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VK.2009.00002 • VG ZH VK.2009.00002 KI-generiert

Municipality v. Gas Supply Entity: Ownership of Gas Facilities Post-Contract Termination

Geschäftsnummer VK.2009.00002
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A municipality sued to determine ownership of gas supply facilities within its territory after the existing supply contract with a successor entity of the original contracting city was terminated, seeking a declaration that the facilities belonged to the municipality and that the supply entity had no post-termination rights or claim for compensation. The court asserted jurisdiction despite a contractual arbitration clause, qualifying the matter as a public law dispute suitable for declaratory judgment, and reasoned that based on the relevant 1980 concession agreement granting special use rights for laying pipelines in public streets, the gas supply facilities were currently owned by the supply entity, and this ownership and right to use the distribution network would persist even after the contract's termination, leading to the dismissal of the municipality's claim and the granting of the supply entity's counterclaim.

Legislator-Regeste

Amtlich

Kündigung Gasversorgungsvertrag | Umstrittene Eigentumsverhältnisse in Bezug auf Gasversorgungsanlagen. [Die Stadt Zürich verpflichtete sich mit Verträgen von 1925 und 1980, die Gasversorgung der Stadt Opfikon zu betreiben. 1998 wurde die Gasversorgung Zürichs aus der Stadtverwaltung ausgegliedert; die Erdgas Zürich AG übernahm als Rechtsnachfolgerin sämtliche Rechte und Pflichten. 2005 kündigte die Erdgas Zürich AG den mit der Stadt Opfikon geschlossenen Gasversorgungsvertrag per Ende September 2010. Mit Klage beim Verwaltungsgericht beantragt die Stadt Opfikon die Feststellung, dass sich die Gasversorgungsanlagen sowohl heute als auch nach Vertragsende im Eigentum der Stadt Opfikon befänden, dass die Erdgas Zürich AG ab Oktober 2010 nicht mehr zur Nutzung des Verteilnetzes berechtigt sei und dass ihr kein Anspruch auf eine Entschädigungszahlung zustehe. Die Erdgas Zürich AG vertritt demgegenüber die Auffassung, dass sie Eigentümerin der Gasversorgungsanlagen der Stadt Opfikon sei und auch nach Vertragsende bleiben werde.] Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts: Unbeachtlichkeit einer vertraglichen Schiedsabrede (E. 1.1). Qualifikation der Streitsache als öffentlichrechtliche Angelegenheit (E. 1.2) und als Streitigkeit, die im Klageverfahren zu behandeln ist (E. 1.3). Zulässigkeit des Feststellungsbegehrens: Es besteht ein öffentliches Interesse daran, die Eigentumsverhältnisse und Nutzungsrechte an den umstrittenen Gasversorgungsanlagen bereits vor Vertragsende zu klären (E. 2). Vorliegen einer Konzession: Aus dem 1980 abgeschlossenen Gasversorgungsvertrag ergibt sich, dass die Stadt Opfikon der Stadt Zürich eine Sondernutzungskonzession zum Bau von Gasleitungen und Regleranlagen in öffentlichen Gemeindestrassen und -plätzen erteilte (E. 4). Eigentumsverhältnisse: Aufgrund der vorliegend massgebenden Gesetzes- und Vertragsbestimmungen stehen die Gasversorgungsanlagen der Stadt Opfikon heute im Eigentum der Erdgas Zürich AG (E. 5). Folgen der Vertragskündigung: Nach Vertragsende wird dieErdgas Zürich AG Eigentümerin und Nutzungsberechtigte der strittigen Gasversorgungsanlagen bleiben, wie sich aus einer sinngemässen Anwendung des Rohrleitungsgesetzes sowie der Auslegung des 1980 abgeschlossenen Gasversorgungsvertrags ergibt (E. 6). Abweisung der Klage; Gutheissung der Widerklage (E. 7). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 8).

Schlagwörter

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Gasversorgung Kündigung Verwendungsrecht Miteigentum Streitgegenstand öffentliche Nützlichkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 664 ZGB

This provision is implicitly relied upon through the analysis concerning property ownership (E. 5), which forms the main basis for rejecting the plaintiff's claim.

Art. 667 ZGB

This provision is implicitly relied upon through the analysis concerning property ownership (E. 5), which forms the main basis for rejecting the plaintiff's claim.

Art. 676 ZGB

This provision is implicitly relied upon through the analysis concerning property ownership (E. 5), which forms the main basis for rejecting the plaintiff's claim.

§ 1 RLG

Used in conjunction with contract interpretation to determine that Erdgas Zürich AG will remain owner and user after contract termination (E. 6).

§ 13 RLG

Used in conjunction with contract interpretation to determine that Erdgas Zürich AG will remain owner and user after contract termination (E. 6).

§ 32c RLG

Used in conjunction with contract interpretation to determine that Erdgas Zürich AG will remain owner and user after contract termination (E. 6).

§ 41 RLG

Used in conjunction with contract interpretation to determine that Erdgas Zürich AG will remain owner and user after contract termination (E. 6).

§ 105 PBG

Cited as a basis for the court's jurisdiction regarding the nature of the dispute (E. 1.2).

§ 3 StrassG

Cited as part of the legal framework for the existence of a special use concession (E. 4).

§ 37 StrassG

Cited as part of the legal framework for the existence of a special use concession (E. 4).

§ 1 VRG

Cited as the general procedural basis for the action before the court.

§ 82 lit. b VRG

Cited as the legal basis for the court's jurisdiction regarding the nature of the dispute (E. 1.2).

§ 82 lit. k VRG

Cited as the legal basis for the court's jurisdiction regarding the nature of the dispute (E. 1.2).

Art. 66 Abs. 1 LTF

This provision governs the allocation of court costs in the final disposition (E. 8).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VK.2009.00002

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VK.2009.00002 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 25.02.2010 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.12.2012 teilweise gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Kündigung Gasversorgungsvertrag · Umstrittene Eigentumsverhältnisse in Bezug auf Gasversorgungsanlagen. [Die Stadt Zürich verpflichtete sich mit Verträgen von 1925 und 1980, die Gasversorgung der Stadt Opfikon zu betreiben. 1998 wurde die Gasversorgung Zürichs aus der Stadtverwaltung ausgegliedert; die Erdgas Zürich AG übernahm als Rechtsnachfolgerin sämtliche Rechte und Pflichten. 2005 kündigte die Erdgas Zürich AG den mit der Stadt Opfikon geschlossenen Gasversorgungsvertrag per Ende September 2010.

Mit Klage beim Verwaltungsgericht beantragt die Stadt Opfikon die Feststellung, dass sich die Gasversorgungsanlagen sowohl heute als auch nach Vertragsende im Eigentum der Stadt Opfikon befänden, dass die Erdgas Zürich AG ab Oktober 2010 nicht mehr zur Nutzung des Verteilnetzes berechtigt sei und dass ihr kein Anspruch auf eine Entschädigungszahlung zustehe. Die Erdgas Zürich AG vertritt demgegenüber die Auffassung, dass sie Eigentümerin der Gasversorgungsanlagen der Stadt Opfikon sei und auch nach Vertragsende bleiben werde.] Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts:

Unbeachtlichkeit einer vertraglichen Schiedsabrede (E. 1.1). Qualifikation der Streitsache als öffentlichrechtliche Angelegenheit (E. 1.2) und als Streitigkeit, die im Klageverfahren zu behandeln ist (E. 1.3). Zulässigkeit des Feststellungsbegehrens: Es besteht ein öffentliches Interesse daran, die Eigentumsverhältnisse und Nutzungsrechte an den umstrittenen Gasversorgungsanlagen bereits vor Vertragsende zu klären (E. 2). Vorliegen einer Konzession: Aus dem 1980 abgeschlossenen Gasversorgungsvertrag ergibt sich, dass die Stadt Opfikon der Stadt Zürich eine Sondernutzungskonzession zum Bau von Gasleitungen und Regleranlagen in öffentlichen Gemeindestrassen und -plätzen erteilte (E. 4).

Eigentumsverhältnisse: Aufgrund der vorliegend massgebenden Gesetzes- und Vertragsbestimmungen stehen die Gasversorgungsanlagen der Stadt Opfikon heute im Eigentum der Erdgas Zürich AG (E. 5). Folgen der Vertragskündigung: Nach Vertragsende wird die Erdgas Zürich AG Eigentümerin und Nutzungsberechtigte der strittigen Gasversorgungsanlagen bleiben, wie sich aus einer sinngemässen Anwendung des Rohrleitungsgesetzes sowie der Auslegung des 1980 abgeschlossenen Gasversorgungsvertrags ergibt (E. 6). Abweisung der Klage; Gutheissung der Widerklage (E. 7).

Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 8). · --- · Stichworte: · AKZESSIONSPRINZIP AUSLEGUNG EIGENTUM ERDGAS FESTSTELLUNGSBEGEHREN GASVERSORGUNG HEIMFALL KLAGE KÜNDIGUNG LEITUNG NUTZUNGSRECHT ÖFFENTLICHE SACHE ÖFFENTLICHRECHTLICHE ANGELEGENHEIT ROHRLEITUNGSGESETZ SCHIEDSKLAUSEL SONDEREIGENTUM SONDERNUTZUNGSKONZESSION ÜBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT VERTRAG VERWALTUNGSVERMÖGEN · Rechtsnormen: · § 105 PBG § 1 RLG § 13 RLG § 32c RLG § 41 RLG § 3 StrassG § 37 StrassG § 1 VRG § 82 lit. b VRG § 82 lit. k VRG Art. 664 ZGB Art. 667 ZGB Art. 676 ZGB · Publikationen:

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