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VB.2023.00321 • VG ZH VB.2023.00321 KI-generiert

Administrative Plan Amendment Admissibility and Cost Distribution Reassessment

Geschäftsnummer VB.2023.00321
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The administrative court found an appeal against a prior rejection of a neighborhood plan amendment admissible due to the potential for significant cost savings and the lengthy duration of the proceedings, affirming the lower court's decision to waive an on-site inspection based on a clear factual basis and upholding the inclusion of the appellants' properties in the process due to a deficient, non-traffic-safe access situation, despite existing road access. However, the court ruled that the allocation of development costs for access facilities must align with the objective development interest of each property owner, requiring a proportional relationship between individual costs and benefits, and mandated the lower authority to re-evaluate cost distribution—including administrative costs and land deductions—by considering a division into cost perimeters due to the complexity of the area, to determine if the properties already possessed adequate access and ensure a fair balancing of interests among neighborhood plan participants.

Legislator-Regeste

Amtlich

Quartierplan | Weil mit einer Gutheissung der Beschwerde eine erhebliche Aufwandersparnis einherginge sowie in Anbetracht der langen Verfahrensdauer ist die Beschwerde gegen den angefochtenen Rückweisungsentscheid zulässig (E. 1.3). Die Vorinstanz durfte infolge eines ausreichend klar erstellten Sachverhalts auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten (E. 3). Kognition des Baurekursgerichts und des Verwaltungsgerichts bei Überprüfung kommunaler Nutzungspläne (E. 4). Trotz vorbestehender strassenmässiger Erschliessung ging die Vorinstanz hinsichtlich der Grundstücke der Beschwerdeführerin zu Recht von einer nicht verkehrssicheren Ausfahrtssituation und einem damit verbundenen Erschliessungsmangel aus. Der Miteinbezug dieser Grundstücke in das Quartierplanverfahren war rechtmässig (E. 5). Die Verlegung der Erstellungskosten von Erschliessungsanlagen richtet sich nach dem objektiven Erschliessungsinteresse der jeweiligen Grundeigentümer. Der einzelne Kostenanteil hat in einem vernünftigen Verhältnis zum Vorteil aus den Quartierplananlagen zu stehen und es ist ein vernünftiger und gerechter Interessenausgleich unter den Quartierplangenossen anzustreben (E. 6.1). Aufgrund des komplexen, weitläufigen und mehrheitlich überbauten Beizugsgebiets wäre zur Verlegung der Erstellungskosten eine Aufteilung in verschiedene Kostenperimeter zu prüfen gewesen. Zur Ermittlung, ob die beschwerdeführerischen Grundstücke vom geplanten Ausbau der bestehenden Erschliessungsanlagen gleichermassen profitieren, hätte der Beschwerdegegner 1 klären müssen, ob ein zusammenhängendes Erschliessungssystem vorliegt und ob die streitbetroffenen Grundstücke nicht bereits über eine anderweitig rechtsgenügende Erschliessung verfügen (E. 6.3). Wäre Letzteres der Fall, wären die Grundstücke der Beschwerdeführerin auch bei Verlegung der Administrativkosten (E. 7) und gegebenenfalls auch bei Verteilung der Landabzüge (E. 8) angemessen zu entlasten. Teilweise Gutheissung. Aufhebung des Kostenverlegers BaukostenStrasse, des Kostenverlegers Administrativkosten und des Abzugsperimeters. Rückweisung an den Beschwerdegegner 1 zur Neubeurteilung im Sinn der Erwägungen.

Schlagwörter

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Verwaltungskosten Planungskosten Erschliessung des Grundstücks Nutzungsplanrevision konnexe Verfahren Gesuch an eine Behörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 Abs. I lit. b BGG

Cited in the case summary section, indicating its potential relevance, though the dispositive order itself is not fully visible, this provision is typically used for declaring appeals admissible in Swiss Federal Tribunal decisions when other conditions (like substantial concern) are met.

Art. 29 Abs. II BV

Cited in the case summary section, suggesting it was relevant to the procedural rights considered.

Art. 50 Abs. I BV

Cited in the case summary section, suggesting it was relevant to the constitutional rights considered.

§ 2 lit. c PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 123 Abs. I PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 146 PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 146 Abs. I PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 146 Abs. II PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 177 Abs. I PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

§ 240 PBG

Cited in the case summary section, relating to procedural or substantive planning law.

Art. 2 Abs. 3 RPG

Cited in the case summary section, relating to Federal Spatial Planning Act provisions.

Art. 33 Abs. III lit. b RPG

Cited in the case summary section, relating to Federal Spatial Planning Act provisions.

Art. 33 Abs. III lit. c RPG

Cited in the case summary section, relating to Federal Spatial Planning Act provisions.

Art. 16 VErV

Cited in the case summary section, relating to Ordinance provisions.

§ 20 Abs. I VRG

Cited in the case summary section, relating to Cantonal Administrative Procedure Law provisions.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2023.00321

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2023.00321 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 19.09.2024 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Quartierplan · Weil mit einer Gutheissung der Beschwerde eine erhebliche Aufwandersparnis einherginge sowie in Anbetracht der langen Verfahrensdauer ist die Beschwerde gegen den angefochtenen Rückweisungsentscheid zulässig (E. 1.3). Die Vorinstanz durfte infolge eines ausreichend klar erstellten Sachverhalts auf die Durchführung eines Augenscheins verzichten (E. 3).

Kognition des Baurekursgerichts und des Verwaltungsgerichts bei Überprüfung kommunaler Nutzungspläne (E. 4). Trotz vorbestehender strassenmässiger Erschliessung ging die Vorinstanz hinsichtlich der Grundstücke der Beschwerdeführerin zu Recht von einer nicht verkehrssicheren Ausfahrtssituation und einem damit verbundenen Erschliessungsmangel aus. Der Miteinbezug dieser Grundstücke in das Quartierplanverfahren war rechtmässig (E. 5). Die Verlegung der Erstellungskosten von Erschliessungsanlagen richtet sich nach dem objektiven Erschliessungsinteresse der jeweiligen Grundeigentümer.

Der einzelne Kostenanteil hat in einem vernünftigen Verhältnis zum Vorteil aus den Quartierplananlagen zu stehen und es ist ein vernünftiger und gerechter Interessenausgleich unter den Quartierplangenossen anzustreben (E. 6.1). Aufgrund des komplexen, weitläufigen und mehrheitlich überbauten Beizugsgebiets wäre zur Verlegung der Erstellungskosten eine Aufteilung in verschiedene Kostenperimeter zu prüfen gewesen. Zur Ermittlung, ob die beschwerdeführerischen Grundstücke vom geplanten Ausbau der bestehenden Erschliessungsanlagen gleichermassen profitieren, hätte der Beschwerdegegner 1 klären müssen, ob ein zusammenhängendes Erschliessungssystem vorliegt und ob die streitbetroffenen Grundstücke nicht bereits über eine anderweitig rechtsgenügende Erschliessung verfügen (E. 6.3).

Wäre Letzteres der Fall, wären die Grundstücke der Beschwerdeführerin auch bei Verlegung der Administrativkosten (E.

7) und gegebenenfalls auch bei Verteilung der Landabzüge (E.

8) angemessen zu entlasten. Teilweise Gutheissung. Aufhebung des Kostenverlegers Baukosten Strasse, des Kostenverlegers Administrativkosten und des Abzugsperimeters. Rückweisung an den Beschwerdegegner 1 zur Neubeurteilung im Sinn der Erwägungen. · --- · Stichworte: · ABZUGSPERIMETER ADMINISTRATIVKOSTEN ÄQUIVALENZPRINZIP AUFWANDERSPARNIS AUGENSCHEIN BAUTIEFE ENTLASSUNG ENTLASTUNG ERSCHLIESSUNGSINTERESSE ERSCHLIESSUNGSMANGEL ERSCHLIESSUNGSSYSTEM ERSTELLUNGSKOSTEN GEMEINDEAUTONOMIE GEWICHTUNG KOGNITION KOSTENPERIMETER LANDABZÜGE PERIMETERSYSTEM PLANUNGSERMESSEN QUARTIERPLAN QUARTIERPLANBEDÜRFTIGKEIT QUARTIERPLANGEBIET QUARTIERPLANVERFAHREN RECHTSGLEICHHEITSGEBOT RECHTSKONTROLLE RÜCKWEISUNGSENTSCHEID VERFAHRENSDAUER VERKEHRSSICHERHEIT VORBESTEHENDE ERSCHLIESSUNG ZWISCHENENTSCHEID · Rechtsnormen:

· Art. 93 Abs. I lit. b BGG Art. 29 Abs. II BV Art. 50 Abs. I BV § 2 lit. c PBG § 123 Abs. I PBG § 146 PBG § 146 Abs. I PBG § 146 Abs. II PBG § 177 Abs. I PBG § 240 PBG Art. 2 Abs. 3 RPG Art. 33 Abs. III lit. b RPG Art. 33 Abs. III lit. c RPG Art. 16 VErV § 20 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3