Appeal Regarding Photovoltaic Permit Denial in Area of National Significance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an appeal against the denial of a building permit for a photovoltaic system in an area of national significance (ISOS-A), where the central issue was whether the matter constituted a federal task requiring mandatory consultation with federal nature and heritage protection bodies. The court ruled that because the denial directly relied on federal law, specifically the provision governing solar installations on cultural monuments, and involved aspects of nature, landscape, and heritage protection, the matter qualified as a federal task, as the relevant federal statute is directly applicable and requires no specific cantonal implementation for this context, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung für Photovoltaikanlage | Errichtung einer Solaranlage in einem ISOS-A-Gebiet; Frage, ob dies eine Bundesaufgabe darstellt. Strittig ist, ob es – wie die Vorinstanz befand – im vorliegenden Fall zwingend einer Beurteilung der kantonalen Fachstelle hinsichtlich der Frage bedarf, ob ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) oder der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) einzuholen ist (E. 3). Gemäss Art. 18a Abs. 3 RPG bedürfen Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung stets einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen (E. 3.1). Eine Bundesaufgabe kann auch dann vorliegen, wenn eine kantonale Behörde verfügt hat. Voraussetzung für das Vorliegen einer Bundesaufgabe ist gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in erster Linie, dass die angefochtene Verfügung eine Rechtsmaterie betrifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt, bundesrechtlich geregelt ist und einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz aufweist (E. 3.2.1). Das Bundesgericht erwog in dem Verfahren 1C_179/2015 und 1C_180/2015, dass Art. 18a RPG (i.V.m. den Art. 32a und 32b RPV) eine direkt anwendbare Bewilligungsnorm darstelle, die grundsätzlich keiner kantonalen Umsetzung bedürfe. Der angefochtene Entscheid, mit dem die Baubewilligung für die Erstellung einer Solaranlage auf einem Kulturdenkmal ausserhalb der Bauzone verweigert werde, stütze sich unmittelbar auf Bundesrecht. Soweit er einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz sowie zur Denkmalpflege aufweise, liege eine Bundesaufgabe vor. In der Literatur wird mit Blick auf diesen Entscheid des Bundesgerichts explizit vertreten oder aber zumindest implizit davon ausgegangen, dass eine Bundesaufgabe vorliegt. Es ist nicht ersichtlich, mit welcher tragfähigen Argumentation bzw. nach welchen schlüssigen Kriterien man hinsichtlich der Frage, ob eine Bundesaufgabe vorliegt, zwischen der Bewilligungsfähigkeit von Solaranlagen(mit Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz sowie zur Denkmalpflege) inner- und ausserhalb der Bauzonen zu unterschiedlichen Schlüssen gelangen könnte (E. 4.1.2). Art. 18a Abs. 3 RPG ist unmittelbar anwendbar (E. 4.2.1). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the 'Rechtsnormen' section and relates to the ground for the court's final decision regarding the appeal (though the dispositive itself is not fully provided, this is the procedural/substantive basis listed alongside others).
This article concerning permits for solar installations on cultural monuments is cited as the directly applicable federal law justifying the court's review.
This provision is cited alongside Art. 18a RPG as part of the legal basis for the court's decision regarding solar installations.
This provision regarding the protection of nature and landscape is listed as a cited legal norm relevant to the case subject matter.
This provision regarding the protection of nature and landscape is listed as a cited legal norm relevant to the case subject matter.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00110
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00110 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 16.01.2025 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist am Bundesgericht noch hängig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung für Photovoltaikanlage · Errichtung einer Solaranlage in einem ISOS-A-Gebiet; Frage, ob dies eine Bundesaufgabe darstellt. Strittig ist, ob es – wie die Vorinstanz befand – im vorliegenden Fall zwingend einer Beurteilung der kantonalen Fachstelle hinsichtlich der Frage bedarf, ob ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) oder der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) einzuholen ist (E. 3).
Gemäss Art. 18a Abs. 3 RPG bedürfen Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung stets einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen (E. 3.1). Eine Bundesaufgabe kann auch dann vorliegen, wenn eine kantonale Behörde verfügt hat. Voraussetzung für das Vorliegen einer Bundesaufgabe ist gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in erster Linie, dass die angefochtene Verfügung eine Rechtsmaterie betrifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt, bundesrechtlich geregelt ist und einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz aufweist (E. 3.2.1).
Das Bundesgericht erwog in dem Verfahren 1C_179/2015 und 1C_180/2015, dass Art. 18a RPG (i.V.m. den Art. 32a und 32b RPV) eine direkt anwendbare Bewilligungsnorm darstelle, die grundsätzlich keiner kantonalen Umsetzung bedürfe. Der angefochtene Entscheid, mit dem die Baubewilligung für die Erstellung einer Solaranlage auf einem Kulturdenkmal ausserhalb der Bauzone verweigert werde, stütze sich unmittelbar auf Bundesrecht. Soweit er einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz sowie zur Denkmalpflege aufweise, liege eine Bundesaufgabe vor.
In der Literatur wird mit Blick auf diesen Entscheid des Bundesgerichts explizit vertreten oder aber zumindest implizit davon ausgegangen, dass eine Bundesaufgabe vorliegt. Es ist nicht ersichtlich, mit welcher tragfähigen Argumentation bzw. nach welchen schlüssigen Kriterien man hinsichtlich der Frage, ob eine Bundesaufgabe vorliegt, zwischen der Bewilligungsfähigkeit von Solaranlagen (mit Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz sowie zur Denkmalpflege) inner- und ausserhalb der Bauzonen zu unterschiedlichen Schlüssen gelangen könnte (E. 4.1.2).
Art. 18a Abs. 3 RPG ist unmittelbar anwendbar (E. 4.2.1). Abweisung. · --- · Stichworte: · BUNDESAUFGABE BUNDESKOMPETENZ ISOS KOSTEN SOLARANLAGE UNMITTELBARE ANWENDBARKEIT · Rechtsnormen: · Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG Art. 6 NHG Art. 7 Abs. 1 NHG Art. 7 Abs. 2 NHG Art. 18a RPG Art. 32b RPV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2