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2 ARs 45/10 KI-generiert

Criminal liability for non-disclosure of planned crimes despite ongoing suspicion of participation in the underlying offense

Geschäftsnummer 2 ARs 45/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) issued a decision indicating that it would not adhere to any potentially conflicting prior case law and endorsed the conclusions of the referring appellate court, specifically accepting that a conviction for failing to report planned crimes under § 138 of the German Criminal Code is tenable even where the accused remains under suspicion of participating in the underlying scheduled offense. The core dispute concerned the legal relationship between the crime of non-disclosure of planned crimes and the substantive planned offense when the accused is suspected of direct involvement, challenging whether the specific requirement of non-disclosure can be independently punished or if it is subsumed by the participation charge. The court held that the basis for a definitive conviction for non-disclosure rests on either a normative hierarchy of laws or considerations of concurrence of offenses, leaving the precise doctrinal foundation open while affirming the result, thereby resolving the reference procedure in favor of upholding the lower court's reasoning.

Legislator-Regeste

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§ 138 StGB; Criminal liability for non-disclosure of planned crimes despite ongoing suspicion of participation in the underlying offense: Der Senat tritt den Erwägungen des anfragenden Senats in Rdn. 10 ff. des Beschlusses vom 13. Januar 2010 jedenfalls im Ergebnis bei. Ob die Begründung für eine (eindeutige) Verurteilung wegen Nichtanzeige geplanter Straftaten gemäß § 138 StGB trotz fortbestehenden Tatverdachts einer Beteiligung an der geplanten Katalogtat (allein) auf die Annahme eines normativen Stufenverhältnisses oder (auch) auf konkurrenzrechtliche Überlegungen zu stützen ist, kann hierbei offen bleiben.

Schlagwörter

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Strafprozessordnung Haftungsbegründung Erfolgsdelikt strafrechtliche Selbstanzeige Kollisionsrecht E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Strafbarkeit der Nichtanzeige geplanter Straftaten bei Verdacht der Beteiligung an geplanter Straftat

[TENOR]

Der beabsichtigten Entscheidung steht, soweit ersichtlich, Rechtsprechung des Senats nicht entgegen. An möglicherweise entgegenstehender Rechtsprechung würde der Senat nicht festhalten.

Der Senat tritt den Erwägungen des anfragenden Senats in Rdn. 10 ff. des Beschlusses vom 13. Januar 2010 jedenfalls im Ergebnis bei. Ob die Begründung für eine (eindeutige) Verurteilung wegen Nichtanzeige geplanter Straftaten gemäß § 138 StGB trotz fortbestehenden Tatverdachts einer Beteiligung an der geplanten Katalogtat (allein) auf die Annahme eines normativen Stufenverhältnisses oder (auch) auf konkurrenzrechtliche Überlegungen zu stützen ist, kann hierbei offen bleiben.

Rissing-van Saan Fischer Roggenbuck

Herr RiBGH Prof. Dr. Schmitt

ist wegen Urlaubs an der

Unterschriftsleistung gehindert.

Cierniak Rissing-van Saan