Objection to court fee assessment: scope of review limited to cost law violations, not underlying cost liability
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Civil Procedure dismissed the plaintiff's objection to the court fee assessment, ruling that the objection failed on both procedural and substantive grounds. The dispute concerned a challenge by the plaintiff, whose legal complaint in a provisional relief matter had been previously dismissed as inadmissible, to a 100 Euro court fee imposed under item 1826 of the Court Cost Catalog. The court held that under Section 66(1) of the Court Costs Act, combined with Section 139 of the Courts Constitution Act, the appellate court has jurisdiction to review such objections, but the objection is limited to errors in the application of cost law and cannot be used to challenge the underlying decision imposing the cost liability itself.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 66 GKG; Objection to court fee assessment: scope of review limited to cost law violations, not underlying cost liability: Die Eingabe vom 29. April 2010 ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz auszulegen. Über die Erinnerung hat nach § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG i.V. mit § 139 Abs. 1 GVG der Senat zu entscheiden (vgl. BGH, Beschl. v. 13.1.2005 - V ZR 218/04, NJW-RR 2005, 584).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Erinnerung gegen Kostentragungspflicht der Partei - Kostenerinnerung
[TENOR]
Die Erinnerung des Verfügungsklägers gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 16. Februar 2010 - Kostenrechnung mit dem Kassenzeichen 780010105363 - wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
I. Mit seiner Eingabe vom 29. April 2010 wendet sich der Verfügungskläger gegen die Zahlungserinnerung vom 14. April 2010 mit der Begründung, er habe die der Zahlungserinnerung zugrunde liegende Rechnung nicht erhalten und es fehle eine wirksame Kostengrundentscheidung.
II. Die Eingabe vom 29. April 2010 ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz auszulegen. Über die Erinnerung hat nach § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG i.V. mit § 139 Abs. 1 GVG der Senat zu entscheiden (vgl. BGH, Beschl. v. 13.1.2005 - V ZR 218/04, NJW-RR 2005, 584).
III. Die Erinnerung hat keinen Erfolg.
1. Die angesetzte Gebühr nach Nr. 1826 des Kostenverzeichnisses ist in der angegebenen Höhe von 100 Euro angefallen, weil die Rechtsbeschwerde des Verfügungsklägers mit Beschluss des Senats vom 11. Februar 2010 als unzulässig verworfen worden ist. Eine Abschrift der Kostenrechnung ist dem Verfügungskläger am 9. Juni 2010 erneut übersandt worden.
2. Gegen die Kostengrundentscheidung des Senatsbeschlusses kann sich der Verfügungskläger nicht mit der Erinnerung wenden. Der Rechtsbehelf der Erinnerung nach § 66 GKG kann sich nur gegen die Verletzung des Kostenrechts und nicht gegen die Kostenbelastung der Partei als solche richten (vgl. BGH, Beschl. v. 20.9.2007 - IX ZB 35/07, JurBüro 2008, 43 Tz. 3).
Bornkamm Pokrant Büscher
Bergmann Kirchhoff