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GSZ 1/14 KI-generiert

Consideration of tortfeasor’s and victim’s economic circumstances in assessing non-material harm compensation under § 253 para. 2 BGB

Geschäftsnummer GSZ 1/14
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Grand Senate for Civil Matters of the Federal Court of Justice reaffirmed its established case law, holding that in determining a reasonable monetary compensation for non-material harm under § 253 para. 2 BGB (formerly § 847 BGB), all circumstances of the case may be considered, and the economic and personal circumstances of both the tortfeasor and the victim are not categorically excluded from assessment. This decision resolved a jurisdictional conflict raised by the Second Criminal Senate, which had inquired whether such personal and economic factors should be disregarded in the specific context of pain and suffering (Schmerzensgeld) compensation. The court strictly adhered to the principles set out in its 1955 decision (GSZ 1/55, BGHZ 18, 149), confirming that equitable discretion in setting compensation amounts allows for a holistic evaluation of the parties' situations rather than a rigid, formulaic approach.

Legislator-Regeste

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§ 253 Abs. 2 BGB, § 847 BGB; Consideration of tortfeasor’s and victim’s economic circumstances in assessing non-material harm compensation under § 253 para. 2 BGB: Der Große Senat für Zivilsachen hält an seiner Rechtsprechung fest, wonach bei der Bemessung einer billigen Entschädigung in Geld nach § 253 Abs. 2 BGB (vormals § 847 BGB a.F.) alle Umstände des Falles berücksichtigt werden können. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schädigers und des Geschädigten können dabei nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

Schlagwörter

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zivilrechtlicher Kompetenzkonflikt Wirtschaftsrecht Geldentschädigung Schadenersatz aus unerlaubter Handlung persönliche Verhältnisse E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGHZ 18, 149
Juli 1955 - GSZ 1 /55, BGHZ 18, 149.
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Volltext

Beantwortung der Anfrage des 2. Strafsenats zur Berücksichtigung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters im Rahmen der Zumessung eines Schmerzensgeldes

[TENOR]

Der Große Senat für Zivilsachen hält an seiner Rechtsprechung fest, wonach bei der Bemessung einer billigen Entschädigung in Geld nach § 253 Abs. 2 BGB (vormals § 847 BGB a.F.) alle Umstände des Falles berücksichtigt werden können. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schädigers und des Geschädigten können dabei nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

[GRUENDE]

Zur Begründung wird Bezug genommen auf den Beschluss des Großen Senats für Zivilsachen vom 6. Juli 1955 - GSZ 1 /55, BGHZ 18, 149.

Limperg Galke Bergmann Kayser Mayen Dose

Stresemann Milger Büscher Ellenberger Herrmann

Gröning Kartzke