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VB.2024.00592 • VG ZH VB.2024.00592 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Lack of Reassessment, Costs Awarded for Improper Instructions

Geschäftsnummer VB.2024.00592
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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A claimant appealed a social worker's decision, but the court found it lacked jurisdiction because the claimant had not first sought a reassessment from the city's social welfare office as required by law. The court explained that while certain decisions by social workers are not directly appealable, any conditions or instructions must be issued in the form of a formal decision and that the right to request a reassessment remains open even if direct appeal is excluded. Therefore, the case was transferred to the social welfare office, and court costs were imposed on the opposing party for failing to provide proper appeal instructions.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sozialhilfe | Sozialhilfe. Wenn der Rechtsmittelweg beschritten wird, ist in Bezug auf die angefochtene Verfügung der Sozialarbeiterin zunächst ein Begehren um Neubeurteilung bei der Sozialbehörde der Stadt Zürich zu stellen. Folglich ist diese – und nicht das Verwaltungsgericht – für die Behandlung der Eingabe der Beschwerdeführerin (erstinstanzlich) zuständig (E. 3.1). Ungeachtet der fehlenden Anfechtbarkeit gemäss § 21 Abs. 2 VRG haben Auflagen und Weisungen in Verfügungsform zu ergehen und damit in formeller Hinsicht die für Anordnungen bzw. Verfügungen geltenden Anforderungen einzuhalten. Dazu kommt, dass der Rechtsmittelausschluss von § 21 Abs. 2 SHG in Bezug auf Begehren um Neubeurteilung nach § 170 GG ohnehin nicht gilt, diese gemeindeinterne Weiterzugsmöglichkeit vielmehr offensteht. Auch aus diesem Grund ist die Möglichkeit, Neubeurteilung zu verlangen, im Entscheid anzuzeigen (E. 3.2). Die Gerichtskosten sind gestützt auf das Verursacherprinzip der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, die es zu Unrecht unterliess, die angefochtene Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (E. 4.1). Nichteintreten. Überweisung an die Sozialbehörde der Stadt Zürich.

Schlagwörter

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sachliche Unzuständigkeit Fall des Ausschlusses Beschwerdelegitimation Neuprüfung des Asylgesuchs formelle Verfahrenseinstellung missbräuchlicher Bezug von Leistungen der Sozialhilfe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art./§ 170 Abs. I GG

The court used this provision to state that the possibility of requesting a reassessment must be indicated in the decision.

Art./§ 170 Abs. IV GG

The court used this provision to refer the case to the Social Welfare Office of the City of Zurich because a request for reassessment was to be made there first.

Art./§ 171 Abs. I GG

The court used this provision to specify that the appeals body is not responsible for dealing with the application.

Art./§ 171 Abs. IV GG

The court used this provision to confirm that the administrative court is not responsible for dealing with the application.

§ 21 Abs. II SHG

The court mentioned this provision regarding the exclusion of appeals against directives and conditions.

§ 10 Abs. I VRG

The court used this provision to order the defendant to pay the court costs because they incorrectly failed to provide a legal remedy instruction.

§ 38b Abs. I lit. a VRG

The court used this provision to assign the court costs to the defendant based on the polluter pays principle.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00592

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00592 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.10.2024 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 10.12.2024 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe. Wenn der Rechtsmittelweg beschritten wird, ist in Bezug auf die angefochtene Verfügung der Sozialarbeiterin zunächst ein Begehren um Neubeurteilung bei der Sozialbehörde der Stadt Zürich zu stellen.

Folglich ist diese – und nicht das Verwaltungsgericht – für die Behandlung der Eingabe der Beschwerdeführerin (erstinstanzlich) zuständig (E. 3.1). Ungeachtet der fehlenden Anfechtbarkeit gemäss § 21 Abs. 2 VRG haben Auflagen und Weisungen in Verfügungsform zu ergehen und damit in formeller Hinsicht die für Anordnungen bzw. Verfügungen geltenden Anforderungen einzuhalten. Dazu kommt, dass der Rechtsmittelausschluss von § 21 Abs. 2 SHG in Bezug auf Begehren um Neubeurteilung nach § 170 GG ohnehin nicht gilt, diese gemeindeinterne Weiterzugsmöglichkeit vielmehr offensteht.

Auch aus diesem Grund ist die Möglichkeit, Neubeurteilung zu verlangen, im Entscheid anzuzeigen (E. 3.2). Die Gerichtskosten sind gestützt auf das Verursacherprinzip der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, die es zu Unrecht unterliess, die angefochtene Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (E. 4.1). Nichteintreten. Überweisung an die Sozialbehörde der Stadt Zürich. · --- · Stichworte: · ASYLORGANISATION GEMEINDEORDNUNG NEUBEURTEILUNG OFFENSICHTLICH UNZULÄSSIG RECHTSMITTELBELEHRUNG ÜBERWEISUNG UNENTGELTLICHE PROZESSFÜHRUNG (UP) VERURSACHERPRINZIP WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS · Rechtsnormen:

· Art./§ 170 Abs. I GG Art./§ 170 Abs. IV GG Art./§ 171 Abs. I GG Art./§ 171 Abs. IV GG § 21 Abs. II SHG § 10 Abs. I VRG § 38b Abs. I lit. a VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4