Cost Allocation for Supplementary Care for Disabled Student
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court addressed a dispute concerning the cost allocation for afternoon care provided to a child with Down syndrome at a special needs school, where the lower authority directed the school to bill the care provider, which in turn billed the parents a fee of CHF 46.80. The court reasoned that the care provider is statutorily obligated to offer school-related supplementary care upon request and may only charge cost-covering parental contributions; therefore, the school could directly invoice the provider, who was substituting the mandated service. Regarding the specific contribution amount, the court found no sufficient legal basis but deemed the lower authority's auxiliary use of general municipal tariff regulations appropriate, especially in light of the non-discrimination principle for persons with disabilities, ultimately upholding the decision while placing court costs on the treasury based on the Disability Equality Act.
Legislator-Regeste
AmtlichKostenübernahme Mittwochnachmittagsbetreuung | [Der Sohn der Beschwerdegegnerschaft (Jahrgang 2017) wurde mit Trisomie 21 geboren. Er besucht an einem Tag pro Woche die Nachmittagsbetreuung in der Heilpädagogischen Schule E (HPS E), wobei die Vorinstanz anordnete, dass die Schule die Kosten für die Betreuung direkt der Beschwerdeführerin verrechnen könne und die Beschwerdegegnerschaft dieser Elternbeiträge von Fr. 46.80 zu bezahlen habe.] Die Beschwerdeführerin ist von Gesetzes wegen verpflichtet, der Beschwerdegegnerschaft bzw. ihrem Sohn bei entsprechendem Bedarf ein Angebot für eine schulergänzende Betreuung bereitzustellen, und darf dafür höchstens kostendeckende Elternbeiträge erheben. Die HPS E kann der Beschwerdeführerin daher die Kosten der streitgegenständlichen Nachmittagsbetreuung direkt in Rechnung stellen, weil sie der Beschwerdegegnerschaft an ihrer statt ein geeignetes Betreuungsangebot zur Verfügung stellt (zum Ganzen E. 5.1). Was die Bemessung des von der Beschwerdegegnerschaft zu entrichtenden Beitrags anbelangt, fehlt es an einer genügenden gesetzlichen Grundlage. Die von der Vorinstanz gefundene Lösung, die allgemeinen Tarifbestimmungen der Gemeinde hilfsweise auch für die Bemessung der hier geschuldeten Beiträge heranzuziehen, erscheint allerdings mit Blick insbesondere auf das Verbot von Diskriminierungen gegenüber Menschen mit einer Behinderung als sachgerecht (E. 5.2). Die Gerichtskosten werden in Anwendung des Behindertengleichstellungsgesetzes auf die Gerichtskasse genommen (E. 7). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is listed under 'Rechtsnormen' and, based on the context that the appeal was rejected (Abweisung), it likely formed the basis for the substantive ruling concerning the obligation to provide care services.
This constitutional provision regarding non-discrimination is cited and appears to support the court's decision on the appropriateness of the contribution assessment.
This provision is cited in the context of the legal basis for the services provided or related to the administrative framework.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
This provision is cited in relation to the legal framework governing the matter.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00403
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222802&W10_KEY=13317025&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00403 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 15.11.2022 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Kostenübernahme Mittwochnachmittagsbetreuung · [Der Sohn der Beschwerdegegnerschaft (Jahrgang 2017) wurde mit Trisomie 21 geboren. Er besucht an einem Tag pro Woche die Nachmittagsbetreuung in der Heilpädagogischen Schule E (HPS E), wobei die Vorinstanz anordnete, dass die Schule die Kosten für die Betreuung direkt der Beschwerdeführerin verrechnen könne und die Beschwerdegegnerschaft dieser Elternbeiträge von Fr. 46.80 zu bezahlen habe.] Die Beschwerdeführerin ist von Gesetzes wegen verpflichtet, der Beschwerdegegnerschaft bzw. ihrem Sohn bei entsprechendem Bedarf ein Angebot für eine schulergänzende Betreuung bereitzustellen, und darf dafür höchstens kostendeckende Elternbeiträge erheben.
Die HPS E kann der Beschwerdeführerin daher die Kosten der streitgegenständlichen Nachmittagsbetreuung direkt in Rechnung stellen, weil sie der Beschwerdegegnerschaft an ihrer statt ein geeignetes Betreuungsangebot zur Verfügung stellt (zum Ganzen E. 5.1). Was die Bemessung des von der Beschwerdegegnerschaft zu entrichtenden Beitrags anbelangt, fehlt es an einer genügenden gesetzlichen Grundlage. Die von der Vorinstanz gefundene Lösung, die allgemeinen Tarifbestimmungen der Gemeinde hilfsweise auch für die Bemessung der hier geschuldeten Beiträge heranzuziehen, erscheint allerdings mit Blick insbesondere auf das Verbot von Diskriminierungen gegenüber Menschen mit einer Behinderung als sachgerecht (E. 5.2).
Die Gerichtskosten werden in Anwendung des Behindertengleichstellungsgesetzes auf die Gerichtskasse genommen (E. 7). Abweisung. · --- · Stichworte: · BEHINDERTENGLEICHSTELLUNG BEITRAGSBERECHTIGUNG DISKRIMINIERUNGSVERBOT ELTERNBEITRAG GESETZLICHE GRUNDLAGE GLEICHBEHANDLUNG KIND MIT BEHINDERUNG KOSTENDECKUNGSPRINZIP KOSTENLOSES VERFAHREN NACHMITTAGSBETREUUNG SCHULERGÄNZENDE BETREUUNG TAGESSTRUKTUREN · Rechtsnormen: · Art. 10 Abs. 1 BehiG Art. 8 Abs. 2 BV § 11 Abs. 4 VSG § 27 Abs. 2 VSG § 30a Abs. 1 VSG § 30a Abs. 2 VSG § 30a Abs. 3 VSG Art. 32a Abs. 1 VSV Art. 32a Abs. 2 VSV Art. 32a Abs. 4 VSV · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3