Applicant's Rehabilitation Efforts Insufficient for Conditional Release
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns an application for conditional release under Article 86 of the Swiss Criminal Code. The applicant argued for a hearing by the Administrative Court and for the inclusion of testimony from an expert and the specialist commission, claiming formal defects in the commission's report and disputing the assessment of their rehabilitation efforts. The court found no formal errors in the commission's report and reasoned that active participation in rehabilitation, not just attendance at programs, is required. The applicant's refusal to actively engage was considered a negative prognostic factor. The court also determined that the commission's adoption of the expert's terminology regarding recidivism risk was not arbitrary, and that given the high stakes of offenses against life and limb, even a low risk of reoffending in homicide cases cannot be disregarded. Consequently, the application was rejected.
Legislator-Regeste
Amtlichbedingte Entlassung nach Art. 86 StGB | Bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB. Kein Anspruch auf eine mündliche Anhörung durch das Verwaltungsgericht; keine Anhörung von Gutachter und Fachkommission (E. 3). Keine formellen Mängel am Bericht der Fachkommission (E. 6.4). Eine Auseinandersetzung mit dem Delikt und die Arbeit an persönlichen Defiziten zur Verringerung des Rückfallrisikos sind unabhängig vom Vorliegen oder der Diagnose einer psychischen Erkrankung erforderlich (E. 6.5). Die Teilnahme an niederschwelligen Angeboten ist allein nicht ausreichend. An den Resozialisierungsbemühungen darf eine aktive und ernsthafte Beteiligung erwartet werden (E. 6.6). Die Weigerung des Beschwerdeführers aktiv daran mitzuwirken, kann als negatives Prognoseelement gewürdigt werden (E. 6.7). Wenn die Vorinstanzen und die Fachkommission die vom Gutachter selbst verwendete Terminologie bezüglich des Rückfallrisikos übernehmen, verfallen sie entgegen dem Beschwerdeführer nicht in Willkür (E. 6.8). Ist wie hier das hochwertige Rechtsgut von Leib und Leben betroffen, muss auch ein geringes Rückfallrisiko für Tötungsdelikte nicht in Kauf genommen werden (E. 6.9). Abweisung.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court considered the general provisions for conditional release.
The court considered the requirements for conditional release, including the assessment of risk.
The court considered the assessment of risk and the potential for recidivism in relation to conditional release.
This provision likely pertains to administrative procedure or the court's jurisdiction in reviewing decisions regarding conditional release.
The court considered the right to be heard in the context of the decision-making process.
The court considered the right to a fair hearing, potentially in relation to the applicant's request for an oral hearing.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00543
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00543 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.01.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB · Bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB. Kein Anspruch auf eine mündliche Anhörung durch das Verwaltungsgericht; keine Anhörung von Gutachter und Fachkommission (E. 3). Keine formellen Mängel am Bericht der Fachkommission (E. 6.4).
Eine Auseinandersetzung mit dem Delikt und die Arbeit an persönlichen Defiziten zur Verringerung des Rückfallrisikos sind unabhängig vom Vorliegen oder der Diagnose einer psychischen Erkrankung erforderlich (E. 6.5). Die Teilnahme an niederschwelligen Angeboten ist allein nicht ausreichend. An den Resozialisierungsbemühungen darf eine aktive und ernsthafte Beteiligung erwartet werden (E. 6.6). Die Weigerung des Beschwerdeführers aktiv daran mitzuwirken, kann als negatives Prognoseelement gewürdigt werden (E. 6.7). Wenn die Vorinstanzen und die Fachkommission die vom Gutachter selbst verwendete Terminologie bezüglich des Rückfallrisikos übernehmen, verfallen sie entgegen dem Beschwerdeführer nicht in Willkür (E. 6.8).
Ist wie hier das hochwertige Rechtsgut von Leib und Leben betroffen, muss auch ein geringes Rückfallrisiko für Tötungsdelikte nicht in Kauf genommen werden (E. 6.9). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG BEDINGTE ENTLASSUNG ERMESSEN FACHKOMMISSION FREIWILLIGE THERAPIE GUTACHTEN LEGALPROGNOSE PROGNOSE RECHTSGÜTERSCHUTZ RESOZIALISIERUNG RÜCKFALLGEFAHR RÜCKFALLRISIKO STRAFVOLLZUG THERAPIE THERAPIEWILLIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. II BV Art. 6 lit. l Ziff. I EMRK Art. 86 Abs. I StGB Art. 86 Abs. II StGB Art. 86 Abs. III StGB § 59 VRG · Publikationen:
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