Insolvency avoidance of mixed gift: market value versus forced auction price for creditor prejudice under § 129, § 134 InsO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the appellant's complaint against the non-admission of revision, thereby leaving the judgment of the Naumburg Higher Regional Court in force, which had resulted in the plaintiff's defeat. The dispute concerned an action to avoid a mixed donation (gemischte Schenkung) of an immovable property under German insolvency avoidance law, with the plaintiff arguing that the transfer constituted a preferential transaction to the detriment of creditors. The court determined that the questions raised regarding the relevance of market value versus forced auction value for establishing creditor prejudice, the definition of a "forced sale" (Notverkauf), and the assessment of the purchase price did not meet the threshold for granting revision. The decision relied on established case law interpreting § 129 and § 134 of the German Insolvency Code (InsO), finding that the lower court’s findings were not arbitrary and that the complaint lacked the necessary comparison to superior legal standards to demonstrate a violation of legal hearing rights or substantive error.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 129 Abs. 1 InsO, § 134 InsO, Art. 103 Abs. 1 GG, § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO; Insolvency avoidance of mixed gift: market value versus forced auction price for creditor prejudice under § 129, § 134 InsO: The dispute concerned an action to avoid a mixed donation (gemischte Schenkung) of an immovable property under German insolvency avoidance law, with the plaintiff arguing that the transfer constituted a preferential transaction to the detriment of creditors. The court determined that the questions raised regarding the relevance of market value versus forced auction value for establishing creditor prejudice, the definition of a "forced sale" (Notverkauf), and the assessment of the purchase price did not meet the threshold for granting revision. The decision relied on established case law interpreting § 129 and § 134 of the German Insolvency Code (InsO), finding that the lower court’s findings were not arbitrary and that the complaint lacked the necessary comparison to superior legal standards to demonstrate a violation of legal hearing rights or substantive error.
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KI-generiertCited in the final numbered order to justify the omission of further reasoning for the dismissal of the complaint.
Volltext
Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 2. Februar 2011 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.
Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 59.000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die Beschwerde deckt keinen Zulassungsgrund auf.
1. Die Frage, ob es für das Vorliegen einer Gläubigerbenachteiligung im Sinne des § 129 Abs. 1 InsO bei Übertragung einer Immobilie auf den Verkehrswert oder auf den Wert ankommt, der im Falle der Zwangsversteigerung für den übertragenen Gegenstand hätte erzielt werden könnten, hat keine Grundsatzbedeutung, weil der Senat diese Frage bereits im Sinne des Berufungsurteils geklärt hat (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - IX ZR 79/07, WM 2009, 615 Rn. 11).
2. Die Rechtsprechung des Senats zu den Voraussetzungen der Anfechtung einer gemischten Schenkung hat das Berufungsgericht nicht verkannt. Die entsprechende Rüge ist wegen Fehlens des erforderlichen Obersatzvergleiches (vgl. BGH, Beschluss vom 23. März 2011 - IX ZR 212/08, WM 2011, 1196 Rn. 3) im Übrigen schon nicht ausreichend ausgeführt.
3. Die Annahme des Berufungsgerichts, der Kläger habe nicht in Abrede genommen, dass der Kaufpreis nicht dem Verkehrswert entsprach, beruht nicht auf Willkür, sondern auf einer nachvollziehbaren Wertung des klägerischen Vortrags.
4. Die von der Beschwerde aufgeworfene Grundsatzfrage, ob ein Notverkauf der Schenkungsanfechtung nach § 134 InsO unterliegt, ist nicht entscheidungserheblich, weil das Berufungsgericht festgestellt hat, dass ein Notverkauf nicht vorlag und von den Beteiligten auch nicht angenommen werden konnte. Dies wird nicht in zulassungsrelevanter Weise angegriffen.
5. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bezüglich der vom Beklagten Zug um Zug zu erbringenden Gegenleistung liegt nicht vor. Aus Art. 103 Abs. 1 GG folgt keine Pflicht des Gerichts, der von einer Partei vorgetragenen Rechtsansicht zu folgen.
6. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.
Kayser Vill Lohmann
Fischer Pape