Contact Ban with Children Overturned as Disproportionate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed measures taken under the Protection Against Violence Act, specifically a contact ban with children. While acknowledging the risk of psychological harm to children exposed to parental conflict and the discretion afforded to the lower court in assessing this risk, the court found a three-month complete contact ban to be disproportionate under the circumstances, even if practical contact was difficult. Consequently, the appeal was granted, and the contact ban with the children was lifted.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | [Gewaltschutz; psychische Gewalt; Kontaktverbot zu Kindern] Der Streitgegenstand ist vorliegend auf das Kontaktverbot zu den Kindern beschränkt und umfasst nicht das Kontaktverbot zur Beschwerdegegnerin und das Rayonverbot (E. 2). Allgemeine Voraussetzungen zur Anordnung von Gewaltschutzmassnahmen, Gefährdung der psychischen Integrität von Kindern, Kinder als der gefährdeten Person nahestehende Person nach § 3 Abs. 2 lit. c GSG und Beurteilungsspielraum der Vorinstanz (E. 3). Vorliegend ist die Einschätzung der Vorinstanz mit Blick auf deren Beurteilungsspielraum nicht zu beanstanden, wonach die Gefährdung der psychischen Integrität der Kinder als unmittelbare Zeugen der Auseinandersetzungen zwischen den Eltern als glaubhaft erscheint (E. 4.3). Ein dreimonatiges vollständiges Kontaktverbot zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern ist zum jetzigen Zeitpunkt unter den gegebenen Umständen unverhältnismässig, auch wenn eine Ausübung des Kontakts zu den Kindern faktisch schwierig erscheint (E. 4.5 und 5). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 6). Die Beschwerde wird gutgeheissen und das Kontaktverbot zu den Kindern aufgehoben.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the legal basis for the application of measures under the Gewaltschutzgesetz (GSG) in general.
Cited as a basis for considering children as persons close to the endangered person for the purpose of imposing protective measures.
Cited as the legal basis for imposing protective measures, specifically regarding contact prohibitions.
Cited for the procedural aspect of granting the appeal, meaning the court found grounds to overturn the lower court's decision.
Cited as the legal basis for not imposing court costs on the parties involved.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00346
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00346 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.07.2024 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · [Gewaltschutz; psychische Gewalt; Kontaktverbot zu Kindern] Der Streitgegenstand ist vorliegend auf das Kontaktverbot zu den Kindern beschränkt und umfasst nicht das Kontaktverbot zur Beschwerdegegnerin und das Rayonverbot (E. 2). Allgemeine Voraussetzungen zur Anordnung von Gewaltschutzmassnahmen, Gefährdung der psychischen Integrität von Kindern, Kinder als der gefährdeten Person nahestehende Person nach § 3 Abs. 2 lit. c GSG und Beurteilungsspielraum der Vorinstanz (E. 3).
Vorliegend ist die Einschätzung der Vorinstanz mit Blick auf deren Beurteilungsspielraum nicht zu beanstanden, wonach die Gefährdung der psychischen Integrität der Kinder als unmittelbare Zeugen der Auseinandersetzungen zwischen den Eltern als glaubhaft erscheint (E. 4.3). Ein dreimonatiges vollständiges Kontaktverbot zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern ist zum jetzigen Zeitpunkt unter den gegebenen Umständen unverhältnismässig, auch wenn eine Ausübung des Kontakts zu den Kindern faktisch schwierig erscheint (E. 4.5 und 5).
Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 6). Die Beschwerde wird gutgeheissen und das Kontaktverbot zu den Kindern aufgehoben. · --- · Stichworte: · BESUCHSRECHT BEURTEILUNGSSPIELRAUM BEWEISMASS FAKTISCHES KONTAKTVERBOT GEWALT GEWALTSCHUTZGESETZ GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN GLAUBHAFTIGKEIT GLAUBHAFTMACHUNG HÄUSLICHE GEWALT INDIREKTER KONTAKT KESB KINDER KINDERSCHUTZ KONTAKTVERBOT KOSTENLOSES VERFAHREN MINDERJÄHRIGE KINDER NAHESTEHENDE PERSON NAHESTEHENDE PERSONEN PSYCHISCHE BELASTUNG PSYCHISCHE GEWALT PSYCHISCHE INTEGRITÄT RAYONVERBOT RECHT AUF FAMILIENLEBEN STREITGEGENSTAND TRAUMATISIERUNG ÜBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRINZIP VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRÜFUNG VERLÄNGERUNG · Rechtsnormen:
· Art. 5 Abs. II BV Art. 13 Abs. I BV Art. 1 Abs. I GSG Art. 1 Abs. I lit. a GSG Art. 1 Abs. I lit. b GSG Art. 2 Abs. I lit. a GSG Art. 2 Abs. I lit. b GSG Art. 2 Abs. IV GSG Art. 3 Abs. I GSG Art. 3 Abs. II GSG Art. 3 Abs. II lit. b GSG Art. 3 Abs. II lit. c GSG Art. 3 Abs. III GSG Art. 5 GSG Art. 6 Abs. I GSG Art. 6 Abs. III GSG Art. 10 Abs. I GSG Art. 11a Abs. I GSG Art. 12 Abs. I GSG Art. 12 Abs. II GSG § 237 Abs. II StPO CH § 20 Abs. I lit. a VRG § 20 Abs. I lit. b VRG § 38b Abs. I lit. d Ziff. 4 VRG § 38b Abs. II VRG § 43 Abs. I lit. a VRG § 50 Abs. I VRG · Publikationen:
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