Appeal Regarding Ambiguous Roman Private Law Examination Grading
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered an appeal regarding the grading of a module examination in Roman Private Law, where the appellant contended that the factual scenario in the first part of the exam was unclear and subject to misinterpretation. The court found that the examination question's factual premise was not unambiguously clear as the examiner asserted, meaning the appellant's understanding was reasonable and should not disadvantage them, even though the appellant did not seek clarification during the test. Consequently, the court ruled in favor of the appellant, ordering the case be sent back for a reassessment of the examination result based on this finding, referencing the principle of good faith concerning unclear examination conditions.
Legislator-Regeste
AmtlichModulprüfung Römisches Privatrecht | Entgegen der Beschwerdegegnerin und dem prüfungsverantwortlichen Dozenten war die korrekte Erfassung des Sachverhalts zum Prüfungsteil 1 der betrachteten Prüfung im Modul Römisches Privatrecht nicht "problemlos möglich" und konnte bzw. kann jener in guten Treuen auch so wie vom Beschwerdeführer verstanden gelesen werden (E. 3.3). Der unklare Sachverhalt darf dem Beschwerdeführer deshalb nicht zum Nachteil gereichen. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass er sich während der Prüfung nicht bei der Prüfungsaufsicht nach der von den Prüfungsverantwortlichen angenommenen Lesart des Sachverhalts erkundigte bzw. dessen unklare Formulierung rügte (E. 3.4). Rückweisung zur Neubewertung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the 'Rechtsnormen' section and relates to the grounds for the decision, which resulted in a remand for re-evaluation.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2025.00161
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2025.00161 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.07.2025 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Modulprüfung Römisches Privatrecht · Entgegen der Beschwerdegegnerin und dem prüfungsverantwortlichen Dozenten war die korrekte Erfassung des Sachverhalts zum Prüfungsteil 1 der betrachteten Prüfung im Modul Römisches Privatrecht nicht "problemlos möglich" und konnte bzw. kann jener in guten Treuen auch so wie vom Beschwerdeführer verstanden gelesen werden (E. 3.3).
Der unklare Sachverhalt darf dem Beschwerdeführer deshalb nicht zum Nachteil gereichen. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass er sich während der Prüfung nicht bei der Prüfungsaufsicht nach der von den Prüfungsverantwortlichen angenommenen Lesart des Sachverhalts erkundigte bzw. dessen unklare Formulierung rügte (E. 3.4). Rückweisung zur Neubewertung. · --- · Stichworte: · NEUBEWERTUNG NOTE PRÜFUNGSBEWERTUNG TREU UND GLAUBEN UNKLARER SACHVERHALT · Rechtsnormen: · § 46 Abs. 4 UniversitätsG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2