Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
I ZA 1/15 KI-generiert

Admissibility of Anhörungsrüge limited to new violations of right to be heard

Geschäftsnummer I ZA 1/15
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The BGH 1. Zivilsenat dismissed the applicant’s hearing complaint (Anhörungsrüge) against a Senate decision dated April 12, 2015, thereby leaving the prior decision in force. The dispute involved a procedural challenge where the applicant alleged a violation of the right to be heard by the appellate court. The court held that the complaint was unfounded because an Anhörungsrüge is strictly limited to new and independent violations of the right to be heard under Article 103(1) of the German Basic Law, and the applicant’s intended non-acceptance complaint (Nichtzulassungsbeschwerde) was not admissible. No specific material facts regarding the underlying substantive subject matter were detailed, as the ruling focused exclusively on the procedural admissibility and standard of the hearing complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 103 Abs. 1 GG; Admissibility of Anhörungsrüge limited to new violations of right to be heard: Die Anhörungsrüge des Antragstellers ist unbegründet. Mit der Anhörungsrüge können nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch das Rechtsmittelgericht gerügt werden (BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635 Rn. 16; BGH, NJW-RR 2011, 640 Rn. 5). Derartige Verstöße liegen ersichtlich nicht vor. Die vom Antragsteller beabsichtigte Nichtzulassungsbeschwerde ist nicht statthaft.

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Verletzung von Verfahrensrechten ZPO-Bestimmung Beweismass Streitgegenstand Widerspruchsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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1 BvR 562/08
Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635 Rn.
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Volltext

Die Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Senats vom 12. April 2015 wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Die Anhörungsrüge des Antragstellers ist unbegründet. Mit der Anhörungsrüge können nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch das Rechtsmittelgericht gerügt werden (BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635 Rn. 16; BGH, NJW-RR 2011, 640 Rn. 5). Derartige Verstöße liegen ersichtlich nicht vor. Die vom Antragsteller beabsichtigte Nichtzulassungsbeschwerde ist nicht statthaft.

Büscher Kirchhoff Koch

Löffler Feddersen