Building Permit Rejection Upheld Due to Excessive Volume and Disproportionate Roof in Protected Zone
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court upheld the rejection of a building permit application in a core zone because the planned building's volume, exacerbated by a prominent double-pitched roof, constituted a clear and harsh contradiction to the surrounding built environment, which was deemed particularly valuable for its cantonal and national significance. The court reasoned that under exceptional circumstances, a waiver of the permissible building volume can be demanded pursuant to relevant planning law if the discrepancy with the surroundings is severe, requiring especially compelling reasons such as a widely restrained utilization pattern, superior existing development quality, or recognized landscape sensitivity, and further noted that the proposed double-pitched roof over a single, minimally articulated structure likely does not conform to conventional roof forms.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Einordnung: Volumenverzicht. Nach ständiger Rechtsprechung kann in Ausnahmefällen gestützt auf § 238 PBG ein Verzicht auf die Realisierung des auf einem Grundstück zulässigen Volumens verlangt werden, nämlich dann, wenn der Widerspruch zur baulichen Umgebung klar und krass ist. Hierfür sind jedoch im Rahmen der bei Eigentumsbeschränkungen gebotenen Interessenabwägung besonders triftige Gründe erforderlich, wie zum Beispiel eine weitherum zurückhaltende Ausnützung, eine besondere Qualität der bestehenden Überbauung oder eine qualifizierte landschaftliche Empfindlichkeit (E. 4.2.1). Es ist im vorliegenden Fall eines Bauvorhabens in der Kernzone nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Volumen des geplanten Gebäudes in Verbindung mit dem prägnanten Doppeldach als einen klaren und krassen Widerspruch zur – als kantonal und national bedeutendem Ortsbild – besonders wertvollen baulichen Umgebung qualifizierte (E. 4.2.5). Hinzu kommt, dass – worauf die Vorinstanz bereits zutreffend hinwies – es sich bei einem Doppeldach über einem einzigen, nur leicht gegliederten Gebäude nicht um eine herkömmliche Dachform im Sinn von Art. 12 Abs. 1 BZO handeln dürfte (E. 4.3). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe decision addresses the requirement for particularly compelling reasons to demand a waiver of the permitted building volume in exceptional cases based on this provision.
The context of the case involves the justification for demanding a waiver of building volume, referencing this specific provision.
Although mentioned, this provision is not explicitly cited in the dispositive section that sets out the final orders, only in the summary of applicable norms.
Although mentioned, this provision is not explicitly cited in the dispositive section that sets out the final orders, only in the summary of applicable norms.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00359
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00359 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 02.02.2023 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Einordnung: Volumenverzicht. Nach ständiger Rechtsprechung kann in Ausnahmefällen gestützt auf § 238 PBG ein Verzicht auf die Realisierung des auf einem Grundstück zulässigen Volumens verlangt werden, nämlich dann, wenn der Widerspruch zur baulichen Umgebung klar und krass ist.
Hierfür sind jedoch im Rahmen der bei Eigentumsbeschränkungen gebotenen Interessenabwägung besonders triftige Gründe erforderlich, wie zum Beispiel eine weitherum zurückhaltende Ausnützung, eine besondere Qualität der bestehenden Überbauung oder eine qualifizierte landschaftliche Empfindlichkeit (E. 4.2.1). Es ist im vorliegenden Fall eines Bauvorhabens in der Kernzone nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Volumen des geplanten Gebäudes in Verbindung mit dem prägnanten Doppeldach als einen klaren und krassen Widerspruch zur – als kantonal und national bedeutendem Ortsbild – besonders wertvollen baulichen Umgebung qualifizierte (E. 4.2.5).
Hinzu kommt, dass – worauf die Vorinstanz bereits zutreffend hinwies – es sich bei einem Doppeldach über einem einzigen, nur leicht gegliederten Gebäude nicht um eine herkömmliche Dachform im Sinn von Art. 12 Abs. 1 BZO handeln dürfte (E. 4.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN EINORDNUNG GEWÄSSERABSTAND VOLUMENVERZICHT · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. 2 BV Art. 41c Abs. 1 lit. a GSchV § 238 Abs. 1 PBG § 238 Abs. 2 PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3