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2 ARs 180/13 KI-generiert

Jurisdictional conflict over prison enforcement judicial review: Higher Regional Court with centralized appellate jurisdiction is the joint superior court

Geschäftsnummer 2 ARs 180/13
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Bundesgerichtshof (2nd Criminal Senate) resolved a jurisdictional conflict by transferring the case to the Higher Regional Court of Celle, effectively determining that this court is the competent joint superior authority for the matter. The dispute arose between the Criminal Enforcement Chamber of the Regional Court of Lüneburg and the Regional Court of Braunschweig regarding which court was responsible for deciding a convicted person’s application for judicial review under § 109 of the Prison Execution Act (StVollzG). The court relied on § 14 of the Code of Criminal Procedure (StPO), defining the joint superior court as the one handling appeals against the enforcement chamber’s decisions; it held that under § 121 Abs. 1 No. 3 and Abs. 3 of the Court Constitution Act (GVG), the applicable state regulation assigned all such legal complaints from multiple higher regional court districts to the Higher Regional Court of Celle, thereby establishing its jurisdiction over the jurisdictional dispute.

Legislator-Regeste

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§ 14 StPO; Jurisdictional conflict over prison enforcement judicial review: Higher Regional Court with centralized appellate jurisdiction is the joint superior court: Die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Lüneburg mit Sitz in Celle und das Landgericht Braunschweig streiten darüber, wer über den Antrag des Verurteilten auf gerichtliche Entscheidung (§ 109 StVollzG) zu befinden hat.

Schlagwörter

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Zuständigkeitsfragen Normenkontrolle Staatsform der regionalen Autonomie Strafanzeige Antrag auf Zulassung der Zwangsvollstreckung – Entscheidung kommunaler Zweckverband

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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2 ARs 313/05
September 2005 - 2 ARs 313/05 - zur damals gültigen - insoweit inhaltsgleichen - niedersächsischen Verordnung vom 22.
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Volltext

Strafvollzug: Gemeinschaftliches oberes Gericht bei Zuständigkeitsstreit über Antrag auf gerichtliche Entscheidung

[TENOR]

Die Sache wird an das Oberlandesgericht Celle abgegeben.

[GRUENDE]

Die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Lüneburg mit Sitz in Celle und das Landgericht Braunschweig streiten darüber, wer über den Antrag des Verurteilten auf gerichtliche Entscheidung (§ 109 StVollzG) zu befinden hat.

Der Generalbundesanwalt hat hierzu in seiner Antragsschrift ausgeführt:

„Gemeinsames oberes Gericht im Sinne des § 14 StPO ist hier das Oberlandesgericht Celle. Die beteiligten Landgerichte gehören zwar zu den Bezirken verschiedener Oberlandesgerichte (Celle und Braunschweig). Als Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Strafvollstreckungskammer (§ 110, 115 StVollzG) kommt die Rechtsbeschwerde (§§ 116, 119 StVollzG) in Betracht. Nach § 121 Abs. 1 Nr. 3 GVG entscheiden über diese Rechtsbeschwerden die Oberlandesgerichte, wobei gemäß § 121 Abs. 3 GVG ein Land, in dem mehrere Oberlandesgerichte errichtet sind, die Entscheidung einem Oberlandesgericht zuweisen kann.

Die niedersächsische Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten in der Gerichtsbarkeit und der Justizverwaltung (ZustVO-Justiz) vom 18. Dezember 2009 (Nds. GVBl. 2009, 506) weist (aber) in § 19 Abs. 4 die Entscheidungen über die in § 121 Abs. 1 Nr. 3 GVG bezeichnete Rechtsbeschwerde für die Bezirke aller Oberlandesgerichte dem Oberlandesgericht Celle zu. Dieses ist deshalb insoweit gemeinschaftliches oberes Gericht für die streitenden Landgerichte und somit für die Entscheidung des Zuständigkeitsstreits zuständig (vgl. auch Senatsbeschluss vom 7. September 2005 - 2 ARs 313/05 - zur damals gültigen - insoweit inhaltsgleichen - niedersächsischen Verordnung vom 22. Januar 1998 - Nds. GVBl. Nr. 3/1998 S. 66 f.).“

Dem schließt sich der Senat an.

Fischer Appl Berger

Eschelbach Ott