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IV ZR 7/13 KI-generiert

Valuation of Consent to Convert Private Account to Joint Estate Account for Appeal Threshold

Geschäftsnummer IV ZR 7/13
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant's complaint against the non-admission of revision, ruling that the appeal value did not exceed the statutory threshold of 20,000 euros, thereby upholding the lower court's determination that the object of the dispute had a value of 2,500 euros. The dispute centered on a majority heir's claim for the minority heirs' consent to convert a private savings account into a joint estate account with the plaintiff holding sole disposition rights, which was contested as part of the estate administration. Applying Section 3 of the Code of Civil Procedure for the discretionary assessment of the value of a desired legal outcome, the court held that the value of the requested declaration of consent was limited to the bank-technical facilitation of ongoing estate business, explicitly rejecting arguments based on the total value of the estate or future account transactions, and confirming that this administrative function did not justify a higher valuation for appeal purposes.

Legislator-Regeste

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§ 3 ZPO, § 26 Nr. 8 EGZPO; Valuation of Consent to Convert Private Account to Joint Estate Account for Appeal Threshold: The dispute centered on a majority heir's claim for the minority heirs' consent to convert a private savings account into a joint estate account with the plaintiff holding sole disposition rights, which was contested as part of the estate administration. Applying Section 3 of the Code of Civil Procedure for the discretionary assessment of the value of a desired legal outcome, the court held that the value of the requested declaration of consent was limited to the bank-technical facilitation of ongoing estate business, explicitly rejecting arguments based on the total value of the estate or future account transactions, and confirming that this administrative function did not justify a higher valuation for appeal purposes.

Schlagwörter

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Gemeinschaftskonto Bankenrecht Streitwert Feststellung der Erbenstellung Schwellenwert für die Schätzung gesetzlicher Anspruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 3 ZPO
Dabei hat es zutreffend auf den mit dieser Erklärung erstrebten Erfolg abgestellt, dessen Wert gemäß § 3 ZPO nach freiem Ermessen des Gerichts zu schätzen ist (vgl.
§ 26 Nr. 8 EGZPO
The provision cited in the dispositive to establish that the appeal value threshold for admitting revision was not met, serving as the main ground for dismissing the complaint.

Zitierte Rechtsprechung

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III ZR 52/07
Dezember 2007 - III ZR 52/07, juris Rn.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 26 Nr. 8 EGZPO

The provision cited in the dispositive to establish that the appeal value threshold for admitting revision was not met, serving as the main ground for dismissing the complaint.

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Volltext

Streitwertbemessung: Beschwerdegegenstand der Klage des Mehrheitserben auf Zustimmung zur Einrichtung eines Erbengemeinschaftskontos

[TENOR]

Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil der 1. Zivilkammer des Landgerichts Gießen vom 12. Dezember 2012 wird auf seine Kosten verworfen, weil die gemäß § 26 Nr. 8 EGZPO mit der Revision geltend zu machende Beschwer 20.000 € nicht übersteigt.

Streitwert: 2.500 €

[GRUENDE]

Das Berufungsgericht hat den Wert für die allein noch im Streit befindliche Verurteilung zur Zustimmung der Umwandlung eines Sparkassenkontos zu einem Konto der Erbengemeinschaft bestehend aus den Parteien mit alleiniger Verfügungsbefugnis des Klägers nach dessen Angaben in Übereinstimmung mit dem Amtsgericht auf 2.500 € festgesetzt. Dabei hat es zutreffend auf den mit dieser Erklärung erstrebten Erfolg abgestellt, dessen Wert gemäß § 3 ZPO nach freiem Ermessen des Gerichts zu schätzen ist (vgl. statt aller Zöller/Herget, ZPO 29. Aufl. § 3 Rn. 16 "Willenserklärung").

Demgegenüber hat der Beschwerdeführer nicht vermocht - wie geboten -, Tatsachen darzulegen und glaubhaft zu machen (vgl. statt aller BGH, Beschluss vom 20. Dezember 2007 - III ZR 52/07, juris Rn. 3), die es rechtfertigten, den Wert dieses Erfolges - die Errichtung eines Erbengemeinschaftskontos - höher anzusetzen. Die Bemessung hat sich nicht nach den vom Beklagten angegebenen Wertvorstellungen seiner Nachlassbeteiligung oder den auf diesem Konto eingegangenen und zukünftig eingehenden Beträgen zu richten, wie die Beschwerde meint. Es geht darum, im Rahmen einer ordnungsgemäßen Verwaltung die - banktechnische - Abwicklung der laufenden Geschäfte der Erbengemeinschaft zu ermöglichen. Daraus ergibt sich indes keine Grundlage, den Wert des Beschwerdegegenstandes - die Mitwirkung bei der Eröffnung eines dafür notwendigen Abwicklungskontos - nach freiem Ermessen gemäß § 3 ZPO auf einen Wert oberhalb der bisherigen Festsetzung oder gar der Wertgrenze des § 26 Nr. 8 EGZPO zu schätzen.

Im Übrigen wäre die Beschwerde auch nicht begründet.

Wendt Felsch Dr. Karczewski

Lehmann Dr. Brockmöller