Cost allocation and procedural termination following death of accused in criminal revision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe BGH Second Criminal Senate ordered the dismissal of the criminal proceedings and declared the original judgment moot, ruling that the state treasury bears the procedural costs but that the defendant's necessary legal expenses are not to be imposed on the state, while expressly excluding the reimbursement of victims' expenses. The case involved a challenge to a lower court's conviction for grievous bodily harm and intimidation, which had resulted in a six-year imprisonment sentence and the order of preventive detention; however, the accused died during the pendency of the revision, creating a procedural obstacle. The decisive legal basis is § 206a (1) StPO, which mandates the discontinuation of proceedings due to the death of the accused, rendering the appealed judgment ineffective without formal reversal, and § 467 (1) and (3) Sentence 2 No. 2 StPO, which governs the allocation of costs and justifies the waiver of the state's liability for the defendant's expenses based on the futility of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 206a Abs. 1 StPO; Cost allocation and procedural termination following death of accused in criminal revision: Der Angeklagte ist am 22. Juli 2014 verstorben. Das Verfahren ist daher gemäß § 206a Abs. 1 StPO wegen eines Verfahrenshindernisses einzustellen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Juni 1999 - 4 StR 595/97, BGHSt 45, 108, 111 f.). Das angefochtene Urteil - auch dessen Kostenentscheidung - ist damit gegenstandslos, ohne dass es einer Aufhebung bedarf (BGH, Beschluss vom 5. August 1999 - 4 StR 640/98, BGHR StPO § 467 Abs. 3 Verfahrenshindernis 2; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 57. Aufl., § 206a Rdn. 8).
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KI-generiertVolltext
Revision in Strafsachen: Kosten- und Auslagenentscheidung nach dem Tod eines Angeklagten
[TENOR]
Das Verfahren wird eingestellt.
Die Staatskasse trägt die Kosten des Verfahrens. Es wird jedoch davon abgesehen, ihr die notwendigen Auslagen des Angeklagten aufzuerlegen.
[GRUENDE]
Das Landgericht Aachen hat den Angeklagten am 5. Februar 2014 wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Bedrohung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt und seine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet. Mit seiner Revision hat er die Verletzung materiellen Rechts gerügt.
Der Angeklagte ist am 22. Juli 2014 verstorben. Das Verfahren ist daher gemäß § 206a Abs. 1 StPO wegen eines Verfahrenshindernisses einzustellen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Juni 1999 - 4 StR 595/97, BGHSt 45, 108, 111 f.). Das angefochtene Urteil - auch dessen Kostenentscheidung - ist damit gegenstandslos, ohne dass es einer Aufhebung bedarf (BGH, Beschluss vom 5. August 1999 - 4 StR 640/98, BGHR StPO § 467 Abs. 3 Verfahrenshindernis 2; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 57. Aufl., § 206a Rdn. 8).
Die Kosten- und Auslagenentscheidung beruht auf § 467 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 StPO (BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2008 - 1 StR 388/08, NStZ-RR 2009, 21). Da das Rechtsmittel des Angeklagten keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte, erscheint es unbillig, der Staatskasse die notwendigen Auslagen des Angeklagten aufzuerlegen. Die Erstattung der den Nebenklägern entstandenen notwendigen Auslagen kommt bei Einstellung wegen eines Verfahrenshindernisses nicht in Betracht (BGH, Beschluss vom 23. August 2012 - 4 StR 252/12, NStZ-RR 2012, 359); in der Beschlussformel ist dies nicht besonders auszusprechen.
Fischer Appl Eschelbach
Ott Zeng