Inadmissibility of non-admission complaint due to insufficient dispute value after limitation of declaratory relief in tenancy termination
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Civil Procedure (BGH) dismissed the plaintiff's complaint for non-admission of revision as inadmissible, upholding the appellate court's decision and placing the costs on the plaintiff. The dispute concerned a tenant's claim for a declaratory judgment regarding rental income, which the appellate court interpreted as being limited to August 2012, given that both parties agreed the lease terminated on August 31, 2012, and the premises were vacated. The BGH ruled that the "value of the dispute" for the purposes of the non-admission complaint did not exceed the statutory threshold of €20,000, rendering the appeal inadmissible. The decisive legal basis was § 26 No. 8 Sentence 1 of the Transitional Provisions to the Code of Civil Procedure (EGZPO), which mandates that a complaint for non-admission of revision must assert a dispute value exceeding €20,000.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO; Inadmissibility of non-admission complaint due to insufficient dispute value after limitation of declaratory relief in tenancy termination: The dispute concerned a tenant's claim for a declaratory judgment regarding rental income, which the appellate court interpreted as being limited to August 2012, given that both parties agreed the lease terminated on August 31, 2012, and the premises were vacated. The BGH ruled that the "value of the dispute" for the purposes of the non-admission complaint did not exceed the statutory threshold of €20,000, rendering the appeal inadmissible. The decisive legal basis was § 26 No. 8 Sentence 1 of the Transitional Provisions to the Code of Civil Procedure (EGZPO), which mandates that a complaint for non-admission of revision must assert a dispute value exceeding €20,000.
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KI-generiertBasis for declaring the complaint for non-admission of revision inadmissible because the asserted dispute value did not exceed the statutory threshold of €20,000.
Volltext
Nichtzulassungsbeschwerde: Beschwerdewert bei Einigkeit über Mietvertragsbeendigung
[TENOR]
Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 27. Februar 2014 wird auf Kosten der Klägerin verworfen.
Wert: 3.738 €
[GRUENDE]
Die Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin ist unzulässig, da die mit der Revision geltend zu machende Beschwer den nach § 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO erforderlichen Wert von mehr als 20.000 € nicht erreicht.
Das Berufungsgericht hat den mit Schriftsatz der Klägerin vom 26. November 2012 modifizierten Klageantrag als eine Beschränkung ihres Feststellungsbegehrens auf den Monat August 2012 gewertet. Das ist nicht zu beanstanden. Die Klägerin hat ihren Antrag ausdrücklich unter Hinweis auf die "sich seit Klageerhebung ergebenden weiteren Entwicklungen im Sachverhalt" angekündigt. Die Parteien sind sich wenn auch aus unterschiedlichen Gründen über die Beendigung des Mietverhältnisses mit dem 31. August 2012 einig gewesen. Zumal das Objekt an diesem Tag auch unstreitig geräumt und herausgegeben worden ist, hat das Berufungsgericht den geänderten Antrag der Klägerin in zulässiger Weise dahin ausgelegt, dass die Feststellung des Nichtbestehens eines nach Auffassung beider Parteien ab 1. September 2012 nicht mehr bestehenden Anspruchs auf Nutzungsentgelt nicht begehrt werde. Auf den mit der Widerklage geltend gemachten Schadensersatzanspruch bezieht sich der (negative) Feststellungsantrag nicht mehr.
Es kann dahingestellt bleiben, ob die Klägerin ihre Klage teilweise zurückgenommen oder den Rechtsstreit insoweit für erledigt erklärt hat und ob der Beklagte sich einer teilweisen Erledigungserklärung angeschlossen hat. Denn in keinem Fall übersteigt die Beschwer 20.000 €.
Dose Klinkhammer Günter
Botur Guhling