Claimant's Appeal Dismissed for Lack of Reassessment, Costs Awarded for Improper Instructions
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA claimant appealed a social worker's decision, but the court found it lacked jurisdiction because the claimant had not first sought a reassessment from the city's social welfare office as required by law. The court explained that while certain decisions by social workers are not directly appealable, any conditions or instructions must be issued in the form of a formal decision and that the right to request a reassessment remains open even if direct appeal is excluded. Therefore, the case was transferred to the social welfare office, and court costs were imposed on the opposing party for failing to provide proper appeal instructions.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Sozialhilfe. Wenn der Rechtsmittelweg beschritten wird, ist in Bezug auf die angefochtene Verfügung der Sozialarbeiterin zunächst ein Begehren um Neubeurteilung bei der Sozialbehörde der Stadt Zürich zu stellen. Folglich ist diese – und nicht das Verwaltungsgericht – für die Behandlung der Eingabe der Beschwerdeführerin (erstinstanzlich) zuständig (E. 3.1). Ungeachtet der fehlenden Anfechtbarkeit gemäss § 21 Abs. 2 VRG haben Auflagen und Weisungen in Verfügungsform zu ergehen und damit in formeller Hinsicht die für Anordnungen bzw. Verfügungen geltenden Anforderungen einzuhalten. Dazu kommt, dass der Rechtsmittelausschluss von § 21 Abs. 2 SHG in Bezug auf Begehren um Neubeurteilung nach § 170 GG ohnehin nicht gilt, diese gemeindeinterne Weiterzugsmöglichkeit vielmehr offensteht. Auch aus diesem Grund ist die Möglichkeit, Neubeurteilung zu verlangen, im Entscheid anzuzeigen (E. 3.2). Die Gerichtskosten sind gestützt auf das Verursacherprinzip der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, die es zu Unrecht unterliess, die angefochtene Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (E. 4.1). Nichteintreten. Überweisung an die Sozialbehörde der Stadt Zürich.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court used this provision to state that the possibility of requesting a reassessment must be indicated in the decision.
The court used this provision to refer the case to the Social Welfare Office of the City of Zurich because a request for reassessment was to be made there first.
The court used this provision to specify that the appeals body is not responsible for dealing with the application.
The court used this provision to confirm that the administrative court is not responsible for dealing with the application.
The court mentioned this provision regarding the exclusion of appeals against directives and conditions.
The court used this provision to order the defendant to pay the court costs because they incorrectly failed to provide a legal remedy instruction.
The court used this provision to assign the court costs to the defendant based on the polluter pays principle.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00592
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00592 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.10.2024 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 10.12.2024 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe. Wenn der Rechtsmittelweg beschritten wird, ist in Bezug auf die angefochtene Verfügung der Sozialarbeiterin zunächst ein Begehren um Neubeurteilung bei der Sozialbehörde der Stadt Zürich zu stellen.
Folglich ist diese – und nicht das Verwaltungsgericht – für die Behandlung der Eingabe der Beschwerdeführerin (erstinstanzlich) zuständig (E. 3.1). Ungeachtet der fehlenden Anfechtbarkeit gemäss § 21 Abs. 2 VRG haben Auflagen und Weisungen in Verfügungsform zu ergehen und damit in formeller Hinsicht die für Anordnungen bzw. Verfügungen geltenden Anforderungen einzuhalten. Dazu kommt, dass der Rechtsmittelausschluss von § 21 Abs. 2 SHG in Bezug auf Begehren um Neubeurteilung nach § 170 GG ohnehin nicht gilt, diese gemeindeinterne Weiterzugsmöglichkeit vielmehr offensteht.
Auch aus diesem Grund ist die Möglichkeit, Neubeurteilung zu verlangen, im Entscheid anzuzeigen (E. 3.2). Die Gerichtskosten sind gestützt auf das Verursacherprinzip der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, die es zu Unrecht unterliess, die angefochtene Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (E. 4.1). Nichteintreten. Überweisung an die Sozialbehörde der Stadt Zürich. · --- · Stichworte: · ASYLORGANISATION GEMEINDEORDNUNG NEUBEURTEILUNG OFFENSICHTLICH UNZULÄSSIG RECHTSMITTELBELEHRUNG ÜBERWEISUNG UNENTGELTLICHE PROZESSFÜHRUNG (UP) VERURSACHERPRINZIP WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS · Rechtsnormen:
· Art./§ 170 Abs. I GG Art./§ 170 Abs. IV GG Art./§ 171 Abs. I GG Art./§ 171 Abs. IV GG § 21 Abs. II SHG § 10 Abs. I VRG § 38b Abs. I lit. a VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4