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VB.2025.00042 • VG ZH VB.2025.00042 KI-generiert

Untimely Appeal Against Extended Protection Measures Dismissed Due to Delivery Fiction

Geschäftsnummer VB.2025.00042
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court upheld a lower decision that refused to consider an appeal against extended protection measures, finding the appeal to be untimely. The court reasoned that the original ruling, extending the protection measures, was considered legally delivered on a specific date due to a delivery fiction, thereby commencing the appeal period. The appellant's claims of not expecting a request for extension and not receiving a postal notification for the registered mail were dismissed. The court stated that the appellant should have been aware of the possibility of an extension request and that the presumption of proper mail delivery could not be overcome. A subsequent, separate mailing of the ruling did not restart the appeal deadline, leading to the conclusion that the appeal was indeed filed late.

Legislator-Regeste

Amtlich

Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. Das Urteil vom 20. Dezember 2024, womit die Zwangsmassnahmenrichterin die Schutzmassnahmen vorläufig verlängerte, gilt in Anwendung der Zustellfiktion als am 31. Dezember 2024 zugestellt, womit die fünftägige Einsprachefrist des Beschwerdeführers am 6. Januar 2025 ablief (E. 3.2.1). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe nicht mit einem Verlängerungsgesuch der Beschwerdegegnerin rechnen müssen, ist ihm entgegenzuhalten, dass er von dieser Möglichkeit aufgrund der Verfügung der Polizei jedenfalls hätte wissen können. Soweit er geltend macht, er habe von der Post keine Abholungseinladung für das Urteil vom 20. Dezember 2024 erhalten, vermag er die bei eingeschriebenen Sendungen geltende Vermutung der ordnungsgemässen Hinterlegung in den Briefkasten durch die Post nicht zu widerlegen (E. 3.2.2). Die spätere Zustellung des Urteils vom 20. Dezember 2024 mit A-Post löste die Einsprachefrist nicht von Neuem aus (E. 3.2.3). Die Einsprache wurde verspätet erhoben, weshalb der Zwangsmassnahmenrichter zu Recht darauf nicht eintrat (E. 3.2.4). Abweisung.

Schlagwörter

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verspätetes Fristerstreckungsgesuch Eröffnung des Entscheids Schutzdauer Gültigkeit der Postzustellung Verspätungsausschluss Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 10 Abs. II GSG
Cited as the legal basis for the protection measures.
Art. 11 Abs. I GSG
Cited as the legal basis for the extension of protection measures.
§ 138 Abs. III lit. a ZPO CH
Cited as the legal basis for the notification of the decision by registered mail and the assumption of proper deposit.
§ 138 Abs. I ZPO CH
Cited for the notification of the decision by registered mail and the assumption of proper deposit.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 11 Abs. I GSG

Cited as the legal basis for the extension of protection measures.

Art. 10 Abs. II GSG

Cited as the legal basis for the protection measures.

§ 138 Abs. III lit. a ZPO CH

Cited as the legal basis for the notification of the decision by registered mail and the assumption of proper deposit.

§ 138 Abs. I ZPO CH

Cited for the notification of the decision by registered mail and the assumption of proper deposit.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2025.00042

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2025.00042 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.01.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. Das Urteil vom 20. Dezember 2024, womit die Zwangsmassnahmenrichterin die Schutzmassnahmen vorläufig verlängerte, gilt in Anwendung der Zustellfiktion als am 31. Dezember 2024 zugestellt, womit die fünftägige Einsprachefrist des Beschwerdeführers am 6.

Januar 2025 ablief (E. 3.2.1). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe nicht mit einem Verlängerungsgesuch der Beschwerdegegnerin rechnen müssen, ist ihm entgegenzuhalten, dass er von dieser Möglichkeit aufgrund der Verfügung der Polizei jedenfalls hätte wissen können. Soweit er geltend macht, er habe von der Post keine Abholungseinladung für das Urteil vom 20. Dezember 2024 erhalten, vermag er die bei eingeschriebenen Sendungen geltende Vermutung der ordnungsgemässen Hinterlegung in den Briefkasten durch die Post nicht zu widerlegen (E. 3.2.2).

Die spätere Zustellung des Urteils vom 20. Dezember 2024 mit A-Post löste die Einsprachefrist nicht von Neuem aus (E. 3.2.3). Die Einsprache wurde verspätet erhoben, weshalb der Zwangsmassnahmenrichter zu Recht darauf nicht eintrat (E. 3.2.4). Abweisung. · --- · Stichworte: · ABHOLUNGSEINLADUNG EINSPRACHE EINSPRACHEFRIST POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT VERSPÄTETE EINGABE VERSPÄTUNG ZUSTELLFIKTION · Rechtsnormen: · Art. 10 Abs. II GSG Art. 11 Abs. I GSG § 138 Abs. I ZPO CH § 138 Abs. III lit. a ZPO CH · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4