Recovery of auxiliary plaintiff’s litigation expenses barred when criminal proceedings terminate due to defendant’s death
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) ordered the termination of the proceedings and, while assigning procedural costs to the state and waiving the imposition of the defendant's necessary expenses, it explicitly denied the reimbursement of necessary expenses to the auxiliary plaintiffs. The dispute concerned the legal consequences of a death in a criminal proceeding where the defendant passed away during the appellate review of a judgment. The court held that the defendant's death constituted a procedural impediment (*Verfahrenshindernis*) under § 206a (1) StPO, rendering the previously issued judgment and its cost decision moot without the need for a formal vacatur. Applying § 467 (1) and (3) sentence 2 no. 2 StPO in conjunction with § 472 StPO, the court determined that reimbursement of auxiliary plaintiffs' costs is not statutorily provided for when a case is dismissed due to a procedural impediment, meaning such a denial need not be explicitly stated in the operative part of the decision.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 206a Abs. 1 StPO; Recovery of auxiliary plaintiff’s litigation expenses barred when criminal proceedings terminate due to defendant’s death: Der Angeklagte ist in der Zwischenzeit verstorben. Das Verfahren ist daher gemäß § 206a Abs. 1 StPO wegen eines Verfahrenshindernisses einzustellen (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Juni 1999 – 4 StR 595/97, BGHSt 45, 108, 111 f.). Das angefochtene Urteil – auch dessen Kostenentscheidung – ist damit gegenstandslos, ohne dass es einer Aufhebung bedarf (Senatsbeschluss vom 5. August 1999 – 4 StR 640/98, wistra 1999, 426; Meyer-Goßner, StPO, 55. Aufl., § 206a Rn. 8).
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KI-generiertVolltext
Kosten eines Strafverfahrens: Erstattung der notwendigen Auslagen eines Nebenklägers bei Einstellung wegen eines Verfahrenshindernisses
[TENOR]
Das Verfahren wird eingestellt.
Die Staatskasse trägt die Kosten des Verfahrens. Es wird jedoch davon abgesehen, ihr die notwendigen Auslagen des Angeklagten aufzuerlegen.
[GRUENDE]
Der Angeklagte ist in der Zwischenzeit verstorben. Das Verfahren ist daher gemäß § 206a Abs. 1 StPO wegen eines Verfahrenshindernisses einzustellen (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Juni 1999 – 4 StR 595/97, BGHSt 45, 108, 111 f.). Das angefochtene Urteil – auch dessen Kostenentscheidung – ist damit gegenstandslos, ohne dass es einer Aufhebung bedarf (Senatsbeschluss vom 5. August 1999 – 4 StR 640/98, wistra 1999, 426; Meyer-Goßner, StPO, 55. Aufl., § 206a Rn. 8).
Die Kosten- und Auslagenentscheidung beruht auf § 467 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 StPO (BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2008 – 1 StR 388/08, NStZ-RR 2009, 21). Die Erstattung der den Nebenklägern entstandenen notwendigen Auslagen kommt bei Einstellung wegen eines Verfahrenshindernisses nicht in Betracht (Löwe-Rosenberg/Hilger, StPO, 26. Aufl., § 472 Rn. 4); in der Beschlussformel ist dies nicht besonders auszusprechen.
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Quentin Reiter