Road Renovation Appeal: Contractual Assurances and Legitimate Expectations Regarding Curbs and Paving Stones
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned an appeal regarding the renovation and repair of a state road, specifically concerning curbs and paving stones, after a lower administrative court had dismissed the initial appeal following a remand from the administrative court. The court determined that prior communications from the road authority amounted at best to assurances in the form of a factual act (*Realakt*) and not a binding administrative contract, precluding the appellants from arguing the existence of such a contract. Furthermore, the court found that no assurance regarding the replacement of paving stones along the entire frontage could be derived from the authority's statements, nor could claims based on the protection of legitimate expectations be substantiated because there was no basis for reliance, no reliance action taken, and no violation of the prohibition of contradictory conduct; consequently, as the relevant standards indicated no necessity for paving stones at the property in question, the slight height difference in the curbs did not render the road renovation unlawful.
Legislator-Regeste
AmtlichStrassensanierung | Strassensanierung: Zusicherungen / Vertrauensschutz. [Im Streit liegt die Sanierung und Instandsetzung der Fahrbahn und der bestehenden Strassenentwässerung einer Staatsstrasse bezüglich Bord- und Wassersteine.] Nachdem sich das Baurekursgericht in einem ersten Rechtsgang als nicht zuständig erklärt hatte, wies es nach Rückweisung der Sache durch das Verwaltungsgericht (vgl. VB.2022.00190) den Rekurs ab. Im Rückweisungsentscheid erwog das Verwaltungsgericht, dass die Erklärungen im E-Mail-Verkehr zwischen den Parteien höchstens als Zusicherungen in Form eines Realakts und nicht als eigentlicher Vertrag zu qualifizieren seien. Die Beschwerdeführenden sind somit nicht zu hören, wenn sie erneut das Vorliegen eines (verwaltungsrechtlichen) Vertrags behaupten (E. 2.4). Aus der Erklärung des Tiefbauamts bezüglich der Bord- und Wassersteine kann keine Zusicherung abgeleitet werden, ebenso wenig können Ansprüche aus Vertrauensschutz geltend gemacht werden (E. 3.1-4). Ein Ersatz der Wassersteine entlang der ganzen Anstosslänge wurde weder zugesichert noch abgelehnt, zumal in erkennbarer Weise ein Freiraum über den Ersatz der Wassersteine nach Ermessen offengelassen wurde (E. 3.5.2). Keine Vertrauensgrundlage, keine Vertrauensbetätigung, keine Verletzung des Verbots widersprüchlichen Verhaltens (E. 3.5.2-4). Neue Begründungen dürfen vor Verwaltungsgericht vorgebracht werden, und zwar auch im Verlauf des Schriftenwechsels (E. 4.4). Da nach den massgebenden Normalien beim betroffenen Grundstück kein Erfordernis von Wassersteinen besteht, führt die geringe Höhendifferenz bezüglich Bordsteine nicht zur Rechtswidrigkeit der Strassensanierung (E. 4.7). Abweisung.
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KI-generiertAlthough cited, the specific substantive articles used to justify the final dismissal are not explicitly listed in the dispositive section provided here; this is listed here as it is one of the cited norms.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00073
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00073 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.08.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist am Bundesgericht noch hängig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Strassensanierung · Strassensanierung: Zusicherungen / Vertrauensschutz. [Im Streit liegt die Sanierung und Instandsetzung der Fahrbahn und der bestehenden Strassenentwässerung einer Staatsstrasse bezüglich Bord- und Wassersteine.] Nachdem sich das Baurekursgericht in einem ersten Rechtsgang als nicht zuständig erklärt hatte, wies es nach Rückweisung der Sache durch das Verwaltungsgericht (vgl. VB.2022.00190) den Rekurs ab.
Im Rückweisungsentscheid erwog das Verwaltungsgericht, dass die Erklärungen im E-Mail-Verkehr zwischen den Parteien höchstens als Zusicherungen in Form eines Realakts und nicht als eigentlicher Vertrag zu qualifizieren seien. Die Beschwerdeführenden sind somit nicht zu hören, wenn sie erneut das Vorliegen eines (verwaltungsrechtlichen) Vertrags behaupten (E. 2.4). Aus der Erklärung des Tiefbauamts bezüglich der Bord- und Wassersteine kann keine Zusicherung abgeleitet werden, ebenso wenig können Ansprüche aus Vertrauensschutz geltend gemacht werden (E. 3.1-4).
Ein Ersatz der Wassersteine entlang der ganzen Anstosslänge wurde weder zugesichert noch abgelehnt, zumal in erkennbarer Weise ein Freiraum über den Ersatz der Wassersteine nach Ermessen offengelassen wurde (E. 3.5.2). Keine Vertrauensgrundlage, keine Vertrauensbetätigung, keine Verletzung des Verbots widersprüchlichen Verhaltens (E. 3.5.2-4). Neue Begründungen dürfen vor Verwaltungsgericht vorgebracht werden, und zwar auch im Verlauf des Schriftenwechsels (E. 4.4). Da nach den massgebenden Normalien beim betroffenen Grundstück kein Erfordernis von Wassersteinen besteht, führt die geringe Höhendifferenz bezüglich Bordsteine nicht zur Rechtswidrigkeit der Strassensanierung (E. 4.7).
Abweisung. · --- · Stichworte: · AUSLEGUNG BAUREKURSGERICHT ENTWÄSSERUNG IMMISSIONSSCHUTZ INSTANDSTELLUNG REALAKT SANIERUNG STAATSSTRASSE STRASSENANLIEGER/-ANSTÖSSER STRASSENBAU STRASSENUNTERHALT TREU UND GLAUBEN ÜBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT VERTRAUENSBETÄTIGUNG VERTRAUENSSCHUTZ VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG ZUSICHERUNG · Rechtsnormen: · Art. 5 Abs. III BV Art. 9 BV Art./§ 14 StrG Art./§ 25 StrG Art./§ 25 Abs. I StrG Art./§ 26 Abs. I StrG § 64 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3