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II ZR 373/13 KI-generiert

Evidentiary failure to raise procedural objection regarding tacit termination of partnership in share rescission

Geschäftsnummer II ZR 373/13
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the plaintiff's revision, rejecting her appeal and upholding the lower courts' decision at her expense. The dispute concerned a claim for damages based on the rescission of a corporate share, where the plaintiff argued that a pre-trial attorney's letter constituted a tacit termination of the partnership relationship. The court held that the plaintiff failed to raise the necessary procedural objection regarding the admission of this new evidence in the revision instance, as the document had not been properly challenged under the requirements of the German Code of Civil Procedure (ZPO). Consequently, the letter could not be considered in the appeal, and since the plaintiff had not previously asserted it as evidence of termination in the prior instances, the appellate court was not required to attribute any additional significance to it.

Legislator-Regeste

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§ 552a ZPO, § 552a ZPO i.V.m. § 522 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO; Evidentiary failure to raise procedural objection regarding tacit termination of partnership in share rescission: The dispute concerned a claim for damages based on the rescission of a corporate share, where the plaintiff argued that a pre-trial attorney's letter constituted a tacit termination of the partnership relationship. The court held that the plaintiff failed to raise the necessary procedural objection regarding the admission of this new evidence in the revision instance, as the document had not been properly challenged under the requirements of the German Code of Civil Procedure (ZPO). Consequently, the letter could not be considered in the appeal, and since the plaintiff had not previously asserted it as evidence of termination in the prior instances, the appellate court was not required to attribute any additional significance to it.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Verfahrensrügen Zivilrechtsstreitigkeit Beweisanforderungen Personengesellschaft Auflösung der Gesellschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 552a ZPO i.V.m. § 522 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO

Procedural basis for the dismissal of the revision in the specific proceedings and the allocation of costs.

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Volltext

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 11. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg vom 27. September 2013 wird auf ihre Kosten nach § 552a ZPO i.V.m. § 522 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Zur Begründung wird auf den Hinweisbeschluss des Senats vom 23. September 2014 Bezug genommen. Die Stellungnahme der Klägerin vom 1. Dezember 2014 gibt zu einer abweichenden Beurteilung in der Sache keinen Anlass.

Zwar weist die Klägerin zutreffend darauf hin, dass nicht nur die Erhebung einer Schadensersatzklage auf Rückabwicklung einer Gesellschaftsbeteiligung, sondern auch ein entsprechendes außergerichtliches Begehren des Anlegers in eine Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses umgedeutet werden kann, wenn darin sein Wille zum Ausdruck kommt, die Bindung an die Gesellschaft und die Gesellschafter wenn schon nicht mit rückwirkender Kraft, doch jedenfalls mit sofortiger Wirkung zu beendigen.

Die Klägerin will eine solche konkludente Kündigungserklärung im vorgerichtlichen anwaltlichen Schreiben des Zedenten und Gesellschafters vom 30. April 2010 erkennen, welches die Klägerin mit der Klageschrift vorgelegt hat und auf welches das Berufungsgericht in seiner Entscheidung nicht eingegangen ist. Dieses Schreiben hat jedoch in der Revisionsinstanz mangels fristgemäßer Erhebung einer dafür nach § 551 Abs. 2, Abs. 3 Nr. 2b ZPO erforderlichen Verfahrensrüge unberücksichtigt zu bleiben. Im Übrigen hatte die Klägerin das Schreiben in den Vorinstanzen selbst nicht als Beleg für eine konkludente Kündigungserklärung des Zedenten angesehen, sondern lediglich zum Nachweis einer vorgerichtlichen Zahlungsaufforderung als Voraussetzung des geltend gemachten Anspruchs auf Verzugszinsen vorgelegt. Das Berufungsgericht war deshalb verfahrensrechtlich nicht gehalten, dem Schreiben eine darüber hinausgehende Bedeutung beizumessen.

Bergmann Caliebe Drescher

Born Sunder