Appeal Dismissed Regarding Patio and Goat Stable Permit Denial and Restoration Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed an appeal against the denial of a subsequent building permit and a restoration order concerning a patio and a goat stable in an agricultural zone. The reasoning established that constructing the approximately 30 m² stone patio was a permit-requiring act, and the extended protection of vested rights did not apply as the patio did not exist when the land was zoned as non-building land, nor could it be derivatively covered under the main dwelling's vested rights based on the identity rule, rendering inspection evidence irrelevant for the 1972 reference date. Furthermore, the restoration of the patio was deemed proportionate despite financial interests due to the appellant's bad faith, and the restoration of the goat stable was also proportionate because its location by a tenant operating a farm ten minutes away violated the concentration principle and zoning regulations, making the stable unapprovable under current law.
Legislator-Regeste
AmtlichVerweigerung der nachträglichen Baubewilligung und Wiederherstellungsbefehl | [Erweiterte Besitzstandsgarantie Art. 24c RPG; Wiederherstellung rechtmässiger Zustand eines Sitzplatzes und Stalls in der Landwirtschaftszone] Allgemeine Voraussetzungen: bewilligungspflichtige Vorgänge, erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG, Identität der Baute, Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nach § 341 PBG sowie Beurteilungsspielraum der verfügenden Behörden (E. 2). Das Verlegen eines Sitzplatzes mit Natursteinplatten von ca. 30 m2 stellt einen bewilligungspflichtigen Vorgang nach Art. 22 Abs. 1 RPG dar (E. 3.1). Da der Sitzplatz im Zeitpunkt der Zuweisung des Landes zur Nichtbauzone noch nicht existierte, fällt die erweiterte Besitzstandsgarantie für den Sitzplatz ausser Betracht (E. 3.2 ff.). Der Sitzplatz lässt sich auch nicht abgeleitet von der erweiterten Besitzstandsgarantie des Wohnhauses im Rahmen der sog. 7-m-Regel (Identität der Wohnbaute) bewilligen (E. 4). Ein Augenschein zur Bestimmung der Identität des Wohnhauses ist ein untaugliches Beweismittel, zumal der Vergleichszustand am 1. Juli 1972 massgebend ist (E. 5). Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands betreffend den Sitzplatz erweist sich trotz der finanziellen Interessen des Beschwerdeführers als verhältnismässig, da er bösgläubig handelte (E. 6). Auch die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands betreffend den Ziegenstall erweist sich als verhältnismässig. Die Übernahme des Stalls durch einen Pächter, der in 10 Autominuten Entfernung einen Landwirtschaftsbetrieb betreibt, widerspricht dem Konzentrationsprinzip und Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV, sodass der Ziegenstall nicht bewilligungsfähig ist nach Art. 16a RPG (E. 7). Die Beschwerde wird abgewiesen.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court rejected the application of the extended vested rights guarantee for the patio.
The court ruled that the goat stable is not approvable according to this article.
The court found that the creation of the patio constitutes a permit-required operation under this article.
This provision was cited in the summary of the main legal issues concerning the restoration to a lawful state.
The court cited this provision when finding the goat stable violated the concentration principle and was therefore not approvable.
The court cited this provision when finding the goat stable violated the concentration principle and was therefore not approvable.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00064
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00064 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 11.07.2024 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Verweigerung der nachträglichen Baubewilligung und Wiederherstellungsbefehl · [Erweiterte Besitzstandsgarantie Art. 24c RPG; Wiederherstellung rechtmässiger Zustand eines Sitzplatzes und Stalls in der Landwirtschaftszone] Allgemeine Voraussetzungen: bewilligungspflichtige Vorgänge, erweiterte Besitzstandsgarantie nach Art. 24c Abs. 1 RPG, Identität der Baute, Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nach § 341 PBG sowie Beurteilungsspielraum der verfügenden Behörden (E. 2).
Das Verlegen eines Sitzplatzes mit Natursteinplatten von ca. 30 m2 stellt einen bewilligungspflichtigen Vorgang nach Art. 22 Abs. 1 RPG dar (E. 3.1). Da der Sitzplatz im Zeitpunkt der Zuweisung des Landes zur Nichtbauzone noch nicht existierte, fällt die erweiterte Besitzstandsgarantie für den Sitzplatz ausser Betracht (E. 3.2 ff.). Der Sitzplatz lässt sich auch nicht abgeleitet von der erweiterten Besitzstandsgarantie des Wohnhauses im Rahmen der sog. 7-m-Regel (Identität der Wohnbaute) bewilligen (E. 4). Ein Augenschein zur Bestimmung der Identität des Wohnhauses ist ein untaugliches Beweismittel, zumal der Vergleichszustand am 1.
Juli 1972 massgebend ist (E. 5). Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands betreffend den Sitzplatz erweist sich trotz der finanziellen Interessen des Beschwerdeführers als verhältnismässig, da er bösgläubig handelte (E. 6). Auch die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands betreffend den Ziegenstall erweist sich als verhältnismässig. Die Übernahme des Stalls durch einen Pächter, der in 10 Autominuten Entfernung einen Landwirtschaftsbetrieb betreibt, widerspricht dem Konzentrationsprinzip und Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV, sodass der Ziegenstall nicht bewilligungsfähig ist nach Art. 16a RPG (E. 7).
Die Beschwerde wird abgewiesen. · --- · Stichworte: · AUGENSCHEIN BAUEN AUSSERHALB DER BAUZONEN BAUTEN UND ANLAGEN BESTANDESGARANTIE BETRIEBSZENTRUM BEURTEILUNGSSPIELRAUM BEWILLIGUNGSPFLICHT BÖSER GLAUBEN BÖSGLÄUBIGKEIT EINZELFALLBEURTEILUNG ERWEITERTE BESITZSTANDSGARANTIE FINANZIELLE INTERESSEN FRUCHTFOLGEFLÄCHEN HAUSHÄLTERISCHE BODENNUTZUNG HYPOTHETISCHER EINWAND IDENTITÄT KONZENTRATIONSPRINZIP LANDWIRTSCHAFTLICHE BAUTE LANDWIRTSCHAFTLICHER BETRIEB LANDWIRTSCHAFTSGEBIET NACHTRÄGLICHE BAUBEWILLIGUNG PACHT PLANUNGSGRUNDSÄTZE RECHTSGLEICHHEIT SITZPLATZ STALL STANDORT STANDORTWAHL STICHTAG TRENNUNGSGRUNDSATZ UNTAUGLICHES BEWEISMITTEL VERGLEICHSZUSTAND VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRINZIP VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRÜFUNG WIEDERHERSTELLUNG WIEDERHERSTELLUNG RECHTMÄSSIGER ZUSTAND WIEDERHERSTELLUNGSBEFEHL ZONENKONFORMITÄT 7 M-REGEL · Rechtsnormen:
· Art. 5 Abs. I BV Art. 8 Abs. I BV Art. 29 Abs. II BV Art. 73 BV Art. 75 Abs. I BV § 341 PBG Art. 1 Abs. I RPG Art. 1 Abs. II lit. a bis RPG Art. 1 Abs. II lit. b RPG Art. 3 Abs. II lit. a RPG Art. 3 Abs. II lit. b RPG Art. 3 Abs. II lit. d RPG Art. 16 Abs. I RPG Art. 16a RPG Art. 22 Abs. I RPG Art. 24c Abs. I RPG Art. 24c Abs. II RPG Art. 24c Abs. IV RPG Art. 24c Abs. V RPG Art. 34 Abs. IV lit. a RPV Art. 34 Abs. IV lit. b RPV Art. 41 Abs. I RPV Art. 42 RPV Art. 42 Abs. I RPV Art. 42 Abs. III RPV § 7 Abs. I VRG § 13 Abs. II VRG § 17 Abs. II lit. a VRG § 19 Abs. I lit. a VRG § 20 Abs. I lit. a VRG § 38 Abs. I VRG § 41 Abs. I VRG § 50 Abs. I VRG § 65a Abs. II VRG § 70 VRG · Publikationen:
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