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5 StR 331/11 KI-generiert

Validity of unsigned judgment when alternate judge's vacation ends after statutory deadline

Geschäftsnummer 5 StR 331/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (5th Criminal Senate) granted the defendant reinstatement into the former position against the missed deadline for filing a motion for revision, rendering the lower court's rejection order moot, and subsequently dismissed the appeals as unfounded, leaving the conviction by the Regional Court of Berlin in force; the dispute centered on whether the trial panel committed procedural error by signing the judgment with one missing judge’s signature because that judge returned from vacation after the statutory waiting period for the judgment’s issuance had expired; the court held that the procedural objection under § 338 No. 7 Code of Criminal Procedure was admissible but unfounded, as there was no evidence of an assessment error in deciding not to wait for the returning alternate judge beyond the maximum deadline set forth in § 275(1) sentence 2 and § 275(2) sentence 2 Code of Criminal Procedure.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO, § 338 Nr. 7 StPO, § 275 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 275 Abs. 1 Satz 2 StPO; Validity of unsigned judgment when alternate judge's vacation ends after statutory deadline: 7 Code of Criminal Procedure was admissible but unfounded, as there was no evidence of an assessment error in deciding not to wait for the returning alternate judge beyond the maximum deadline set forth in § 275(1) sentence 2 and § 275(2) sentence 2 Code of Criminal Procedure.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids gesetzliche Verfahrensfrist Verfahrensrügen Strafprozessordnung Wartezeit Wiederaufnahme des Abwesenheitsverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 349 Abs. 2 StPO

Procedural basis cited in the dispositive for dismissing the appeals as unfounded.

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Volltext

Strafurteil: Ersetzung der Unterschrift des wegen Urlaubs verhinderten Beisitzers trotz Urlaubsendes vor Fristablauf

[TENOR]

Dem Angeklagten E. wird Wiedereinsetzung in den vori-gen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Begründung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 14. März 2011 gewährt. Damit ist der Beschluss des Landgerichts vom 8. Juni 2011 gegenstandslos.

Die Revisionen der Angeklagten gegen das genannte Urteil werden nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Die Verfahrensrüge nach § 338 Nr. 7 StPO ist zulässig, aber unbegründet. Für einen Beurteilungsfehler bei der Entscheidung, nicht auf die Urlaubsrückkehr des nach § 275 Abs. 2 Satz 2 StPO verhinderten weiteren Beisitzers vor Ablauf der Höchstfrist des § 275 Abs. 1 Satz 2 StPO zu warten, ist nichts ersichtlich (vgl. Meyer-Goßner, StPO, 54. Aufl., § 275 Rn. 21). Ein tragfähiger Rückschluss aus handschriftlichen Änderungen des Vorsitzenden auf einen besonderen Beratungsbedarf für die Fassung der Urteilsgründe ist nicht möglich.

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