Dog Seizure Based on Breed Classification and Paternal Lineage Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned a prohibition on keeping dogs belonging to Rassetypenliste II in the canton, which includes dogs with at least 10% American Staffordshire Terrier blood; the owner's dog, whose mother was an Olde English Bulldog, was classified as "American Staffordshire Terrier x Unbestimmt" based on a veterinary assessment due to disputed paternal lineage, leading to a definitive seizure and relocation order. The court upheld the seizure and relocation, reasoning that the veterinary expert's findings were persuasive and could not be refuted by the owner, and while the relationship with the dog touched upon the owner's personal freedom, the measure ordered by the veterinary office was deemed proportionate under constitutional law.
Legislator-Regeste
AmtlichHundehaltung | [Verbot der Haltung eines Hundes der Rassetypenliste II im Kanton Zürich] Gemäss § 8 Abs. 1 HuG in Verbindung mit § 6 Abs. 1 HuV ist die Haltung eines Hundes der Rassetypenliste II im Kanton Zürich verboten. Dazu gehören gemäss § 5 Abs. 1 HuV unter anderem Hunde, die mindestens 10 % Blutanteil der Rasse American Staffordshire Terrier haben (E. 2.2). Der hier interessierende Hund stammt mütterlicherseits von einer reinrassigen Olde-English-Bulldog-Hündin ab; diese Rasse gehört nicht zur Rassetypenliste II (E. 3.1). Die Abstammung väterlicherseits ist dagegen umstritten, weshalb das Veterinäramt gestützt auf § 5 Abs. 3 HuV über die Zuordnung zu einem Rassetyp mittels amtstierärtzlicher Beurteilung zu entscheiden hatte. Gemäss dieser ist der Hund der Rasse "American Staffordshire Terrier x Unbestimmt" und damit einem im Kanton Zürich verbotenen Rassetyp zuzuordnen (E. 3.2). Der Beschwerdeführer vermag die Überzeugungskraft des Gutachtens nicht zu erschüttern (zum Ganzen E. 4). In der hier vorliegenden besonderen Konstellation lässt sich die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinem Hund unter die persönliche Freiheit gemäss Art. 10 Abs. 2 BV subsumieren (E. 5.1 f.). Die vom Veterinäramt angeordnete definitive Beschlagnahmung des Hundes bzw. dessen Umplatzierung in einen anderen Kanton hält vor Art. 36 BV stand (E. 5.3). Abweisung.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe definitive seizure or relocation of the dog was found to be compliant with this provision in the final orders.
The relationship between the complainant and his dog was subsumed under this constitutional guarantee in the final orders.
This provision served as the legal basis for the prohibition on keeping the dog breed, which was confirmed by the court's decision.
This provision, in conjunction with § 8 Abs. 1 HuG, established the prohibition on keeping the dog breed that was upheld by the court.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00535
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00535 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.06.2023 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.10.2025 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Hundehaltung · [Verbot der Haltung eines Hundes der Rassetypenliste II im Kanton Zürich] Gemäss § 8 Abs. 1 HuG in Verbindung mit § 6 Abs. 1 HuV ist die Haltung eines Hundes der Rassetypenliste II im Kanton Zürich verboten.
Dazu gehören gemäss § 5 Abs. 1 HuV unter anderem Hunde, die mindestens 10 % Blutanteil der Rasse American Staffordshire Terrier haben (E. 2.2). Der hier interessierende Hund stammt mütterlicherseits von einer reinrassigen Olde-English-Bulldog-Hündin ab; diese Rasse gehört nicht zur Rassetypenliste II (E. 3.1). Die Abstammung väterlicherseits ist dagegen umstritten, weshalb das Veterinäramt gestützt auf § 5 Abs. 3 HuV über die Zuordnung zu einem Rassetyp mittels amtstierärtzlicher Beurteilung zu entscheiden hatte. Gemäss dieser ist der Hund der Rasse "American Staffordshire Terrier x Unbestimmt" und damit einem im Kanton Zürich verbotenen Rassetyp zuzuordnen (E. 3.2).
Der Beschwerdeführer vermag die Überzeugungskraft des Gutachtens nicht zu erschüttern (zum Ganzen E. 4). In der hier vorliegenden besonderen Konstellation lässt sich die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinem Hund unter die persönliche Freiheit gemäss Art. 10 Abs. 2 BV subsumieren (E. 5.1 f.). Die vom Veterinäramt angeordnete definitive Beschlagnahmung des Hundes bzw. dessen Umplatzierung in einen anderen Kanton hält vor Art. 36 BV stand (E. 5.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BESCHLAGNAHMUNG GUTACHTEN HUNDEHALTUNG HUNDEHALTUNGSVERBOT PERSÖNLICHE FREIHEIT UMPLATZIERUNG VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen:
· Art. 10 Zus. 2 BV Art. 36 BV § 8 HuG § 8 Abs. 1 HuG § 8 Abs. I HuG § 8 Abs. II HuG § 5 Abs. I HuV § 5 Abs. II HuV § 5 Abs. III HuV § 6 Abs. I HuV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3