Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VII ZR 113/11 KI-generiert

Interpretation of construction cleaning contract terms to establish sufficiently defined performance scope

Geschäftsnummer VII ZR 113/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant's complaint against the non-admission of revision, thereby upholding the lower appellate court's judgment; the plaintiff prevailed in the procedural outcome regarding the admissibility of further review. The dispute concerned the interpretation of construction cleaning contracts, specifically whether the available documents established a sufficiently defined performance scope, where the trial materials indicated a lump-sum agreement of €38,500 for preliminary and final cleaning including glass cleaning. While the court expressed doubts about the appellate court's finding that the performance content was undefined—suggesting the documents supported a specific lump-sum interpretation—this issue did not justify admitting revision because the complainant failed to demonstrate a valid ground for admission under § 544 ZPO, resulting in the lower court's decision remaining in force.

Legislator-Regeste

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§ 97 Abs. 1 ZPO; Interpretation of construction cleaning contract terms to establish sufficiently defined performance scope: The dispute concerned the interpretation of construction cleaning contracts, specifically whether the available documents established a sufficiently defined performance scope, where the trial materials indicated a lump-sum agreement of €38,500 for preliminary and final cleaning including glass cleaning. While the court expressed doubts about the appellate court's finding that the performance content was undefined—suggesting the documents supported a specific lump-sum interpretation—this issue did not justify admitting revision because the complainant failed to demonstrate a valid ground for admission under § 544 ZPO, resulting in the lower court's decision remaining in force.

Schlagwörter

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Vertragsauslegung Bauleistungen Kognitionsbefugnis Revision eines Entscheids Realerfüllung Vorentscheid
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 97 Abs. 1 ZPO

Applied in the dispositive to order the defendant to bear the costs of the complaint proceedings.

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Volltext

Zustandekommen eines Vertrages über Baureinigung: Auslegung der vorhandenen Unterlagen

[TENOR]

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 12. April 2011 wird zurückgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 789.747,54 €

[GRUENDE]

Der Senat hat allerdings Bedenken gegen die Auffassung des Berufungsgerichts, ein hinreichend bestimmter Leistungsinhalt sei nicht festzustellen. Aus den Unterlagen dürfte sich ergeben, dass die Parteien als Baureinigung im Sinne der Position 1 des Auftrags eine Vorabreinigung und eine Endreinigung inklusive Glasreinigung zum Pauschalpreis von 38.500 € vereinbart haben. In der Anlage K 3 werden zunächst nachvollziehbar die Preise aus der Absummierung für Vorabreinigung und Endreinigung sowie jeweiliger Glasreinigung zusammengefasst und zudem Preise für optionale Bauleistungen gebildet. In der Anlage K 2 findet sich dann lediglich für die im Verhandlungsprotokoll als Baugrob- und Bauendreinigung beschriebene Leistung der Pauschalpreis von 38.500 €, der naheliegender Weise durch Reduzierung der in der Anlage K 3 genannten Pauschalpreise von 24.610 € und 17.422 € zustande gekommen sein dürfte. Dafür, dass mehrere Baureinigungen in diesem Sinne vereinbart worden sind, ergeben die Kalkulationsunterlagen keinerlei Anhaltspunkte. Soweit der Auftrag unter Position 2 die Baureinigung gemäß Anlage 3 zu einem Stundenlohn von 15,40 € optional erfasst, dürften nach den vorgelegten Unterlagen diejenigen Leistungen gemeint sein, die in der Anlage 3 als optionale Leistungen bezeichnet worden sind.

Die dargestellten Bedenken, die sich allerdings nicht aus dem Vorbringen der Beschwerdeführerin ergeben, rechtfertigen eine Zulassung der Revision nicht, weil von dieser ein Zulassungsgrund nicht dargetan ist.

Von einer weiteren Begründung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist (§ 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO).

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