Social Welfare Authority Reimbursement Obligation and Duty to Cooperate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA social welfare authority granted supplementary cost coverage for a person's stay in a women's shelter, which is considered a form of economic assistance contingent upon destitution, and subsequently required reimbursement for amounts exceeding victim support because the applicant failed to provide documentation proving their financial situation despite repeated requests, even after the immediate emergency had passed, leading the court to uphold the repayment obligation as the submission of relevant financial documents was a reasonable expectation under the duty to cooperate.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Sozialhilfe: Rückerstattung nach subsidiärer Kostengutsprache für Aufenthalt im Frauenhaus. [Die Sozialbehörde leistete subsidiäre Kostengutsprache für einen Aufenthalt der Beschwerdeführerin im Frauenhaus. Mangels belegter Mittellosigkeit verpflichtete die Sozialbehörde die Beschwerdeführerin zur Rückerstattung der über die Opferhilfe hinausgehenden Leistungen für die Unterbringung.] Kantonale Praxis zur Finanzierung von Frauenhausaufenthalten (E. 2.2). Bei der für den Aufenthalt im Frauenhaus geleisteten Kostengutsprache handelt es sich um eine Leistungsart der wirtschaftlichen Hilfe, welche nur im Fall der Mittellosigkeit der betroffenen Person zu gewähren ist. Da über solche Gesuche in der Regel sehr rasch entschieden werden muss, kann die Mittellosigkeit im Zeitpunkt der Gewährung der subsidiären Kostengutsprache für eine bereits begonnene Unterbringung allenfalls noch nicht detailliert abgeklärt worden sein (E. 4.1). Trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung seitens der Sozialbehörde reichten die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann keine Unterlagen zur Belegung ihrer finanziellen Situation ein (E. 4.3). Die Notlage der Beschwerdeführerin war in diesem Zeitpunkt jedoch bereits verstrichen, weshalb auch eine umfassende Mitwirkung erwartet werden durfte (E. 4.5), wobei das Einreichen von Unterlagen wie die Steuererklärung verhältnismässig und zumutbar war (E. 4.7). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision on the reimbursement obligation, even if the detailed application is in the reasoning.
This provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision on the reimbursement obligation.
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This provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision regarding the interplay with victim support.
This provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision regarding the interplay with victim support.
This provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision regarding the interplay with victim support.
This provision is cited in the context of the legal norms governing the case, implying its relevance to the substantive decision on social assistance.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00352
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00352 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.06.2023 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe: Rückerstattung nach subsidiärer Kostengutsprache für Aufenthalt im Frauenhaus. [Die Sozialbehörde leistete subsidiäre Kostengutsprache für einen Aufenthalt der Beschwerdeführerin im Frauenhaus. Mangels belegter Mittellosigkeit verpflichtete die Sozialbehörde die Beschwerdeführerin zur Rückerstattung der über die Opferhilfe hinausgehenden Leistungen für die Unterbringung.] Kantonale Praxis zur Finanzierung von Frauenhausaufenthalten (E. 2.2).
Bei der für den Aufenthalt im Frauenhaus geleisteten Kostengutsprache handelt es sich um eine Leistungsart der wirtschaftlichen Hilfe, welche nur im Fall der Mittellosigkeit der betroffenen Person zu gewähren ist. Da über solche Gesuche in der Regel sehr rasch entschieden werden muss, kann die Mittellosigkeit im Zeitpunkt der Gewährung der subsidiären Kostengutsprache für eine bereits begonnene Unterbringung allenfalls noch nicht detailliert abgeklärt worden sein (E. 4.1). Trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung seitens der Sozialbehörde reichten die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann keine Unterlagen zur Belegung ihrer finanziellen Situation ein (E. 4.3).
Die Notlage der Beschwerdeführerin war in diesem Zeitpunkt jedoch bereits verstrichen, weshalb auch eine umfassende Mitwirkung erwartet werden durfte (E. 4.5), wobei das Einreichen von Unterlagen wie die Steuererklärung verhältnismässig und zumutbar war (E. 4.7). Abweisung. · --- · Stichworte: · FRAUENHAUS KOSTENGUTSPRACHE MITTELLOSIGKEIT MITWIRKUNGSPFLICHT NOTLAGE OPFERHILFE RÜCKERSTATTUNG SOZIALHILFE SUBSIDIÄRE KOSTENGUTSPRACHE WIRTSCHAFTLICHE HILFE · Rechtsnormen: · Art. 1 Abs. I OHG Art. 1 Abs. III OHG Art. 4 Abs. I OHG § 16a Abs. I SHG § 26 lit. a SHG § 19 SHV § 19 Abs. I SHV § 19 Abs. II SHV § 28 Abs. I SHV · Publikationen:
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