Work Permit Revocation Upheld Due to Simulated Candidate Search
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court upheld the revocation of a work market preliminary decision because the appellant only pretended to genuinely search for suitable domestic or EU/EFTA candidates, thereby deceiving the authorities about a crucial factual element required by law for obtaining the permit. The court reasoned that this feigned search constituted a deceptive act under the relevant provision, and the applicant's lack of intent to deceive, as possibly determined in a parallel criminal proceeding, did not negate the basis for administrative revocation.
Legislator-Regeste
AmtlichArbeitsmarktlicher Vorentscheid | [Nichtberücksichtigung des Inländervorrangs] Indem die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner bloss vorspielte, effektiv nach geeigneten inländischen Bewerbenden oder solchen aus EU/EFTA-Staaten gesucht zu haben, und damit die nach Art. 21 AIG geforderten Suchbemühungen hier nur zur Erforderniserbringung unternahm, täuschte sie die Behörde über ein entscheidwesentliches Sachverhaltselement und setzte so den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG (E. 4.1-4.3). Am Vorliegen einer Täuschungsabsicht vermag dabei auch der Umstand nichts zu ändern, dass die Staatsanwaltschaft Zürich–Limmat in einem parallel geführten Strafverfahren eine solche verneinte (E. 4.4). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court based its decision on this article concerning the ground for revocation due to deception.
This article concerning the foreign national's priority was referenced in the context of the deception that led to the revocation.
This article was cited in the context of the legal norms considered, although its direct application in the final order is less apparent than the revocation ground.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2023.00107
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2023.00107 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.09.2023 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Arbeitsmarktlicher Vorentscheid · [Nichtberücksichtigung des Inländervorrangs] Indem die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner bloss vorspielte, effektiv nach geeigneten inländischen Bewerbenden oder solchen aus EU/EFTA-Staaten gesucht zu haben, und damit die nach Art. 21 AIG geforderten Suchbemühungen hier nur zur Erforderniserbringung unternahm, täuschte sie die Behörde über ein entscheidwesentliches Sachverhaltselement und setzte so den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG (E. 4.1-4.3).
Am Vorliegen einer Täuschungsabsicht vermag dabei auch der Umstand nichts zu ändern, dass die Staatsanwaltschaft Zürich–Limmat in einem parallel geführten Strafverfahren eine solche verneinte (E. 4.4). Abweisung. · --- · Stichworte: · ARBEITSBEWILLIGUNG ARBEITSMARKTLICHER VORENTSCHEID INLÄNDERVORRANG PARALLELES STRAFVERFAHREN TÄUSCHUNG DER BEHÖRDEN TÄUSCHUNGSABSICHT WIDERRUF · Rechtsnormen: · Art. 21 AIG Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG Art. 90 AIG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3