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VB.2023.00435 • VG ZH VB.2023.00435 KI-generiert

Appeal Against Social Assistance Decision Dismissed

Geschäftsnummer VB.2023.00435
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court dismissed an appeal challenging a social assistance decision, affirming that a specific legal qualification is not a prerequisite for membership in the social assistance authority. The court reasoned that the legally prescribed basic need allowance (GBL) is uniformly applied to all recipients, precluding an individual increase based on the appellant's request, as this would violate the principle of equal treatment, and citing that the deduction from the GBL for the reimbursement of undue benefits and the lawful reduction due to the appellant's failure to switch to a cheaper health insurance model remain within statutory limits.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sozialhilfe | Sozialhilfe. Entgegen der Beschwerdeführerin ist ein "juristischer Abschluss" nicht Voraussetzung, um der Sozialbehörde anzugehören (E. 4.1). Die Höhe des Grundbedarfs für den Lebensunterhalt (GBL) ist gesetzlich vorgegeben und gilt für sämtliche mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützten Personen gleichermassen; das Kreisschreiben des Obergerichts betreffend die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums findet keine Anwendung. Eine individuelle Erhöhung des GBL zugunsten der Beschwerdeführerin widerspräche dem insofern geltenden Grundsatz der Gleichbehandlung (E. 4.2). Der verrechnungsweise Abzug vom GBL erfolgt zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener wirtschaftlicher Hilfe und kann nicht mit einer pauschalen Erhöhung des GBL "kompensiert" werden. Im Übrigen bewegt sich der Abzug in den gesetzlich vorgegebenen Grenzen (E. 4.3). Letzteres gilt auch unter Einbezug der rechtmässigen sanktionsweisen Kürzung des GBL, weil die Beschwerdeführerin entgegen der entsprechenden Auflage darauf verzichtete, in ein kostengünstigeres Krankenversicherungsmodell zu wechseln (E. 4.4). Abweisung.

Schlagwörter

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Sozialhilfe rechtsgleiche Behandlung Leistungskürzung statutarische Leistung Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege Sozialversicherungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 24 SHV

This provision appears in the list of cited legal norms, although its direct application in the orders is not explicitly stated, based on the principle that norms listed under 'Rechtsnormen' are often implicitly used to justify the ruling.

§ 24 Abs. I lit. a SHG

This provision appears in the list of cited legal norms, although its direct application in the orders is not explicitly stated, based on the principle that norms listed under 'Rechtsnormen' are often implicitly used to justify the ruling.

§ 21 Abs. I SHG

This provision appears in the list of cited legal norms, although its direct application in the orders is not explicitly stated, based on the principle that norms listed under 'Rechtsnormen' are often implicitly used to justify the ruling.

§ 15a Abs. IV SHG

This provision appears in the list of cited legal norms, although its direct application in the orders is not explicitly stated, based on the principle that norms listed under 'Rechtsnormen' are often implicitly used to justify the ruling.

§ 15a Abs. II SHG

This provision appears in the list of cited legal norms, although its direct application in the orders is not explicitly stated, based on the principle that norms listed under 'Rechtsnormen' are often implicitly used to justify the ruling.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2023.00435

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2023.00435 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 03.10.2023 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe. Entgegen der Beschwerdeführerin ist ein "juristischer Abschluss" nicht Voraussetzung, um der Sozialbehörde anzugehören (E. 4.1). Die Höhe des Grundbedarfs für den Lebensunterhalt (GBL) ist gesetzlich vorgegeben und gilt für sämtliche mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützten Personen gleichermassen; das Kreisschreiben des Obergerichts betreffend die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums findet keine Anwendung.

Eine individuelle Erhöhung des GBL zugunsten der Beschwerdeführerin widerspräche dem insofern geltenden Grundsatz der Gleichbehandlung (E. 4.2). Der verrechnungsweise Abzug vom GBL erfolgt zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener wirtschaftlicher Hilfe und kann nicht mit einer pauschalen Erhöhung des GBL "kompensiert" werden. Im Übrigen bewegt sich der Abzug in den gesetzlich vorgegebenen Grenzen (E. 4.3). Letzteres gilt auch unter Einbezug der rechtmässigen sanktionsweisen Kürzung des GBL, weil die Beschwerdeführerin entgegen der entsprechenden Auflage darauf verzichtete, in ein kostengünstigeres Krankenversicherungsmodell zu wechseln (E. 4.4).

Abweisung. · --- · Stichworte: · GLEICHBEHANDLUNGSGRUNDSATZ GRUNDBEDARF KRANKENKASSENPRÄMIEN KRANKENVERSICHERUNG SOZIALES EXISTENZMINIMUM VERRECHNUNG WIRTSCHAFTLICHE HILFE · Rechtsnormen: · § 15a Abs. II SHG § 15a Abs. IV SHG § 21 Abs. I SHG § 24 Abs. I lit. a SHG § 24 SHV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4