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VB.2023.00095 • VG ZH VB.2023.00095 KI-generiert

Appeal Regarding Denial of Semi-Custodial Detention Due to Insufficient Employment Substantiation

Geschäftsnummer VB.2023.00095
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court reviewed an appeal concerning the denial of permission for semi-custodial detention, a form of serving a sentence outside of full incarceration, which the lower authority conditioned upon the applicant sufficiently detailing the nature, extent, and hours of their employment. The court reasoned that while the nature of the employment (self-employed or employed) is generally irrelevant, the applicant must cooperate and provide sufficient evidence demonstrating a regular work commitment, in this case, at least 20 hours per week through their one-person corporations, which the applicant failed to adequately substantiate; consequently, the appeal against the denial, a request for postponement to find employment, and the setting of a new sentence commencement date were all dismissed.

Legislator-Regeste

Amtlich

Bewilligung der Halbgefangenschaft | Voraussetzungen der Verbüssung einer Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft. Es ist zulässig, die Bewilligung der Halbgefangenschaft davon abhängig zu machen, dass die verurteilte Person kooperiert und Art und Umfang ihrer Arbeitstätigkeit sowie ihre Arbeitszeiten so gut wie möglich darlegt (E. 2). Es ist grundsätzlich unerheblich, ob die zur Strafverbüssung in Halbgefangenschaft vorausgesetzte Arbeitstätigkeit in selbständiger oder unselbständiger Stellung erfolgt. Massgebend ist, ob mit hinreichender Sicherheit von einer geregelten Arbeitstätigkeit im geforderten Umfang ausgegangen werden kann, wobei die verurteilte Person als Gesuchstellerin nach § 7 Abs. 2 lit. a VRG zur Mitwirkung bei der Sachverhaltserstellung verpflichtet ist (E. 3.3). Vorliegend war das Bestehen einer geregelten Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers von mindestens 20 Stunden pro Woche für die von ihm und seiner Ehefrau gehaltenen Einmann-Gesellschaften anhand seiner Vorbringen und der im Recht liegenden Beweismittel nicht hinreichend dargetan (E. 3.4). Abweisung eines Sistierungsgesuchs zwecks Stellensuche (E. 4) und Ansetzung eines neuen Strafantrittstermins (E. 5). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Halbgefangenschaft Freiheitsstrafe Beschäftigungsbedingungen Verwaltungsbehörde Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechte der inhaftierten Person

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 7 Abs. II lit. a VRG

The applicant was obligated to cooperate in establishing the facts, as cited in E. 3.3 regarding the requirements for work activity.

Art. 77b Abs. I StGB

This article concerns the basis for the decision on the conditions for semi-custody, although the rejection is based on procedural failure regarding proof.

Art. 77b Abs. II StGB

This article concerns the basis for the decision on the conditions for semi-custody, although the rejection is based on procedural failure regarding proof.

Art. 123 Abs. II BV

Cited in the case summary, likely concerning general principles of liberty or execution of punishment.

§ 38 Abs. I JVV

Cited in the case summary, concerning the execution of the sentence.

§ 38 Abs. II JVV

Cited in the case summary, concerning the execution of the sentence.

§ 48 Abs. I JVV

Cited in the case summary, concerning the execution of the sentence.

§ 48 Abs. II JVV

Cited in the case summary, concerning the execution of the sentence.

§ 31 Abs. I StJVG

Cited in the case summary, concerning the execution of the sentence.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2023.00095

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2023.00095 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 03.10.2023 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Strafsachen gegen diesen Entscheid am 08.04.2024 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · Bewilligung der Halbgefangenschaft · Voraussetzungen der Verbüssung einer Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft. Es ist zulässig, die Bewilligung der Halbgefangenschaft davon abhängig zu machen, dass die verurteilte Person kooperiert und Art und Umfang ihrer Arbeitstätigkeit sowie ihre Arbeitszeiten so gut wie möglich darlegt (E. 2).

Es ist grundsätzlich unerheblich, ob die zur Strafverbüssung in Halbgefangenschaft vorausgesetzte Arbeitstätigkeit in selbständiger oder unselbständiger Stellung erfolgt. Massgebend ist, ob mit hinreichender Sicherheit von einer geregelten Arbeitstätigkeit im geforderten Umfang ausgegangen werden kann, wobei die verurteilte Person als Gesuchstellerin nach § 7 Abs. 2 lit. a VRG zur Mitwirkung bei der Sachverhaltserstellung verpflichtet ist (E. 3.3). Vorliegend war das Bestehen einer geregelten Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers von mindestens 20 Stunden pro Woche für die von ihm und seiner Ehefrau gehaltenen Einmann-Gesellschaften anhand seiner Vorbringen und der im Recht liegenden Beweismittel nicht hinreichend dargetan (E. 3.4).

Abweisung eines Sistierungsgesuchs zwecks Stellensuche (E.

4) und Ansetzung eines neuen Strafantrittstermins (E. 5). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ANSTELLUNGSVERHÄLTNIS ERWERBSTÄTIGKEIT HALBGEFANGENSCHAFT MITWIRKUNGSPFLICHT SELBSTÄNDIGE ERWERBSTÄTIGKEIT SISTIERUNGSGESUCH STRAFANTRITT VOLLZUGSBEGINN VOLLZUGSFORM · Rechtsnormen: · Art. 123 Abs. II BV § 38 Abs. I JVV § 38 Abs. II JVV § 48 Abs. I JVV § 48 Abs. II JVV Art. 77b Abs. I StGB Art. 77b Abs. II StGB § 31 Abs. I StJVG § 7 Abs. II lit. a VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4