Extension of Protective Measures Without Hearing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed a complaint against the definitive extension of protective measures under the Protection from Violence Act, which occurred without a prior personal hearing of the parties. The court found that the appellant's telephonic statement, made while waiting to reach counsel after a judicial inquiry, did not constitute a conscious waiver of a hearing, as the offered telephone statement could not substitute for a formal hearing by the coercion measure court, and no formal summons for a hearing was issued allowing for an explicit waiver. Furthermore, the failure to hold a hearing resulted in an insufficient clarification of the facts because the parties' conflicting statements lacked clear credibility, necessitating a proper hearing or, alternatively, a provisional decision under specific statutory provisions, leading to the partial approval of the appeal and the matter being returned for a new decision.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. [Beschwerde gegen die – ohne vorgängige persönliche Anhörung der Parteien – erfolgte definitive Verlängerung der Schutzmassnahmen.] In der auf telefonische Anfrage des Bezirksgerichts hin erfolgten Äusserung des Beschwerdeführers, vorläufig auf eine Anhörung zu verzichten, da er seinen Rechtsanwalt noch nicht erreicht habe, konnte bei objektiver Betrachtung kein bewusster Verzicht auf eine Anhörung gedeutet werden. Die ihm als Alternative zu einer Anhörung gebotene telefonische Stellungnahme kann nicht Ersatz für eine Anhörung durch das Zwangsmassnahmengericht sein (E. 4.4). Eine Vorladung zu einem Anhörungstermin, worauf er einen - expliziten - Verzicht hätte erklären können (oder zu dem er unentschuldigt nicht hätte erscheinen können), wurde ihm nicht zugestellt (E. 4.5). Die unterlassene Anhörung führte überdies zu einer ungenügenden Abklärung des Sachverhalts, da sich die Aussagen der Parteien in wesentlichen Punkten entgegenstehen, ohne dass die einen gegenüber den anderen von vorneherein als deutlich glaubhafter bezeichnet werden können (E. 4.6). Es hätte vielmehr eine Anhörung erfolgen oder unter den gegebenen Umständen mindestens ein vorläufiger Entscheid nach § 10 Abs. 2 GSG gefällt werden sollen (E. 4.7). Teilweise Gutheissung. Rückweisung der Sache im Sinn der Erwägungen an das Bezirksgericht zur Neuentscheidung.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertAlthough cited, this provision (the right to be heard) is the underlying right violated, but the specific procedural means (Art. 10 Abs. II GSG and the general principle of adequate fact-finding) lead to the specific order.
This provision describes the required procedure which the lower court failed to follow, justifying the remand for reconsideration under the correct procedure.
This provision defines the scope of the measures, which were the subject of the ultimately flawed extension.
This provision governs the protective measures whose extension was contested.
This provision governs the extension of protective measures, which was the subject of the appeal.
This provision concerns the issuance of measures, relevant to the context of the flawed extension.
This provision deals with the relationship between police and court measures, relevant to the procedural context.
This provision is the legal basis for the allocation of court costs, implied by the decision to partially grant the appeal (though not explicitly listed in a final numbered order section provided, it is typically cited when costs are implicitly ruled upon by granting/rejecting the appeal; however, since the explicit text provided does not show a numbered dispositive section detailing costs, only provisions cited in the summary reasoning blocks are extracted based on the available context indicating the judgment outcome: 'Teilweise Gutheissung. Rückweisung der Sache...'). Given the strict instruction to only include provisions cited in the dispositive, and the dispositive section itself is missing, I must rely only on the cited provisions listed under 'Rechtsnormen' that directly determined the outcome: the procedural failings and the substance of the order (remand based on § 10 Abs. 2 GSG, which points to Art. 10 Abs. II GSG).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2025.00031
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2025.00031 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 06.02.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. [Beschwerde gegen die – ohne vorgängige persönliche Anhörung der Parteien – erfolgte definitive Verlängerung der Schutzmassnahmen.] In der auf telefonische Anfrage des Bezirksgerichts hin erfolgten Äusserung des Beschwerdeführers, vorläufig auf eine Anhörung zu verzichten, da er seinen Rechtsanwalt noch nicht erreicht habe, konnte bei objektiver Betrachtung kein bewusster Verzicht auf eine Anhörung gedeutet werden.
Die ihm als Alternative zu einer Anhörung gebotene telefonische Stellungnahme kann nicht Ersatz für eine Anhörung durch das Zwangsmassnahmengericht sein (E. 4.4). Eine Vorladung zu einem Anhörungstermin, worauf er einen - expliziten - Verzicht hätte erklären können (oder zu dem er unentschuldigt nicht hätte erscheinen können), wurde ihm nicht zugestellt (E. 4.5). Die unterlassene Anhörung führte überdies zu einer ungenügenden Abklärung des Sachverhalts, da sich die Aussagen der Parteien in wesentlichen Punkten entgegenstehen, ohne dass die einen gegenüber den anderen von vorneherein als deutlich glaubhafter bezeichnet werden können (E. 4.6).
Es hätte vielmehr eine Anhörung erfolgen oder unter den gegebenen Umständen mindestens ein vorläufiger Entscheid nach § 10 Abs. 2 GSG gefällt werden sollen (E. 4.7). Teilweise Gutheissung. Rückweisung der Sache im Sinn der Erwägungen an das Bezirksgericht zur Neuentscheidung. · --- · Stichworte: · ANHÖRUNG ANHÖRUNGSRECHT GEHÖRSVERLETZUNG GEWALTSCHUTZ GEWALTSCHUTZGESETZ GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN KONTAKTVERBOT POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT RECHTLICHES GEHÖR RÜCKWEISUNG SACHVERHALTSABKLÄRUNG SCHUTZMASSNAHME STALKING TELEFONGESPRÄCH TELEFONKONTAKT UNGENÜGENDE SACHVERHALTSFESTSTELLUNG VERLÄNGERUNG · Rechtsnormen:
· Art. 29 Abs. II BV Art. 2 Abs. II GSG Art. 2 Zus. 2 GSG Art. 9 GSG Art. 9 Abs. III GSG Art. 10 Abs. I GSG Art. 10 Abs. II GSG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3