Psychiatric Evaluation Order Appealability
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered whether an order for a psychiatric evaluation of a medical professional was directly appealable. The court reasoned that while typical procedural orders do not cause irreparable harm, a psychiatric evaluation constitutes an irreversible infringement on personal rights, thus creating a non-repairable disadvantage. Therefore, such orders for psychiatric evaluations are directly appealable. The court then addressed the merits of the psychiatric evaluation order, specifically regarding the sufficient suspicion of a mental disorder affecting the doctor's professional practice, ultimately dismissing the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichBerufsausübung (Gutachtensanordnung) | [Zwischenentscheid betreffend die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung] Die Sachverhaltsermittlung betreffende Anordnungen stellen typische Zwischenentscheide dar (E. 1.1). Sie können in der Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken und vorbehältlich besonderer Umstände nicht direkt angefochten worden. Eine psychiatrische Begutachtung stellt indes einen unwiderruflichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person dar und ist deshalb mit einem nicht wiedergutzumachenden Nachteil verbunden. Beweisverfügungen betreffend die Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens können deshalb nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG direkt angefochten werden (zum Ganzen E. 1). Erwägungen zur Rechtmässigkeit der streitbetroffenen Beweisanordnung, insbesondere zur Frage des hinreichenden Verdachts für eine die Berufsausübung beeinträchtigende psychische Erkrankung der betroffenen Ärztin (E. 3). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was used to allow the direct appeal against the order for a psychiatric evaluation because it constitutes an irrevocable interference with personal rights, causing irreparable harm.
This provision, in conjunction with § 19a Abs. II VRG, was used to allow the direct appeal against the order for a psychiatric evaluation.
This provision, in conjunction with § 41 Abs. III VRG, was used to allow the direct appeal against the order for a psychiatric evaluation.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00581
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=224668&W10_KEY=13317006&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00581 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.01.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 25.08.2025 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Berufsausübung (Gutachtensanordnung) · [Zwischenentscheid betreffend die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung] Die Sachverhaltsermittlung betreffende Anordnungen stellen typische Zwischenentscheide dar (E. 1.1).
Sie können in der Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken und vorbehältlich besonderer Umstände nicht direkt angefochten worden. Eine psychiatrische Begutachtung stellt indes einen unwiderruflichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person dar und ist deshalb mit einem nicht wiedergutzumachenden Nachteil verbunden. Beweisverfügungen betreffend die Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens können deshalb nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG direkt angefochten werden (zum Ganzen E. 1).
Erwägungen zur Rechtmässigkeit der streitbetroffenen Beweisanordnung, insbesondere zur Frage des hinreichenden Verdachts für eine die Berufsausübung beeinträchtigende psychische Erkrankung der betroffenen Ärztin (E. 3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BERUFSAUSÜBUNGSBEWILLIGUNG BEWEISMASSNAHMEN NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL PSYCHIATRISCHE BEGUTACHTUNG ZWISCHENENTSCHEID · Rechtsnormen: · Art. 93 Abs. I lit. a BGG § 5 Abs. I GesundheitsG § 38 Abs. I MEDBG § 7 VRG § 7 Abs. II lit. a VRG § 19a Abs. II VRG § 41 Abs. III VRG · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3