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2 B 124/09 KI-generiert

Inadmissibility of complaint against non-admission of revision due to missed one-month deadline for filing grounds

Geschäftsnummer 2 B 124/09
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court dismissed the defendant's complaint against the non-admission of revision to the Federal Court of Justice, resulting in the defendant's procedural defeat and bearing the costs of the appellate proceedings. The case involved a challenge to a lower court's refusal to admit an appeal to the Federal Court of Justice, where the defendant failed to submit the mandatory grounds for the complaint within the one-month statutory deadline. The court held the complaint inadmissible because the deadline for filing grounds expired on December 7, 2009, and the defendant neither demonstrated an unculpable delay nor valid grounds for reinstatement within the subsequent one-month period, applying §§ 133(3), 69 of the Federal Law on the Structure of the Federal Employment Service (BDG), and § 154(2) of the Administrative Court Rules of Procedure (VwGO), while noting the proceedings were cost-free under § 78(1) BDG.

Legislator-Regeste

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§ 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO, § 60 Abs. 1 VwGO, § 60 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 VwGO, § 154 Abs. 2 VwGO; Inadmissibility of complaint against non-admission of revision due to missed one-month deadline for filing grounds: Die Kostenentscheidung folgt aus § 77 BDG i.V.m. § 154 Abs. 2 VwGO. Der Festsetzung eines Streitwertes für das Beschwerdeverfahren bedarf es nicht, da das Verfahren gemäß § 78 Abs. 1 Satz 1 BDG a.F. i.V.m. § 85 Abs. 11 BDG i.d.F. des Art. 12b Nr. 1 Buchst. b DNeuG gerichtskostenfrei ist.

Schlagwörter

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Fristversäumnis Verwaltungsbeschwerde Verfahrensverzögerungen Revisionsverfahren gesetzliche Voraussetzungen Verspätungsausschluss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 16. September 2009 wird verworfen.

Der Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

[GRUENDE]

Die Beschwerde ist unzulässig, da sie nicht innerhalb der am 7. Dezember 2009 abgelaufenen Frist (§ 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO, § 69 BDG) begründet worden ist. Auf die Frist ist in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden. Anhaltspunkte für eine unverschuldete Fristversäumung (§ 60 Abs. 1 VwGO) sind nicht ersichtlich. Davon abgesehen hat der Beklagte innerhalb der Monatsfrist gemäß § 3 BDG i.V.m. § 60 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 VwGO keine Wiedereinsetzungsgründe dargelegt. Die Frist hat zu laufen begonnen, als die Prozessbevollmächtigten des Beklagten den Hinweis des Vorsitzenden des Berufungsgerichts vom 3. Dezember 2009 über die Versäumung der Beschwerdebegründungsfrist erhalten haben.

Die Kostenentscheidung folgt aus § 77 BDG i.V.m. § 154 Abs. 2 VwGO. Der Festsetzung eines Streitwertes für das Beschwerdeverfahren bedarf es nicht, da das Verfahren gemäß § 78 Abs. 1 Satz 1 BDG a.F. i.V.m. § 85 Abs. 11 BDG i.d.F. des Art. 12b Nr. 1 Buchst. b DNeuG gerichtskostenfrei ist.