Chilean National and Daughter Residence Permit Revocation Upheld After Marital Breakdown
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld the revocation of the EU/EFTA residence permits for a Chilean national and her non-marital daughter following separation from her Bulgarian husband, reasoning that the separation appeared solely due to the marriage having broken down, as no other reasons were evident, and the claim of a post-marital hardship due to domestic violence contradicted the fact that this was first raised in administrative court proceedings. Since the marriage was deemed failed, the permit of the primary applicant could be revoked under relevant regulations, and the minor daughter's status followed that of the custodial mother; moreover, the domestic violence allegations were unsubstantiated, and given the short duration of residence in the country, the applicants did not possess a sufficiently close tie to Switzerland to warrant protection under human rights provisions against the denial of a hardship permit.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung EU/EFTA | [Widerruf der Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA einer Chilenin und ihrer vorehelichen Tochter nach der Trennung vom bulgarischen Ehemann.] Es sind ausser einem Scheitern der Ehe keine anderen Gründe für die getrennte Wohnsitznahme der Ehegatten ersichtlich. Ausserdem steht der angebliche Fortbestand der Beziehung im Widerspruch zum vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemachten nachehelichen Härtefall aufgrund ehelicher Gewalt. Die Ehe hat als gescheitert zu gelten, weshalb die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 1 in Anwendung von Art. 23 Abs. 1 VFP in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG widerrufen werden kann (E. 2.4). Die minderjährige Tochter teilt das ausländerrechtliche Schicksal der sorgeberechtigten Mutter (E. 2.5). Die Vorwürfe der ehelichen Gewalt sind widersprüchlich, unsubstantiiert und unbelegt (E. 3.1). Die Beschwerdeführerinnen halten sich noch nicht lange in der Schweiz auf, weshalb nicht von einer engen Beziehung zur Schweiz, die unter den Schutzbereich von Art. 8 Abs. 1 EMRK fallen würde, auszugehen ist (E. 4.2). Die Verweigerung einer Härtefallbewilligung ist vorliegend nicht rechtsverletzend (E. 4.3). Abweisung.
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KI-generiertIt is cited in connection with Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG as the basis for revoking the residence permit of the first appellant because the marriage is considered dissolved.
It is cited as the basis for revoking the residence permit because the marriage is considered dissolved.
It is mentioned in relation to the assessment of whether the appellants have a sufficiently close connection to Switzerland to fall under its protection, which is implicitly considered in the overall decision.
It is listed among the legal norms relevant to the case, although its direct application in the dispositive is not explicitly confirmed by the summary provided.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00386
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00386 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 06.02.2025 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 15.07.2025 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA · [Widerruf der Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA einer Chilenin und ihrer vorehelichen Tochter nach der Trennung vom bulgarischen Ehemann.] Es sind ausser einem Scheitern der Ehe keine anderen Gründe für die getrennte Wohnsitznahme der Ehegatten ersichtlich.
Ausserdem steht der angebliche Fortbestand der Beziehung im Widerspruch zum vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemachten nachehelichen Härtefall aufgrund ehelicher Gewalt. Die Ehe hat als gescheitert zu gelten, weshalb die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 1 in Anwendung von Art. 23 Abs. 1 VFP in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG widerrufen werden kann (E. 2.4). Die minderjährige Tochter teilt das ausländerrechtliche Schicksal der sorgeberechtigten Mutter (E. 2.5). Die Vorwürfe der ehelichen Gewalt sind widersprüchlich, unsubstantiiert und unbelegt (E. 3.1).
Die Beschwerdeführerinnen halten sich noch nicht lange in der Schweiz auf, weshalb nicht von einer engen Beziehung zur Schweiz, die unter den Schutzbereich von Art. 8 Abs. 1 EMRK fallen würde, auszugehen ist (E. 4.2). Die Verweigerung einer Härtefallbewilligung ist vorliegend nicht rechtsverletzend (E. 4.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG EHELICHE GEWALT FORMELL BESTEHENDE EHE NACHEHELICHER HÄRTEFALL WIDERRUF DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG · Rechtsnormen: · Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG Art. 8 Abs. 1 EMRK Art. 23 Abs. 1 VFP · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4