Appeal Withdrawal and Fee Imposition in Language Services Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court handled an appeal against a decision by a language services authority, where the appealing party timely submitted their appeal and received the respondent's statement, but subsequently withdrew the appeal before a substantive decision was reached. The court reasoned that because the appellant withdrew the appeal early in the proceedings, the matter was closed as settled by withdrawal, a state fee of 200 Swiss Francs was imposed upon the appellant, and no procedural compensation was awarded.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 17 Abs. 1 VRG, § 13 VRG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Appeal Withdrawal and Fee Imposition in Language Services Dispute: The court reasoned that because the appellant withdrew the appeal early in the proceedings, the matter was closed as settled by withdrawal, a state fee of 200 Swiss Francs was imposed upon the appellant, and no procedural compensation was awarded.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertApplied to declare the procedure closed due to withdrawal of the appeal.
Used as the basis for ordering costs against the appellant following the withdrawal.
Cited regarding the procedure for lodging an ordinary appeal against this decision.
Cited regarding the procedure for lodging a subsidiary constitutional appeal against this decision.
Cited in conjunction with appeal provisions regarding the form and admissibility of a potential appeal.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich Verwaltungskommission
Geschäfts-Nr. VR220005-O/U
Mitwirkend: Der Obergerichtspräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Heuberger Golta
Beschluss vom 19. Mai 2022
in Sachen
A._____, Dr. phil., Rekurrent
gegen
Fachgruppe Sprachdienstleistungen, Rekursgegnerin
betreffend Rekurs gegen die Verfügung der Fachgruppe Sprachdienstleistungen vom 1. März 2022 (KL210072-O)
Nach fristwahrendem Eingang der Rekursschrift des Rekurrenten vom 23. März 2022 (act. 1 - 3/4)
sowie nach Eingang der Stellungnahme der Rekursgegnerin vom 29. April 2022 (act. 5 und 6/1-2 i.V.m. act. 4), welche dem Rekurrenten mit Schreiben vom
3. Mai 2022 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (act. 7A), da der Rekurrent daraufhin seinen Rekurs mit Eingabe vom 15. Mai 2022, eingegangen am 17. Mai 2022, zurückgezogen hat (act. 8), da die Kosten des Verfahrens ausgangsgemäss dem Rekurrenten aufzuerlegen sind (§ 13 VRG; Plüss, in: Kommentar VRG, 3. Aufl. 2014, § 13 N 78 f.), wobei dem Umstand des Rückzugs des Rekurses in einem frühen Stadium des Verfahrens bei der Festsetzung der Höhe der Kosten Rechnung zu tragen ist, in Anwendung von § 17 Abs. 1 VRG,
wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug des Rekurses erledigt abgeschrieben.
1. Die Staatsgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.
2. Die Kosten werden dem Rekurrenten auferlegt.
2. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein, an die Rekursgegnerin unter Beilage einer Kopie von act. 8.
Die beigezogen Akten (act. 7/1-20) werden der Rekursgegnerin nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung eines allfälligen Rechtsmittels retourniert.
4. Rechtsmittel:
Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Zürich, 19. Mai 2022
Obergericht des Kantons Zürich Verwaltungskommission
Gerichtsschreiberin:
lic. iur. C. Heuberger Golta
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