pregnant women under German labor law, specifically determining that the employer failed to meet its burden of proof to demonstrate that it was unaware of the employee’s pregnancy at the time of dismissal, rendering the termination ineffective.
Legislator-Regeste
KI-generiertEmployment termination during pregnancy: Effectiveness of dismissal under maternity protection statutes: Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts vom 25. Juli 2011 - 17 Sa 175/11 - aufgehoben, soweit es die Berufung der Klägerin betreffend die Beklagte zu 1. zurückgewiesen hat.
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KI-generiertVolltext
1. Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts vom 25. Juli 2011 - 17 Sa 175/11 - aufgehoben, soweit es die Berufung der Klägerin betreffend die Beklagte zu 1. zurückgewiesen hat.
2. Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main vom 6. Dezember 2010 - 2 Ca 344/10 - teilweise abgeändert:
Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen der Klägerin und der Beklagten zu 1. durch die Kündigung vom 24. Dezember 2009 nicht aufgelöst worden ist.
3. Die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten der Klägerin in erster Instanz hat die Klägerin zu 2/5 und die Beklagte zu 1. zu 3/5, in zweiter Instanz die Klägerin zu 1/4 und die Beklagte zu 1. zu 3/4 zu tragen. Die außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 2. in erster und zweiter Instanz hat die Klägerin zu tragen. Die Beklagte zu 1. trägt ihre außergerichtlichen Kosten erster und zweiter Instanz selbst.
4. Die Beklagte zu 1. hat die Kosten der Revision zu tragen.