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VB.2023.00762 • VG ZH VB.2023.00762 KI-generiert

Appeal Regarding Unlawful Referendum Explanatory Report and Subsequent Vote Re-ordering

Geschäftsnummer VB.2023.00762
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court case concerned an appeal against the result of a local referendum regarding a partial revision of the land use plan for a specific area, where the appellant argued that the explanatory report accompanying the vote was unlawful because it failed to mention the planned development concept that underpinned the proposed land use adjustment. The court reasoned that explanatory reports must be objective and not suppress essential elements or conceal facts significant to the voters' decision; by omitting the planned access concept crucial to the land use revision, the report prevented the electorate from forming a proper understanding of the proposal, rendering it illegal. Consequently, the court upheld the appeal and ordered a repeat of the vote because it was probable that the lack of correct information influenced the outcome, as the result would have changed if only 23 voters had voted against the proposal instead of for it.

Legislator-Regeste

Amtlich

Urnenabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung «Weierächer-Grabmatten» | Abstimmungserläuterungen müssen sachlich sein und dürfen für den Entscheid der Stimmberechtigten wichtige Elemente nicht unterdrücken oder für die Meinungsbildung bedeutende Gegebenheiten verschweigen (E. 3.2). Der Beleuchtende Bericht zur streitigen Abstimmung äusserte sich nicht zum im Quartierplanverfahren geplanten Erschliessungskonzept, das der beantragten Anpassung des Nutzungsplans zugrunde liegt (E. 4.1). Die Stimmberechtigten konnten sich damit kein genügendes Bild über die Hintergründe der Vorlage machen, womit der Beleuchtende Bericht rechtswidrig war (E. 4.2). Die Wiederholung einer Volksabstimmung wird nur angeordnet, wenn die Annahme besteht, dass die Unregelmässigkeit den Ausgang der Abstimmung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat (E. 5.1). Das ist hier der Fall, da das Resultat bereits anders ausgefallen wäre, wenn bei korrekter Information 23 Stimmberechtigte die Vorlage abgelehnt statt angenommen hätten (E. 5.2). Gutheissung.

Schlagwörter

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Referendum Planungsziel Wahlanfechtungen Teilentscheid Abstimmungsvorlage Rechtsgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 34 Abs. 2 BV
This provision relates to the general principle of political rights which the court considered in assessing the validity of the vote.
Art. 64 Abs. 1 lit. a GPR
This procedural rule governs the grounds for ordering the repetition of a vote, which was the outcome of the appeal (E. 5.2).
Art. 64a GPR
This provision was likely the main ground justifying the decision regarding the illegality of the explanatory report, as indicated in the headnote (E. 4.2).
§ 27b VRG
This provision likely regulated the procedure for the appeal itself, leading to the final orders.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 64a GPR

This provision was likely the main ground justifying the decision regarding the illegality of the explanatory report, as indicated in the headnote (E. 4.2).

Art. 34 Abs. 2 BV

This provision relates to the general principle of political rights which the court considered in assessing the validity of the vote.

Art. 64 Abs. 1 lit. a GPR

This procedural rule governs the grounds for ordering the repetition of a vote, which was the outcome of the appeal (E. 5.2).

§ 27b VRG

This provision likely regulated the procedure for the appeal itself, leading to the final orders.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2023.00762

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2023.00762 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.03.2024 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Urnenabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung «Weierächer-Grabmatten» · Abstimmungserläuterungen müssen sachlich sein und dürfen für den Entscheid der Stimmberechtigten wichtige Elemente nicht unterdrücken oder für die Meinungsbildung bedeutende Gegebenheiten verschweigen (E. 3.2).

Der Beleuchtende Bericht zur streitigen Abstimmung äusserte sich nicht zum im Quartierplanverfahren geplanten Erschliessungskonzept, das der beantragten Anpassung des Nutzungsplans zugrunde liegt (E. 4.1). Die Stimmberechtigten konnten sich damit kein genügendes Bild über die Hintergründe der Vorlage machen, womit der Beleuchtende Bericht rechtswidrig war (E. 4.2). Die Wiederholung einer Volksabstimmung wird nur angeordnet, wenn die Annahme besteht, dass die Unregelmässigkeit den Ausgang der Abstimmung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat (E. 5.1).

Das ist hier der Fall, da das Resultat bereits anders ausgefallen wäre, wenn bei korrekter Information 23 Stimmberechtigte die Vorlage abgelehnt statt angenommen hätten (E. 5.2). Gutheissung. · --- · Stichworte: · ABSTIMMUNGSERLÄUTERUNGEN BELEUCHTENDER BERICHT BÜRGERRECHT UND POLITISCHE RECHTE SACHLICHE INFORMATION STIMMRECHT STIMMRECHTSBESCHWERDE VOLKSABSTIMMUNG · Rechtsnormen: · Art. 34 Abs. 2 BV Art. 64 Abs. 1 lit. a GPR Art. 64a GPR § 27b VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2