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VB.2022.00668 • VG ZH VB.2022.00668 KI-generiert

Student Placement in Remedial School vs. Integration Rights

Geschäftsnummer VB.2022.00668
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The court reviewed a decision that assigned a student, born in 2006, who had successfully completed primary school in an integrated special education setting, to a specialized remedial school for the secondary level, which was challenged as a discriminatory denial of integration. The court reasoned that constitutional principles generally favor integrated special education over separate special education, meaning that excluding a disabled child from the regular school system requires qualified justification based primarily on the child's best interests, and a mere transition to the next school level is insufficient grounds to abandon a successful integrative path unless strong countervailing reasons exist, which were found to be absent in this case, thus violating the constitutional prohibition against discrimination and the principle of integration.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sonderbeschulung 15+, Schuljahr 2022 / 2023 | [Der 2006 geborene Beschwerdeführer wurde auf der Primarstufe in einer Regeklasse in einem integrierten sonderpädagogischen Setting beschult; mit der Ausgangsverfügung wies ihn die Beschwerdegegnerin für die Sekundarstufe einer Heilpädagogischen Schule zu.] Nach dem Willen namentlich des Verfassungsgebers kommt der integrierten Sonderschulung im Grundsatz der Vorrang gegenüber der separativen Sonderschulung zu; als behinderungsbedingte Ungleichbehandlung muss die Nichteinschulung eines behinderten Kindes in der Regelschule daher im Einzelfall qualifiziert gerechtfertigt werden, wobei in erster Linie auf das Wohl des betroffenen Kindes abzustellen ist (zum Ganzen E. 4). Auf der Primarstufe funktionierte die integrative Sonderschulung des Beschwerdeführers (E. 5.2 f.). In einem solchen Fall darf der anstehende Stufenübertritt allein nicht zum Verlassen des eingeschlagenen integrativen Wegs führen, sondern ist das betroffene Kind auch auf der nächsthöheren Schulstufe integrativ zu beschulen, es sei denn, es lägen im Einzelfall triftige Gründe für eine separative Sonderschulung vor. Solche Gründe sind hier nicht gegeben (zum Ganzen E. 5.3 ff.). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, für den Beschwerdeführer eine separative Sonderschulung anzuordnen, verletzt damit das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot und den Grundsatz der Integration (E. 5.6). Gutheissung.

Schlagwörter

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Sonderschulung verfassungsmässiger Grundsatz Recht auf Bildung Kindesunterbringung Diskriminierungsverbot Integration der Kinder

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 10 Abs. 1 BehiG

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 20 BehiG

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 8 Abs. 2 BV

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 11 BV

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 19 BV

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 29 Abs. 2 BV

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

Art. 62 Abs. 3 BV

The administrative decision ordering separate special education violated the constitutional principle of non-discrimination and integration, which is grounded in this provision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00668

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00668 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.03.2023 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Sonderbeschulung 15+, Schuljahr 2022 / 2023 · [Der 2006 geborene Beschwerdeführer wurde auf der Primarstufe in einer Regeklasse in einem integrierten sonderpädagogischen Setting beschult; mit der Ausgangsverfügung wies ihn die Beschwerdegegnerin für die Sekundarstufe einer Heilpädagogischen Schule zu.] Nach dem Willen namentlich des Verfassungsgebers kommt der integrierten Sonderschulung im Grundsatz der Vorrang gegenüber der separativen Sonderschulung zu; als behinderungsbedingte Ungleichbehandlung muss die Nichteinschulung eines behinderten Kindes in der Regelschule daher im Einzelfall qualifiziert gerechtfertigt werden, wobei in erster Linie auf das Wohl des betroffenen Kindes abzustellen ist (zum Ganzen E. 4).

Auf der Primarstufe funktionierte die integrative Sonderschulung des Beschwerdeführers (E. 5.2 f.). In einem solchen Fall darf der anstehende Stufenübertritt allein nicht zum Verlassen des eingeschlagenen integrativen Wegs führen, sondern ist das betroffene Kind auch auf der nächsthöheren Schulstufe integrativ zu beschulen, es sei denn, es lägen im Einzelfall triftige Gründe für eine separative Sonderschulung vor. Solche Gründe sind hier nicht gegeben (zum Ganzen E. 5.3 ff.). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, für den Beschwerdeführer eine separative Sonderschulung anzuordnen, verletzt damit das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot und den Grundsatz der Integration (E. 5.6).

Gutheissung. · --- · Stichworte: · ABKLÄRUNG BESONDERE PÄDAGOGISCHE BEDÜRFNISSE GRUNDSCHULUNTERRICHT INTEGRATION INTEGRATIVE SCHULUNG KINDESWOHL RECHTLICHES GEHÖR SCHULPSYCHOLOGISCHER BERICHT SEPARATIVE SCHULUNG SONDERSCHULUNG VORRANG DER INTEGRATION · Rechtsnormen: · Art. 10 Abs. 1 BehiG Art. 20 BehiG Art. 8 Abs. 2 BV Art. 11 BV Art. 19 BV Art. 29 Abs. 2 BV Art. 62 Abs. 3 BV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2