Residence Permit Non-Renewal Upheld Due to Sham Marriage and Unsubstantiated Health Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed the appeal challenging the non-renewal of a residence permit for a national of a non-EU/EFTA state, upholding the finding that the individual had entered into a sham marriage. The court reasoned that the appellant failed to provide evidence contradicting the established indicia of a sham marriage, and regarding the appellant's multiple sclerosis, it determined that the likely denial of life-sustaining treatment or a rapid health deterioration upon return to the home country was unsubstantiated, noting that medication supply could be secured in the home country, and a temporary interruption of symptomatic therapy did not render repatriation inhuman or unreasonable, thus affirming the proportionality of the deportation order.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines nordmazedonischen Staatsangehörigen infolge Eingehens einer Scheinehe sowie infolge der Bestätigung der Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs trotz Erkrankung an Multipler Sklerose.] Bei den Angaben des Beschwerdeführers, dass sein sowie das Vorgehen seiner ersten Ehefrau nicht planmässig erfolgt sein soll, handelt es sich um eine reine Behauptung, die durch die Akten nicht belegt wird. Im Gegenteil ist mit Blick auf die Indizienlage vorliegend von einer Scheinehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner zweiten Ehefrau auszugehen, wie dies die Vorinstanzen korrekt festgestellt haben. Dem Beschwerdeführer ist es misslungen, einen Gegenbeweis hierüber zu erbringen (E. 2.5). Es bestehen im konkreten Fall somit keine Hinweise, dass dem Beschwerdeführer in seiner Heimat lebensnotwendige Behandlungen aufgrund seines voraussichtlichen Sozialhilfebezugs verweigert würden oder eine rapide Verschlechterung seines Gesundheitszustandes bei einer Rückkehr nach Nordmazedonien eintreten würde. Um die Dauer einer allfälligen Wartezeit bis zum Bezug der Sozialhilfeleistungen in seiner Heimat zu überbrücken, kann die Versorgung des Beschwerdeführers mit Medikamenten noch in der Schweiz für einen längeren Zeitraum sichergestellt werden. Ein zeitweiser Unterbruch von symptomatischen Therapien des Beschwerdeführers begründet dagegen keine derart schwere Beeinträchtigung seiner Gesundheit, dass eine Rückkehr unzumutbar erschiene (E. 3.6). Verhältnismässigkeit der Rückführung (E. 3.7). Abweisung der Beschwerde.
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KI-generiertThis provision is cited as a legal norm related to the case, which likely forms the basis for the rejection of the residence permit extension.
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This provision is cited as a legal norm related to the case, concerning the proportionality assessment regarding the applicant's health.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00213
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00213 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 17.07.2024 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 20.08.2025 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines nordmazedonischen Staatsangehörigen infolge Eingehens einer Scheinehe sowie infolge der Bestätigung der Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs trotz Erkrankung an Multipler Sklerose.] Bei den Angaben des Beschwerdeführers, dass sein sowie das Vorgehen seiner ersten Ehefrau nicht planmässig erfolgt sein soll, handelt es sich um eine reine Behauptung, die durch die Akten nicht belegt wird.
Im Gegenteil ist mit Blick auf die Indizienlage vorliegend von einer Scheinehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner zweiten Ehefrau auszugehen, wie dies die Vorinstanzen korrekt festgestellt haben. Dem Beschwerdeführer ist es misslungen, einen Gegenbeweis hierüber zu erbringen (E. 2.5). Es bestehen im konkreten Fall somit keine Hinweise, dass dem Beschwerdeführer in seiner Heimat lebensnotwendige Behandlungen aufgrund seines voraussichtlichen Sozialhilfebezugs verweigert würden oder eine rapide Verschlechterung seines Gesundheitszustandes bei einer Rückkehr nach Nordmazedonien eintreten würde.
Um die Dauer einer allfälligen Wartezeit bis zum Bezug der Sozialhilfeleistungen in seiner Heimat zu überbrücken, kann die Versorgung des Beschwerdeführers mit Medikamenten noch in der Schweiz für einen längeren Zeitraum sichergestellt werden. Ein zeitweiser Unterbruch von symptomatischen Therapien des Beschwerdeführers begründet dagegen keine derart schwere Beeinträchtigung seiner Gesundheit, dass eine Rückkehr unzumutbar erschiene (E. 3.6). Verhältnismässigkeit der Rückführung (E. 3.7). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte:
· AUSSEREHELICHES KIND HÄUSLICHE GEWALT MULTIPLE SKLEROSE NORDMAZEDONIEN PARALLELBEZIEHUNG SCHEINEHE SCHWESTER SOZIALHILFE SUIZID · Rechtsnormen: · Art. 42 Abs. I AIG Art. 50 Abs. I lit. a AIG Art. 51 Abs. I AIG Art. 51 Abs. I lit. a AIG Art. 62 Abs. I lit. a AIG Art. 83 Abs. III AIG Art. 83 Abs. IV AIG Art. 83 Abs. VII AIG Art. 90 Abs. I lit. a AIG Art. 3 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3