Spatial Planning Dispute Over Artificial Bird Breeding Platform on Lake Zurich
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court addressed whether the granting of a permit and water law concession for an artificial breeding platform for highly endangered water birds, specifically gulls and terns requiring low-disturbance aquatic locations, on Lake Zurich was permissible under spatial planning law, particularly regarding development outside designated zones. The court reasoned that given the intensive use of nearly all shoreline areas, compelling objective reasons justified the platform's location outside building zones, and that prior authorities had adequately considered alternative nesting aids and locations. Consequently, the comprehensive interest balancing required by spatial planning law favored the artificial nesting aid, validating the planning permit, and as the other necessary permits (water law, nature protection, fisheries, and archaeological) were not disputed, the appeal was dismissed.
Legislator-Regeste
AmtlichKonzession/Bewilligung | [Umstritten ist, ob eine Brutplattform für stark gefährdete Wasservögel im Zürichsee raumplanungsrechtlich ausnahmsweise bzw. gestützt auf Art. 24 RPG bewilligungsfähig ist und dafür eine wasserrechtliche Konzession erteilt werden durfte.] Die Zielvogelarten (Lachmöwen und Flussseeschwalben) sind auf (künstliche) Brutstätten an möglichst störungsarmen Standorten am oder im Gewässer angewiesen. Da praktisch der gesamte Uferbereich des Zürichsees im Kantonsgebiet intensiv genutzt wird, sind sachliche Gründe für einen Standort ausserhalb der Bauzonen gegeben (E. 5.2). Die Vorinstanzen haben sich auch hinreichend mit möglichen Formen künstlicher Nisthilfen an alternativen Standorten auseinandergesetzt (E. 5.3). Die raumplanungsrechtlich gebotene umfassende Interessenabwägung fällt zugunsten der künstlichen Nisthilfe aus (E. 5.4). Die Vorinstanzen durften deshalb die raumplanungsrechtliche Bewilligungsfähigkeit des Vorhabens bejahen. Dass die weiteren Voraussetzungen für die in der Ausgangsverfügung erteilten Erlaubnisse (wasserrechtliche Konzession, naturschutz- und fischereirechtliche sowie archäologische Bewilligung) gegeben sind, wird zu Recht nicht infrage gestellt (E. 5.5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court confirmed that the lower courts correctly affirmed the planning law permissibility of the project based on this article.
Although mentioned in the legal norms section, the overall decision confirms the permissibility based on Art. 24 RPG, suggesting the specific sub-provision relates to the successful justification for building outside the building zone.
The court acknowledged that the other prerequisites for the granted permits, including the water law concession regulated by this provision, were rightly not contested.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00560
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00560 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 08.05.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist am Bundesgericht noch hängig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Konzession/Bewilligung · [Umstritten ist, ob eine Brutplattform für stark gefährdete Wasservögel im Zürichsee raumplanungsrechtlich ausnahmsweise bzw. gestützt auf Art. 24 RPG bewilligungsfähig ist und dafür eine wasserrechtliche Konzession erteilt werden durfte.] Die Zielvogelarten (Lachmöwen und Flussseeschwalben) sind auf (künstliche) Brutstätten an möglichst störungsarmen Standorten am oder im Gewässer angewiesen.
Da praktisch der gesamte Uferbereich des Zürichsees im Kantonsgebiet intensiv genutzt wird, sind sachliche Gründe für einen Standort ausserhalb der Bauzonen gegeben (E. 5.2). Die Vorinstanzen haben sich auch hinreichend mit möglichen Formen künstlicher Nisthilfen an alternativen Standorten auseinandergesetzt (E. 5.3). Die raumplanungsrechtlich gebotene umfassende Interessenabwägung fällt zugunsten der künstlichen Nisthilfe aus (E. 5.4). Die Vorinstanzen durften deshalb die raumplanungsrechtliche Bewilligungsfähigkeit des Vorhabens bejahen.
Dass die weiteren Voraussetzungen für die in der Ausgangsverfügung erteilten Erlaubnisse (wasserrechtliche Konzession, naturschutz- und fischereirechtliche sowie archäologische Bewilligung) gegeben sind, wird zu Recht nicht infrage gestellt (E. 5.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · ALTERNATIVSTANDORT BAUEN AUSSERHALB DER BAUZONEN KONZESSION KONZESSIONSDAUER POSITIVE STANDORTGEBUNDENHEIT STANDORTGEBUNDENHEIT STANDORTPRÜFUNG STANDORTWAHL WASSERRECHTLICHE KONZESSION · Rechtsnormen: · Art. 24 RPG Art. 24 lit. a RPG § 53 WasserwirtschaftsG · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3