Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VIII ZR 145/10 KI-generiert

Pass-through of commercial heat supply costs in residential leases: validity of contractual stipulation without price structure breakdown

Geschäftsnummer VIII ZR 145/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The BGH 8. Zivilsenat proposed to dismiss the tenant's revision by unanimous order under § 552a ZPO, confirming that the landlord prevailed in recovering additional heating costs from the 2007 settlement and that the tenant's counterclaim for a declaration of non-liability for higher costs was unfounded, although the proceedings were ultimately rendered moot by the tenant's withdrawal of the revision. The dispute concerned the validity of a standard-form contractual agreement for the pass-through of costs associated with commercial heat supply (Wärmecontracting) in a residential lease, specifically challenging whether the billing required a detailed breakdown of the price structure between the utility supplier and the contractor. The court held that such a detailed breakdown was not legally necessary; instead, a clear contractual stipulation obligating the tenant to bear the total costs of commercial heat supply was sufficient, aligning with established Senate jurisprudence that permits the pass-through of contracting costs as operating expenses.

Legislator-Regeste

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§ 552a ZPO; Pass-through of commercial heat supply costs in residential leases: validity of contractual stipulation without price structure breakdown: Ein Grund für die Zulassung der Revision liegt nicht vor. Die an eine (formularmäßige) Vereinbarung zur Umlage von Kosten der gewerblichen Wärmelieferung zu stellenden Anforderungen sind durch die Rechtsprechung des Senats geklärt (Senatsurteile vom 27. Juni 2007 - VIII ZR 202/06, NJW 2007, 3060 Rn. 19 ff., sowie vom 16. April 2008 - VIII ZR 75/07, NZM 2008, 442 Rn. 15, 17). Der vorliegende Fall weist keine Besonderheiten auf, die einer (weiteren) Klärung durch das Revisionsgericht bedürften. Dass die Kosten des Wärmebezugs durch den Contractor umlagefähig sind, liegt auf der Hand.

Schlagwörter

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Wohnraummiete kaufmännischer Vertrag Totalunternehmervertrag Kostenauflage Energielieferungsvertrag Einstandspreis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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VIII ZR 202/06
Juni 2007 - VIII ZR 202/06, NJW 2007, 3060 Rn.
VIII ZR 75/07
April 2008 - VIII ZR 75/07, NZM 2008, 442 Rn.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 552a ZPO

Procedural provision cited in the dispositive to authorize the rejection of the appeal by a unanimous written order without oral hearing.

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Volltext

Betriebskostenabrechnung bei Wohnraummiete: Notwendiger Inhalt einer Heizkostenabrechnung bei Wärmecontracting

[TENOR]

Der Senat beabsichtigt, die Revision durch einstimmigen Beschluss nach § 552a ZPO zurückzuweisen.

[GRUENDE]

1. Ein Grund für die Zulassung der Revision liegt nicht vor. Die an eine (formularmäßige) Vereinbarung zur Umlage von Kosten der gewerblichen Wärmelieferung zu stellenden Anforderungen sind durch die Rechtsprechung des Senats geklärt (Senatsurteile vom 27. Juni 2007 - VIII ZR 202/06, NJW 2007, 3060 Rn. 19 ff., sowie vom 16. April 2008 - VIII ZR 75/07, NZM 2008, 442 Rn. 15, 17). Der vorliegende Fall weist keine Besonderheiten auf, die einer (weiteren) Klärung durch das Revisionsgericht bedürften. Dass die Kosten des Wärmebezugs durch den Contractor umlagefähig sind, liegt auf der Hand.

2. Die Revision hat auch keine Aussicht auf Erfolg. Der Klägerin steht die geltend gemachte Nachforderung aus der Abrechnung vom 12. Oktober 2007 zu; die von den Beklagten erhobene Widerklage auf Feststellung, dass sie nicht zur Tragung der durch die gewerbliche Wärmelieferung bedingten höheren Kosten verpflichtet sind, ist unbegründet. Denn die Beklagten sind, wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, nach dem Mietvertrag zur Tragung der (gesamten) Wärmelieferungskosten verpflichtet. Die Beurteilung des Berufungsgerichts, dass mit der eindeutigen Regelung in § 1 Abs. 4 des Mietvertrags die Umlage dieser Kosten wirksam vereinbart ist, steht in Einklang mit der Rechtsprechung des Senats (Senatsurteile vom 27. Juni 2007 - VIII ZR 202/06, aaO, sowie vom 16. April 2008 - VIII ZR 75/07, aaO). Einer "Aufschlüsselung des Preisgefüges zwischen Versorger und Vorlieferant" bedarf es entgegen der Auffassung der Revision insoweit nicht; vielmehr genügt die Abrede, dass der Mieter die Kosten der gewerblichen Wärmelieferung zu tragen hat.

3. Es besteht Gelegenheit zur Stellungnahme binnen drei Wochen ab Zustellung dieses Beschlusses.

Ball Dr. Milger Dr. Hessel

Dr. Fetzer Dr. Bünger

Hinweis:

Das Revisionsverfahren ist durch Revisionsrücknahme erledigt worden.