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2 StR 554/09 KI-generiert

Tateinheit of multiple instances of bribery: consolidation of consideration across corrupt agreements

Geschäftsnummer 2 StR 554/09
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appeals of the defendants as unfounded, upholding the lower court's conviction and ordering each appellant to bear their own costs. The dispute concerned whether multiple instances of accepting advantages in office constituted a single crime under the principle of factual concurrence (Tateinheit) or separate offenses. The court held that factual concurrence correctly applied to three of the charged counts because the compensation provided by the defendants was partially consolidated across the underlying corrupt agreements. The decisive legal basis is the doctrine of concurrence regarding corruption offenses, specifically the principle that simultaneous performances for multiple violations of the prohibition on corruption are treated as a single act when the consideration is partially aggregated.

Legislator-Regeste

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Tateinheit of multiple instances of bribery: consolidation of consideration across corrupt agreements: Hinsichtlich der Anklagevorwürfe 1, 2 und 4 hat das Landgericht zu Recht Tateinheit bejaht, weil die Gegenleistungen auf alle drei Unrechtsvereinbarungen teilweise zusammengefasst erbracht worden sind (vgl. BGHR StGB § 332 Abs. 1 Konkurrenzen 5; BGHSt 47, 22, 29; BGH wistra 2004, 29, 30; wistra 2004, 99, 102).

Schlagwörter

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Bestechung Teilentscheid echte Konkurrenz Rechtslehre Sachverhaltsgrundlage E-Justice

Zitierte Rechtsprechung

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BGHSt 47, 22
1 Konkurrenzen 5; BGHSt 47, 22, 29; BGH wistra 2004, 29, 30; wistra 2004, 99, 102).
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Volltext

Bestechlichkeit: Tateinheit bei mehreren Vorteilsannahmen

[TENOR]

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 30. Juni 2009 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Hinsichtlich der Anklagevorwürfe 1, 2 und 4 hat das Landgericht zu Recht Tateinheit bejaht, weil die Gegenleistungen auf alle drei Unrechtsvereinbarungen teilweise zusammengefasst erbracht worden sind (vgl. BGHR StGB § 332 Abs. 1 Konkurrenzen 5; BGHSt 47, 22, 29; BGH wistra 2004, 29, 30; wistra 2004, 99, 102).

Rissing-van Saan Fischer Roggenbuck

Appl Bender